Die Verkünderin hatte etwas zu „verkündigen“ …

… oder: Daniela Büchner, was stimmt mit Ihnen nicht?

(Quelle Bild: Pixabay).

Kaum hat man mal ein paar Tage Urlaub, hustet sich Daniela Büchner eine Katastrophe nach der nächsten aus dem Schlund. Daniela Büchner kommt immer dann gut, wenn man sich Dinge reinziehen möchte so ganz ohne Sinn und Verstand. Das lässt einen irgendwie echt ab chillen im Urlaub.

Es begann alles sauwitzig, nämlich mit der Parodie von Josephine J. Ich kannte sie vorher nicht, fand aber die Parodie sowie ihre Einschätzung zu Daniela Büchner extrem klasse.

Und es dauerte nicht lange, da kam dann die „große Untersuchung“ der „kleinen Zwillinge“ auf den Plan. Kaum bekommt man einen verbraten, verschanzt man sich hinter Schicksalen, das kennen wir ja schon von ihr, also von der Daniela.

Es soll ja Mütter geben, welche solch privaten Angelegenheiten die Kinder betreffend mit viel Sorge ohne dem Zutun der halben Welt abwickeln und voll auf die Kinder konzentriert sind. Nicht aber Daniela Büchner. Sie filmt sich auf dem Weg dorthin, sie filmt sich auf dem Weg dort weg, sie filmt sich mit den Vorsorgebüchern in der Pranke und labert komplett Tiefen entspannt etwas über Größen und Gewichte der Twins. Weiß Gott, ich bin und war keine Übermutter, aber ich hatte eine Waage im Haushalt und eine lustig bemalte Messlatte im Kinderzimmer, an der ich meinen Sohn messen konnte. Weil es mich interessiert hat. Und er war kein Frühchen. Daniela Büchner erfährt vom Kinderarzt dann alle Koordinaten die Kinder betreffend und teilt die Ergebnisse auch noch im Netz. Sichtlich angeschlagen meiner Meinung nach, vielleicht hat ihr auch die Parodie von Josephine einen verprickelt, man weiß es nicht.

Hinweis am Rande: Von den Kindern sah man weit und breit nix, man hörte sie auch nicht während der Aufnahmen von Daniela Büchner im Auto. Ungewöhnlich, gerade der Junge macht immer einen Rabatz, dass man sich nach der Super-Nanny und der stillen Treppen sehnt. Aber gut, vielleicht haben die auch auf der Rückbank gepennt, sie kommen ja nachts teilweise nicht zur Ruhe, wenn Mama denen das Handy in das Gesicht hält um Videos aufzuzeichnen so ganz ohne Sinn und Verstand. Alles zu sehen bei Instagram. Ich Nullnummer kenne die Kids im Schlafanzug, aber Daniela Büchner weiß ohne Kinderarzt nicht was die Zwerge wiegen oder wie groß sie sind?

Die Grande Dame von Malle zeigt sich einige Tage später (mit zig Filtern bearbeitet wahrscheinlich) samt inhaltlosen Videos wieder im www, dank dem Ausschnitt in ihrem Kittel wissen nun viele von uns wie eine gut gefüllte Körbchengröße C ausschaut wenn man sie zusammen prümmelt und nach oben popelt, und sie faselt etwas von „verkündigen“. Sie möchte etwas verkündigen. Nicht verkünden, nicht preisgeben, nicht mitteilen: Nein, Daniela Büchner möchte etwas verkündigen. Man fragt sich kurz ob sie nun in der theologischen Schiene ihren Frieden gefunden hat oder so. Und viele von uns haben gewartet. Was kommt denn nun?

Neuer Lover?

Eines der Kinder in Lohn und Brot?

Ein Job für die Mama?

Teilnahme bei „Bauer sucht Frau“?

Gastauftritt bei „Titel Thesen, Temperamente“?

Mittendrin eine Story bei Instagram, in der sie Christina G. zum Geburtstag gratuliert, runter gebrabbelt wie eine 4-jährige, welche sich für die Darbietung im Kindergarten schämt. Hektisch, lieblos, einfach nur um zu demonstrieren wen sie denn alles kennt. Und kurze Zeit später postet sie dasselbe Video nochmals weil Christina G. reagierte. Alter! Mensch, Daniela, was bist Du für eine Nummer in the world, da fliegt mir der Draht aus der Mütze.

Was verkündigt sie nun? Na? Was? Nun? Hä?

Die Faneteria macht wieder auf! Ja, die Faneteria macht wieder auf. Das verkündigt sie an einem Tag, an dem in ihrer Wahlheimat Nähe Ballermann bzw. Schinkenstraße wieder alles schließen muss für 8 Wochen. Weil das mit dem Reglement nicht klappte im Bezug auf Corona bzw. die momentan herrschenden Vorgaben wie Maskenpflicht, Abstandsregeln etc.

Während andere Läden schließen, ist Daniela Büchner nicht in der Lage diese Info aufzunehmen, zu verarbeiten, sich hinter ihre Kolleginnen/Kollege zu stellen, sondern Daniela Büchner springt vor Freude in die Luft weil die Faneteria öffnet. Und tritt damit meiner Meinung nach ihrer Wahlheimat in den Hintern.

Gut, meine Meinung zu ihrem Outfit im Video zum Opening der Faneteria ist dann quasi speziell und recht persönlich: Press mal beispielsweiseTante Walli mit 105 kg, Konfektionsgröße 48 in den Turnanzug von der Enkeltochter Sarah, 26 kg, Konfektionsgröße xs: Das sieht lustig aus 🙂

Der Kracher kommt jetzt – haltet euch fest, Freunde:

In der Story von Daniela Büchner ist eine Video zu sehen mit einer ihrer Geschäftspartnerinnen. Mit Musik untermalt. Und Alkohol wie die Bilder schlussfolgern lassen. Folgender Text ist zu hören:

>> Ich würde lügen, würde ich sagen, dass da gar nichts ist. Vielleicht nicht Liebe, aber irgend etwas anderes. Ich würd lügen, würd ich sagen Du bist mir egal …>>>

Daniela Büchner, an dieser Stelle wünsche ich Ihnen alles Gute, gerade im Bezug auf die neu entdeckten Gefühle.

(Dieser Kommentar bezieht sich auf meine Wahrnehmung/Empfindung, nicht auf Fakten. Für die Fakten sind andere verantwortlich, welche Geld damit verdienen).

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2021: Das Jahr für Galle, Leber und Co.

(Quelle Bild: Pixabay/geralt)

Wahrscheinlich geht es vielen so, dass nicht nur eigene Feten abgesagt bzw. verschoben werden mussten. Zig Konzerte, Veranstaltungen, Stadtfeste usw. verschwinden aus dem Veranstaltungskalender 2020 oder stehen noch auf wackeligen Füßen, weil sie am Ende des Jahres platziert sind.

Bei mir persönlich sind zwei Konzerte auf unbestimmte Zeit verschoben, zudem drei Feste hier auf den Dörfern plus meine eigene Party.

Nun schaut bzw. hofft man auf das nächste Jahr, einige Termine für 2021 stehen schon. Meine Bedenken sind ja die, dass wir gar nicht alles unterbekommen bzw. jedes Wochenende feiern werden im zukünftigen Jahr. Denn die Veranstaltungen für 2020/2021 kollidieren ja dann quasi. Also die doppelte Dröhnung an Feierlichkeiten.

Ich gehe im Geiste schon durch wann ich denn meine verpasste Party plane, aber ich halte mich da auch an einige andere Events termintechnisch. Zum einen damit auch viele zu mir kommen, zum anderen damit ich bei den anderen Events auch dabei sein kann. Ich hatte mit meinen Freunden so viel vor dieses Jahr. Zudem muss ich mich mit einem Bekannten einigen, welcher auch „genullt“ hat, wir wollen uns gerne gegenseitig dabei haben bei unseren Partys. In diesem Jahr wären unsere Feten auf einen Tag gefallen, das Drama wollen wir 2021 unbedingt vermeiden.

Irgendwie müssten wir alle im nächsten Jahr doppelt so viele Urlaubstage bekommen um all das abzuarbeiten bzw. abzufeiern. Wer schlau ist, der fängt Ende Dezember oder Januar schon an mit dem entschlacken für Galle und Leber, damit diese Organe all das annähernd überstehen 😉

Wahrscheinlich gibt es auch bei den Urlaubsanträgen nächstes Jahr die ein oder andere Klopperei, weil zu den aktuellen Konzerten und Hochzeiten 2021 etc. ja noch die nachgeholten Konzerte und Hochzeitsfeiern von 2020 kommen.

Es wäre ja fast eine Überlegung wert für 2021 eine 4 Tage-Woche einzuführen, damit wir an den anderen 3 Tagen feiern können.

Eine meiner Lieblingskneipen hat mir jedenfalls schon versprochen, dass nach der Eröffnung vier Quadratmeter nur für mich abgesperrt werden mit einem kühlen Bier schon auf dem Tisch stehend. Sauber!

Ich hoffe nur, dass aufgrund des Ansturms nach Tag X mein DJ noch Kapazitäten hat und mein Catering, meine Location und mein Getränkelieferant bzw. die netten Damen und Herren, welche mir das Equipment für die Sause leihen. 100 Gläser oder eine Spültheke habe ich nämlich hier im Hause nicht.

Und nicht zu vergessen den Herrscher über die Fotobox, in der ich mich wahrscheinlich ¾ des abends aufhalten werde.

Der Karton mit der Deko jedenfalls steht unter dem Bett, da dürfte bis nächstes Jahr nix dran passieren.

Auf dass wir 2021 feiern, als gäbe es keinen Morgen mehr. ^^

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Das Drama mit der Sonnenliege.

Quelle Bild: Pixabay/Patricia van den Berg)

Tagelang habe ich das Internet durchforstet nach einer günstigen Sonnenliege. Günstig – langlebig – bequem – lang genug für uns zwei großen Leute hier im Hause.

Ich sehe aus wie ein Eimer Kalk, die vornehme Blässe sozusagen, das wurde mir auch schon von Freunden bestätigt. Was willste machen wenn Hitzewellen hier das Thema sind und die Sonne bzw. Wärme quasi gerade nicht so willkommen in dieser Phase? 😉

Okay, okay, okay, eine Liege fehlte hier eh. Das dauernde Sitzen auf dem alten Klappstuhl war echt unbequem. Ich habe ein mordsmäßiges Teil gefunden, stabil und mit Rollen. Schnell mit der Anne, einer Angestellten des betreffenden Discounters Kontakt aufgenommen, die Liege wurde reserviert, nichts stand dem Vorhaben mehr im Weg.

Und vorgestern dann der Gang in die heiligen Hallen. Meine Liege war reserviert, ich kramte mir noch eine passende Auflage raus plus Schutzbezug. Das ist ja wichtig wenn man schwitzt wie Bolle. Nur sieben kleine andere Teile im Wagen auf Lebensmittelbasis, aber AUF dem Wagen der Karton mit der Liege. Der Karton überwucherte den Wagen, der war riesig irgendwie. War das ein Drama!

Die Dame hinter mit erkannte die Gefahr und während ich unter Einsatz all meiner Körperkraft die Liege fixierte, räumte sie meinen Einkauf auf das Band.

Gott, ich riss fast den Spuckschutz weg an der Kasse mit meiner Rödelei!

Mit der überdimensionalen Liege auf dem Einkaufswagen ging ich wie auf Eiern zum Auto. Der Karton rutschte und rutschte. Und rutschte vom Einkaufswagen. Während ich den Karton auffing, rollte der Einkaufswagen weg. Auf einen PKW zu, welcher gerade ausparkte. Mir stand der Schweiß auf der Stirn und lief am Hintern runter. Es ging aber alles gut.

Nun kam Herausforderung Nummer 2, nämlich den Stuhl samt Karton in einen Kleinwagen packen. Ich musste erst eine Zigarette rauchen, ich gebe es zu.

Während ich paffend vor meinem Auto stand, parkte ein Herr neben mir. Und er telefonierte wohl irgendwie mit Freisprecheinrichtung, ich lauschte dem Gespräch gespannt. Es muss um die Jagd gegangen sein, mir drangen Wortfetzen ans Ohr wie „Füchse“, Waschbären“ und all so Jagd technisches Gedöns.

Während ich also mit voller Konzentration den Karton versuchte auf meiner Rückbank zu platzieren, ging das dem Herr nebenan am Allerwertesten vorbei. Ich hatte echt Hoffnung er gibt mir Tipps oder packt mit an. Pustekuchen, er war scheinbar in die Welt der Füchse und Waschbären eingetaucht.

Nach zig Versuchen schieben und quetschen war der Karton im Auto. Und die Türen gingen auch zu.

Ich musste den Herr aber noch fragen ob die Türen das verkraften und geschlossen bleiben. Ich war unsicher. Nicht auszudenken, wenn während der Fahrt die hintere Tür aufspringt und die Sonnenliege auf der Straße landet.

Er meinte, dass alles gut ist, die Türen bleiben zu, und er wünschte mir viele schöne Stunden mit der Liege, viel Freude, viel Sonne und so. Hat er das alles also doch beobachtet. Ein Schelm 😉

Ich bin nach Hause gefahren wie ein Anfänger, jetzt bloß keine Bodenwelle erwischen.

Am nächsten Tag erst wollte ich den Karton 50 Stufen hoch schleppen in die Bude. Gott, mir wurde bei dem Gedanke schon ganz anders. Wenn das so ein Theater wird wie vor dem Discouter, dann pullern die Nachbarn vor Lachen hier ein wenn ich mir wieder einen abbreche.

Aber: Ich habe ein Messer mit zum Auto genommen, den Karton geöffnet, die Liege befreit und bin so die 50 Stufen mit der Liege im Hausflur hoch gerammelt. Das ging recht gut.

Und nun steht die Liege, sie ist echt bequem, lang genug, sie passt auch auf den Balkon und ich habe gestern ein Sonnenbad genossen. Die Rollen habe ich beim 2. Versuch erfolgreich angeschraubt. Man fühlt sich wie ein Gott!

Dass ich geschwitzt habe wie ein Affe wenn eine Hormon technische Welle kam beim Bräunungs- bzw. Chillvorgang, das muss ich hier wohl nicht erwähnen. Läuft. ^^

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Vom ersten Friseurbesuch seit über 10 Wochen.

Quelle Bild: Pixabay/Mohamed_Hassan)

Ich war heute Morgen zugegebenermaßen freudig gestimmt, allerdings auch aufgeregt als ich zum Friseur stiefelte. Mit Schutzmaske in der Handtasche, ist ja klar. Aufgeregt war ich deshalb, weil ich nicht so recht wusste was mich erwartet und wie das alles vonstatten geht. Und ob ich hinter der Maske in diesem Zeitraum keine Krise kriege. Das passiert mir nämlich hin und wieder beim Einkaufen. Dann wird teilweise die Luft hinter dem Teil dünn und und man hat das Gefühl gleich setzt die Schnappatmung ein in der Gemüseabteilung.

Präpariert ging es also rein in den Salon, und meine erste Amtshandlung war das Händewaschen. Schön lange und schön heiß.

So nahm ich Platz und erklärte kurz das lustige Drama mein Haupthaar betreffend, weil ich ja selber geschnitten hatte mittendrin.

In diesem Moment fing meine Nase an zu laufen. Normalerweise schnäuzt man kurz in das Taschentuch und dann ist die Sache geklärt. Ich konnte aber nicht schnäuzen weil ich die Maske nicht abnehmen wollte bzw. rausgehen. Die Maske mal kurz Richtung Nase drücken kam auch nicht in Frage. Kein Mensch hat gesehen, dass mir 30 Minuten die Nase lief und ich habe es ausgehalten. Überhaupt haben die Masken mitunter auch Vorteile: Ich musste meine Pickel nicht abdecken, und Lippenstift spart man dieser Tage auch.

Dann kam der angenehme Part: Das Haarewaschen. Ich liebe Haarewaschen beim Friseur. Die massieren dann immer so herrlich die Kopfhaut, ich kriege da voll die Gänsehaut und möchte immer rufen:

„Weitermachen, bitte machen Sie weiter. Waschen Sie noch 48x, ich zahle das auch. Aber bitte machen Sie weiter!“

Ich erkannte die Kundschaft hinter den Masken heute mal nicht, von meinen Sitznachbarn in den Salons mache ich immer abhängig was ich so erzähle 😉

Ja, und dann schilderte mir mein Coiffeur wie er sich fühlte, als an einem Freitag im März plötzlich die Polizei im vollbesetzten Laden stand und darum bat, diesen jetzt zu räumen. Ich konnte verstehen, dass er für einige Zeit geplättet war und mehrmals durchatmen musste um zu wechseln was da gerade abgegangen war.

Als ich dann wieder mit frisch gefeudelten Haupthaar vor dem Spiegel saß und hinter mir das Waschbecken plus Stuhl desinfiziert wurde, kamen mir so wirre Gedanken. Das ist Vorschrift, das muss so sein, kein Thema, ich weiß. Aber wenn die Fläche desinfiziert wird auf welcher der eigene Poppes vor ein paar Sekunden noch saß, von einer Person mit Mundschutz ausstaffiert, dann fragt man sich mal kurz ob in der eigenen „unteren Etage“ denn wirklich alles sauber war 🙂

So, und endlich, endlich kam die Schere zum Einsatz und das Messer, und es wurde alles etwas freier am Hinterkopp. Mit Pfiff. Und einem wieder erkennbaren Schnitt. Endlich!

Und beim Bezahlen dann der Brüller: Als ich auf Sicherheitsabstand war zu meinem Helden der Effilierschere, da nahm er seinen Mundschutz ab und präsentiert mir seinen seit dem 20.03.2020 wachsenden Bart. Genau, er hat sich seit dem 20.03.2020 nicht mehr rasiert. Und erwähnte dann noch, dass er seinen noch nicht geborenen Enkelkindern irgendwann mal Fotos zeigt mit folgender Erklärung:

„Schaut mal, das war der Opa im März 2020. Da ist nämlich folgendes passiert, also hört mir gut zu.“

Und dann wird er seinen Enkelkindern erklären was im März 2020 los war, wie alles begann, und hoffentlich auch letztendlich gut endete.

Nach dem Verlassen der Salons war die Maske in 0,0001 Sekunde runter von meinem Gesicht ich habe endlich die Nase putzen können. Und mit richtig guter Laune habe ich mir dann zur Feier des Tages 500 g Mett gegönnt plus ein paar andere Leckereien vom Metzger des Vertrauens.

Was ein Friseurbesuch doch für Endorphine freisetzt. ^^

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„Na, das sieht doch pfiffig aus.“

Pixabay

(Quelle Bild: Pixabay)

Ich gehöre weiß Gott nicht zu den Menschen, welche alle 3-4 Wochen zum Friseur rennen. Der Schnitt hier im Hause ist kein komplizierter Schnitt, da reichen 5-6 Wochen aus.

Nun liegt der letzte Friseurbesuch knapp 8 Wochen zurück, vor der Schließung der Salons war auch der letzte Besuch beim Coiffeur fast 30 Tage her.

Zum Ansatz muss ich nix erklären als färbende Fraktion, der Ansatz war letzte Woche noch knallhart sichtbar und wurde dominiert von grauem Haupthaar. Wir sind ja keine 20 mehr 😉

Was allerdings meine Schuld ist, ich färbe schon seit Jahren selbst. Das ist günstiger. Ich war nur zu faul.

Nach 6 Wochen ohne Schere und Messer sieht man erst Mal nicht sooooo gestylt aus. Nach 8 oder 9 Wochen wirkt das Haupthaar flodderig.

Ab einer gewissen Länge habe ich morgens Knoten im Haar, ich bekomme die nicht mehr gelöst. Weiß der liebe Gott warum ich nachts mit der rechten Kopfseite so im Bett herum ramentere.

„Huch, der Blinker rechts steht aber heute auch sehr weit raus.“

Wie sprach vorletzte Woche eine Kollegin zu mir:

Jau, der Blinker rechts steht echt weit raus.

Ich hatte da einen Knoten welcher schon fast rekordverdächtig schien.

Also hatte ich versucht in einer Drogerie Haarschneidescheren zu bekommen plus eine Effelierschere für die Reduzierung des Volumens: Die waren aber alle ausverkauft.

Und nun?

Also kaufte ich Farbe und konnte mich dazu überreden an einem Samstag Abend mit einer Haushaltsschere bewaffnet vor den Spiegel im Bad zu treten. Und mit einem Einmal-Rasierer. Meine Friseurin schneidet meine Haare immer mit einem Messer, für den Pfiff am Hinterkopf. Ihr versteht.

Und dann ging das los. Das Licht gedimmt, für den Mut zwei Gläser Weißwein zur Vorbereitung. Erst die Farbe drauf, das bedeutet Routine, das habe ich drauf. Dann ging es an die Metzelei der Spitzen.

Erst die Front, also den Pony und dann das Deckhaar. Der grobe Akt mit der Schere, der feine Akt mit dem Einmal-Rasierer. Och, irgendwie ging das ganz gut. Strähne für Strähne arbeitete ich mich vor. Die hintere Region habe ich ignoriert, das Drama sehe ich ja nicht.

Am nächsten Morgen nach dem Waschen und Fönen war der Blinker rechts echt weg, es fehlte aber irgendwie die Seitengleichheit. Also nochmal die Schere und den Einweg-Rasierer raus gekramt und für ein Gleichgewicht gesorgt auf`m Kopp.

Was soll ich sagen? Einige waren so begeistert von meinem Schnitt, dass sie gerne einen Termin bei mir hätten. Aber nee, ich möchte dafür dann hinterher nicht verantwortlich sein für das Chaos an deren Deckhaar.

Was bei mir pfiffig wirkt, gilt ja nicht für die anderen, nä? ^^

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Und ich sah: Nix!

 

(Quelle Bild: Pixabay/Tama66)

Dunkel war`s, der Mond schien helle,

das ist die perfekte Einleitung zu folgendem Erlebnis.

Ich hatte vorletzte Woche schon bemerkt, dass meine Scheinwerfer beim Auto so kleine Aussetzer hatten. Wenn ich aber den verantwortlichen Hebel kurz titschte, ging das alles wieder. Nur eben vor ein paar Tagen nicht mehr.

Als ich beim Einkaufen abends von Discounter A zu Discounter B fuhr, es war schon dunkel on the road, durchlebte ich plötzlich einen Blindflug der besonderen Art. Licht ging aus bzw. Scheinwerfer gaben den Geist auf. Trotz titschen von besagtem verantwortlichen Hebel tat sich nichts. Ich bin geistesgegenwärtig rechts ran gefahren und habe den Hebel malträtiert wie irre. Als total überforderte Frau bin ich auch ausgestiegen und um das Auto gegangen. Check der Gesamtsituation. Das Rücklicht ging, die Scheinwerfer vorne leuchteten dezent und als total überforderte Frau haut man dann mit der Hand auf die Scheinwerfer in der Hoffnung, diese reagieren und erstrahlen in vollem Glanz. Das Licht ging dann auch wieder. Erst dezent leuchtend, dann mit voller Wucht. Für einige hundert Meter. Die Scheinwerfer gingen wieder aus. Also wieder rechts ran, wieder den Hebel malträtiert, wieder ging das Licht. Für ein paar Meter.

Schnell in Discounter B gerammelt, schon mit leichter Panik im Geiste weil ich noch knapp 1 km fahren musste um zu Hause zu sein. Und ja, ich hatte etwas Schiss einer Polizeistreife zu begegnen welche einem dann folgt mit dem Schriftzug auf dem Dach a la:

Bitte folgen. Rechts ran, Du dumme Nuss. Steffi, was geht los darein?“

Okay, ganz ruhig, das wird. Die sind ja hier nett in den Streifenwagen.

Das Licht war aber rebellisch und wollte so gar nicht mehr. Auch das Fernlicht reagierte nicht. Nur das Abblendlicht. Was macht man dann? Die Option mit der Warnblickanlage war nur kurz eine Option 😉

So fährt man los mit der linken Hand den verantwortlichen Hebel nach hinten ziehend, durchgehend, und hämmert mit Abblendlicht durch die Straßen einer Kleinstadt. Glaubt es mir, ich kam mir so bescheuert vor weil ich die wenigen Autos im Gegenverkehr geblendet hatte wie Bolle.

An dem verantwortlichen Hebel sitzt auch der Blinker, ich kam so durcheinander mit meiner Motorik, in meiner linken Hand war echt was los. Den Hebel nach hinten ziehend und dann noch rechts bzw. links titschend kam ich nach zwei Kreuzungen zu Hause an.

Seit diesem Tag bin ich nur bei Tageslicht durch unsere City gecruist und nun steht das Auto in der Werkstatt. Heute Abend kurz vor Sonnenuntergang bin ich noch schnell 2 km gefahren, es war aber noch helle quasi und ich musste nicht mit der linken Hand an dem verantwortlichen Hebel titschen.

An dieser Stelle Gruß nach Sohlingen an den Maik, welcher sich jetzt um meine Lichtorgel kümmert und so spontan Zeit hatte. Und glaub mir, Maik, ich blende Deine Initialen mit Fernlicht in den Nachthimmel wenn Du die Beleuchtung der Karre wieder in den Griff bekommst. ^^

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Wenn Tanzen zum verlieben führt – oder eben auch nicht.

(Quelle Bild: Pixabay)

Gestern sah ich in einem Mittagsmagazin einen Bericht bzw. einen Versuch in dem man testen wollte, ob sich Menschen nur aufgrund des Tanzstils ineinander verlieben können.

Testperson war eine junge hübsche Frau, ihr wurden zwei Männer vorgestellt. Beide waren in hautenge Anzüge gehüllt von den Füßen bis zum Koppe. Ihr wisst schon, diese knallengen Anzüge in denen man auch quasi den … ach, lassen wir das 😉 Sie konnte nur die Figur von beiden sehen und, na klar, den Tanzstil. Die beiden jungen Männer sahen von ihr ebenfalls nix.

Und legten dann eine flotte Sohle auf das Parkett. Ja, ich gebe zu: Ich musste schon schmunzeln.

Das Experiment ging wohl heute weiter, ich musste es allerdings nicht verfolgen weil mir dieser Part reichte.

Mir fielen in diesem Zusammenhang drei Männer ein welche unvergleichbar tanzen: Ein Exfreund und zwei gute Freunde.

Ich hoffe, dass mir alle drei Männer folgende Beschreibungen verzeihen. Ich mag euch trotzdem, auch weil ihr so viel Spaß habt beim tanzen und euch meine Meinung nicht juckt.

Tanzpartner Nr. 1, der Mann, welcher fast nie tanzt.

Aber wenn, dann geht das ab: Er ist vergleichbar mit Hefe. Heißt, dass er im Laufe des Abends irgendwie überdimensional anschwillt auf das Tanzen bezogen. Erst etwas klatschen, dann wird die Hüfte mit einbezogen und zack: Steht er auf der Tanzfläche und eskaliert dermaßen, dass man fast gewillt ist den Erste Hilfe-Rucksack zu suchen. Er dreht so exzentrisch auf mit wildem Klatschen über dem Kopf, gerne auch untermalt mit wilden Sprüngen in die Luft, dann wieder Showeinlagen auf dem Boden. Er rastet total aus und das für Stunden. Und hat einen Spaß in den Backen, dass man schlecht wegschauen kann. Er hat halt nur kein Taktgefühl. Schaut man ihm zu und hört auf den Sound, dann fühlt sich das manchmal an wie Herzrhythmusstörungen.

Tanzpartner Nr. 2, der Mann, welcher viel tanzt.

Kaum hat die Musik begonnen, ist er auf der Tanzfläche und wirbelt umher wie ein Kreisel. Obere und untere Extremitäten werden eingesetzt, dass einem Himmel, Angst und Bange wird. Seine Königsdisziplin: Das in die Knie gehen alle 15 Sekunden wie ein Kosake! Wenn er tanzt, dann sieht man ihn selten, eben weil er viel am Boden fungiert. Wenn alle nach Hause, wollen, das Taxi schon vor der Tür steht, dann bekommt man ihn schlecht von der Tanzfläche. Er bildet irgendwie eine Einheit mit dem marmorierten Fußbodenbelag bis zum Sonnenaufgang und dem erscheinen des Reinigungspersonals.

Tanzpartner Nr. 3, der Mann, welcher Dich echt aus der Reserve lockt.

Er steht lieber im Hintergrund, kaum einer sah ihn je das Becken kreisen. Und plötzlich geht er in einer Diskothek auf die Tanzfläche. Und explodiert vollkommen! Was sich da visuell bietet könnte man nur im Zeitraffer analysieren. Dieser Tanzstil sorgt mal kurz bei den Anwesenden für ein aussetzen der Atmung, man hat den Eindruck er reißt das Laminat/die Fliesen vom Fußoden und die Deckenvertäfelung gleich mit. Man konnte ihn nicht mehr beobachten, er war zu schnell oben und unten und links und rechts und hatte einen Bums im Tanzstil, dass einem schwindelig wird. Ich hatte mittendrin Angst er reißt die Hütte ab und zerlegt die Diskothek bis auf die Grundmauern. Auffallend bei ihm, dass er nach seiner Kür total tiefenentspannt wieder am Tisch stand und den Eindruck vermittelte, niemals dermaßen getanzt zu haben während er sein stilles Wasser trank.

Vor 2 oder 3 Jahren, ich war auf einem Konzert und tänzelte vor mich hin total gedankenverloren.  Plötzlich tippte mich jemand von rechts an und fragte, ob ich auf die Toilette müsse. Also ist mein Tanzstil jetzt auch nicht the yellow from the egg.

Ich liebe meine tanzenden Freunde aber wirklich abgrundtief, echt jetzt. ^^

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Vom Valentinstag, schwarzen Nudeln und Singles

(Quelle Bild: Pixabay/Daria Yakowleva)

Hier, Singles, hört mal her: Unser Tag ist am 14. April, da essen wir schwarze Nudeln!

Südkorea machts vor, ich mache es nach. Lest mal:
>>In Japan beschenken am 14. Februar Frauen die Männer mit Schokolade. Auch junge Mädchen nehmen diesen Tag zum Anlass, ihren Angebeteten Schokolade zu schenken, die sie bestenfalls selbst gemacht haben. Dafür dürfen sie dann einen Monat später am „White Day“ weiße Schokolade als Gegengeschenk erwarten.
In Südkorea gibt es zusätzlich zum Valentinstag und White Day noch den Black Day: wer am 14. Februar und am 14. März leer ausging, betrauert dies am 14. April und isst Jajangmyeon (
자장면), Nudeln mit schwarzer Soße.[4]<< (Auszug von Wikipiedia).
Dass auf die Idee noch keiner in unseren Breitengeraden gekommen ist, tztztz 😉
Die Palette der Geschenke zum Valentinstag ist ja irrsinnig weit gefächert: Das fängt an bei Schoki und Blumen und endet (wie ich selber lesen konnte die Tage) bei Antifaltencreme und abschwellendem Augengel. So gewitzt ist unser Einzelhandel mittlerweile:
Warum der Ollen Schokolade schenken? Hat ja eh schon einen Po wie ein Brauereipferd! Dann doch besser einen Gutschein für „Kochen low carb“ oder eine 10-er Karte für die rechte Bahn im Schwimmbad, Rückenschwimmerspur.
Für den Herrn darf es dieser Tage gerne ein Waxing für den Rücken sein oder ein neues Duftwasser. Der riecht ja eh schon seit 1984 wie ein Moschusochse.
Auf was unser Einzelhandel so alles kommt, es ist erstaunlich.
Bei all den diversen Gewinnspielen um den Valentinstag konnte ich persönlich jetzt nicht mitmachen, weil man da die Person des Herzens und der Träume markieren musste. Da ich aber niemanden aus meiner Freundesliste überfordern wollte mit meinen plötzlich aufkeimenden Gefühlen, habe ich es halt gelassen. Is nix mit Gewinnen wie dollem Schmuck oder einem 5-Gänge-Menue: Ich darf da nich mitmachen! Ja, ich fühle mich gemobbt!
Die Finnen sind cool, da macht man das mehr oder weniger anonym. Guckste:
<<In Finnland wird der Valentinstag als „Freundschaftstag“ gefeiert, an dem man – meist anonym – denen, die man sympathisch findet, Karten schickt oder kleine Geschenke übermittelt.>> (Quelle auch wieder Wikipedia).
Das wäre ja so meins: Dem Schwarm heimlich `ne Schokolade mit ganzen Nüssen schicken. Oder 3 Dosen Bier vor die Tür stellen. Das wäre doch mal eine Nummer. Aber wir sind ja hier nicht in Finnland.
Wusstet ihr, dass zum Valentinstag 2013 Lufthansa Cargo 1000 Tonnen Rosen nach Deutschland transportierte? 1000 Tonnen! Und hier landet seit Jahren nicht mal ein Rosenblatt oder ein Rosenstil, nicht mal ein Dorn liegt in meinem Briefkasten!
Liebe verliebte Liebenden, ich wünsche Euch zauberhafte Momente, ob nun mit Blumen oder Schokolade oder Dosenbier oder Perlenketten, das ist ja quasi wumpe!
Und am 14. April dann das kollektive „schwarze Nudel-Essen“ für uns Singles: Ich verlass mich auf euch, Freunde. ^^

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Zurück in die Kindheit.

(Quelle Bild: Steffi Werner)

Niemals hätte ich es für möglich gehalten vor, sagen wir mal 10 Jahren noch, dass Dinge, die ich als Kind grauenhaft, hässlich und nervig fand, heute mehr und mehr Einzug in meine Bude halten.

Dass ich einen bestimmten Radiosender, bei dem in den 80er Jahren Aggressionen in mir ausbrachen wenn ich diesen hören musste am Küchentisch von Mama und Papa, heute jeden Tag höre.

Dass ich mir am liebsten die Bettwäsche aller Großmütter und Großväter, am liebsten mit orangefarbenen und dunkelbraunen Blumen darauf kaufen würde, weil man so herrlich darin schläft.

Dass ich mich beim „Schrottwichteln“ mit den Kolleginnen/Kollegen über mein ergattertes selbst gehäkelte Sofakissen, welches bestimmt schon irrsinnig viele Jahre auf dem Buckel hat so freue, dass ich dieses beinahe andächtig auf meinem Bett platziere.

Wahrscheinlich liegt es daran, dass es Erinnerungen und vielleicht auch Sehnsüchte nach der Kindheit sind.

Ich weiß nicht mal mehr wie wir kürzlich auf die Debatten um die Kochtöpfe kamen, welche nun meine Küche zieren. Eine Kollegin wollte diese weg schmeißen und sprach mich an weil sie weiß, dass ich auf Dinge stehe die andere gerne in die Tonne kloppen. Gerade wenn sie aus den 70er/80er Jahren sind. Sie schickte mir Bilder der Töpfe und mein Herz ging auf.

Yes, die erinnern mich an früher.“

Nun sind sie in meinem Besitz und ich habe mir einen Ast abgefreut als ich das erste Mal darin kochte. Irgendwie schmeckt es besser.

Die Tee- und Kaffekannen mit dem grün-braunen Muster hatte ich auf einer Verkaufsplattform gesehen. Und auch da dachte ich sofort:

„Yes, die erinnern mich an früher.“

So geht es mir mittlerweile mit vielen Dingen.

Selbst Handtücher, welche meine Eltern noch in ihren Schränken hatten und die mich so sehr an meine Kindheit erinnerten, habe ich mir geholt und ich benutze diese sooooo gerne.

Manchmal überkommt mich die Idee meine Wohnung so einzurichten wie es in den 80er Jahren Mode war. Tapeten mit orange-braunen Ornamenten, die Pril-Blumen in der Küche an den Schränken, ein Telefon mit Wählscheibe und Schnur, dunkelgrüne Fliesen oder weinrote Fliesen im Bad, die Schrankwand aus dunkler Eiche im Wohnzimmer mit unendlich vielen selbst gehäkelten Sofakissen auf einem alten Sofa aus dieser Zeit.

Und: Die gute Stube. Wir sprachen auch kürzlich im Kollegenkreis noch darüber, dass es in der 70- bzw. 80er Jahren zum guten Ton gehörte, wenn man eine „gute Stube“ hatte. Diese wurde nur zu Geburtstagen oder Weihnachten genutzt, die gute Stube war ansonsten fast immer arschkalt, wurde nicht beheizt und war für viele von uns ein Highlight wenn sich deren Türen öffneten.  Das war toll.

Vorhin habe ich eine alte Stehlampe gesehen, so ein sperriges Ding und zudem eigentlich pottenhässlich mit kleinen Bommeln am Saum in … na klar … dunkelbraun. Ich kämpfe noch immer mit mir, ob ich mir das Teil hole oder nicht.

Aber ein Relikt aus meiner Kindheit wird hier nicht Einzug halten, bzw. bin ich dafür noch nicht bereit: Die gute, alte Kittelschürze 🙂

Wenn ich mir diese überwerfe, dann ist es so weit. Das erfahrt ihr dann hier allerdings hier sofort und unverzüglich und live 😉 

Geht es hier noch jemandem so oder bin ich eine Ausnahme? ^^

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Von Karma, Kuh-Pippi und Kinderkram.

(Quelle Bild: Pixabay)

Kenner der Szene werden es ahnen: Wir wenden uns heute mal wieder der DANIELA Büchner zu. Nicht nur, dass sie für mich schon jetzt den inoffiziellen Titel „Heulboje des Jahres„ ergattert hat. Nein, ich bin der Meinung sie hat auch die goldene Himbeere verdient. Für die bescheidenste schauspielerische Leistung in nur 9 Tagen. Ich wiederhole: In nur 9 Tagen. Das musste erst mal bringen. Junge! 😉

Ich erinnere dezent an die Szene, als DANIELA Büchner die flüssigen Exkremente der Kuh weg gehauen hat wie andere einen Wodka. Übung? Übung! Schön weit auf die Futterluke und rein mit dem Kram. Die Begründung ihrerseits es getan zu haben um Elena etwas zurückgeben zu können (schlapplach) glaube ich ihr weniger. Ich denke es war der klägliche Versuch auch nur einen Bruchteil von Anerkennung zu bekommen. Resozialisierung in ihrer kuriosesten Form. Womit wir beim Thema wären: Anerkennung scheint dieser Frau beinahe wichtiger zu sein als alles andere. Schon auffällig, dass sie mit Kritik scheinbar nicht im geringsten umgehen kann. Das hat sie in der Vergangenheit ja oft behauptet und immer recht cool getan. Ich erinnere mich an ihre von übertriebenem Selbstbewusstsein geschwängerten Statements bei Instagram. Welche aber nur so von Unsicherheit strotzten, wenn man zwischen den Zeilen gelesen hat.

Zu sehen ist eine DANIELA Büchner, die auf Kritik aggressiv zu reagieren scheint und sich dann in die Rolle eines Kleinkindes begibt. Eines arroganten Kleinkindes. Man hätte gerne vor dem Fernseher sitzend einen Schnuller in Camp gebeamt. Und ein Schnuffeltuch. Vielleicht auch ein Fläschchen Beruhigungstee mit Fenchel, Anis, Kamille, Johanniskraut und Baldrian. Gerne auch eine Windel für den Fall der Fälle. Kritik, ablehnendes Verhalten und Menschen welche ihr nicht zu Füßen liegen bzw. taffer sind als sie, sind ihr wohl ein Dorn im Auge. Oft erinnert sie mich an die kleine Schantalle aus der Marienkäfer-Gruppe im Kindergarten Ecke Mallorca Gasse/Delmenhorster Platz. An eine Petze. Man überlege folgendes: Elena hatte auf dem Rückweg von einer Prüfung mit Schwindel zu kämpfen, musste sich mehrmals setzen. DANIELA Büchner hat nichts anderes zu tun als sich bei ihr in diesem Moment auszuheulen und zu berichten wer was zu ihr/über sie gesagt hat. Empathieloser geht es wohl nicht.

Wie kann man eine Frau wie Sonja Kirchberger mit Kräuterhexe betiteln, wenn man selber nicht mehr zu sein scheint wie eine Gewürzmagierin? Sonja Kirchberger ist das, was eine DANIELA Büchner gerne wäre: Eine gestandene, charismatische, erfolgreiche und intelligente Frau.

Wenn sie nur ahnen würde was im Internet so los ist seit ihrem Einzug in den Dschungel. Und wenn sie nur wüsste wie viele User bei Twitter über sie lachen. Wie sie bei Facebook größtenteils zerrissen wird. Wenn sie die Beiträge sieht in denen „Kollegen“ aus Funk und Fernsehen recht negativ über sie sprechen. Oha, dann sollte man Beruhigungszäpfchen bereithalten. Sicherlich geht sie davon aus, dass die Zuschauer vor dem Bildschirm Standing Ovations zelebrieren wenn sich die Kameras auf sie richten. Dass wir alle Fahnen mit „Daniela for President“ schwenken wenn ihr Name auftaucht. Dass bei der Nennung von „mein Mann“ alle in ihre Taschentücher schnäuzen. Dass sie von Milliarden Fans vor ihrem Hotel erwartet wird mit der Krone auf`m Koppe. Ach, was sage ich: Trillionen von Fans!

Es scheint, als gönne DANIELA Büchner anderen nicht den Dreck unter den Fingernägeln. Die Finger und die Nägel auch nicht. Egal ob Mann oder Frau, vielleicht auch Hund, Katze, Maus, Meier, Müller, Schulze und so. Wer auf ihr Gesicht geachtet hat als Markus aus der Prüfung kam mit 8 Sternen (aus ihrer vergeigten Prüfung!) der hat gesehen, dass ihr Lächeln aussah wie gefroren. Gekünzelt noch dazu. Von ihren Worten danach ganz zu schweigen. Teamwork scheint nicht ihr`s zu sein. Soziales Miteinander scheint sie nicht zu interessieren. Sie interessiert wohl nur wie sie dasteht. Vielleicht nicht gerade gut, aber immerhin steht sie ja noch da. Was man eigentlich schon huldigen könnte/sollte/müsste. Ich hatte eher mit einem theatralischen Abgang gerechnet so nach dem Motto:

„…“.

Ach, lassen wir das 😉 

Es regnet nur über DANIELA, die schlimmsten Prüfungen macht DANIELA, die traurigsten Lebensgeschichten erzählt DANIELA, alle wilden und giftigen Tiere suchen DANIELA, nur DANIELA ist kalt, die Müdigkeit gehört nur DANIELA usw.  Ich verbinde so viel Negativität mit dieser Frau. Sie ist für mich vergleichbar mit z. B. Karies, einem Kropf oder Migräne: Das braucht kein Mensch bzw. ich nicht. Ganz im Gegenteil. Ich muss mich korrigieren: Sie hat mich zum Lachen gebracht: In der Szene als ihr Schlafplatz abgesoffen ist. Sie hat geflennt (mal wieder theatralisch) wie eine 9-jährige, der die Kugel Schokoladen-Eis aus der Waffel gefallen ist. Ich saß klatschend und nach Luft japsend auf dem Sofa wie eine Robbe 🙂

Das Argument, sie hat Existenzängste und ist deshalb in den Dschungel gegangen, mag nachvollziehbar sein. Es gäbe aber eine sichere Lösung: Ein normaler Job welcher regelmäßig Geld bringt. Sie ist kein Mensch welcher vor eine Kamera gehört. Ebenfalls zustimmen muss ich der These von Kader Loth, dass sie noch nicht „fertig“ war für diese Art Show. Sie hätte sich, aber vor allem den Kindern etwas mehr Zeit zur Trauerbewältigung zugestehen müssen. Dafür wäre das abtauchen aus dem Showgeschäft angebrachter gewesen. Und für die Kinder sinnvoller, rücksichtsvoller und fairer. Diese hängen in dem Theater mit drin und können das wahrscheinlich überhaupt nicht verarbeiten was da passiert ist und gerade passiert.

Ich sehe sie schon vor meinem geistigen Auge wie sie im Hotel ankommt nach dem Camp: Während die anderen vielleicht Duschen, Essen, Chillen etc. wird sie mit gefühlten 280 km/h auf ihr Zimmer rennen und das Smartphone in die Hand nehmen in der Hoffnung, dass ihr die Nation zu Füßen liegt: Ihre Bilder in den Tagesthemen, ihre Wortbeiträge in Titel, Thesen, Temperamente, ihre Statements in einer Sondersendung bei Arte. Wie gerne wäre ich dabei wenn sie rafft, dass selbst die Moderatoren der Sendung sie scheinbar belächelt haben. Ach Kinder, ich wäre in dem Moment gerne Mäuschen. Geht aber nicht, vor Mäuschen hat sie ja auch Angst. Schlimm isses, echt schlimm 😉 

Ach ja, und Gruß an Ingo W. von der Bild, der Artikel von ihm war echt der Kracher.

Auszug. >> Es passierte im Oktober 2019 auf Mallorca. Danni Büchner (41) hatte soeben die erste „Faneteria“-Saison ohne ihren geliebten Jens erfolgreich zu Ende gebracht und ordentlich einem im Tee, als sie die Türe ihres Cafes abschloss.

Absacker in einem Nachbarlokal. Sie war locker drauf, aber gewohnt derbe und laut. Sie schaute mich, den BILD-Reporter, an und fragte leicht lallend: „Glaubst Du, dass ich den Dschungel gewinne?“ Nicht eine Sekunde zögerte ich mit der Antwort. „Nein“, sagte ich, „Du wirst den Dschungel nicht gewinnen!“ >> (Quelle Bild.de)

Herrlich. ^^

P. S.: Gerne, Frau Büchner. Gerne 🙂

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