Stell Dir vor es ist Silvester light – und das Fernsehprogramm ist noch viel „lighter“.

(M)ein Kommentar.

(Quelle Bild: Pixabay/OpenClipart-Vectors)

Es war ein außergewöhnlicher Jahreswechsel, das muss man nicht näher beleuchten. So war ich der Meinung, dass unser Fernsehprogramm in dieser Situation evtl. ein anderes Fernsehprogramm sein wird wie sonst die Jahre.

Heilig Abend habe ich schon die Krise gekriegt: Was um 20.15 Uhr gesendet wurde war für mich weniger prall: Wiederholungen von diversen Klassikern, welche man schon zum drölfzigsten Mal gesehen hat. Oder eben Musiksendungen, welche meinen Musikgeschmack so gar nicht trafen.

Weihnachten habe ich mir 2x hintereinander das Aschenbrödel angetan und dann zwei Tage über Stunden die Schwarzwald-Klinik. Gefühlte 354 Sendungen.

Und weiß Gott, ich fühlte mich am Ende wie ein Chirurg, welcher kleine operative Eingriffe übernehmen könnte und eine Oberschwester Hildegard in die Schranken weisen ;-

Letzteres war der positive Aspekt vom Weihnachtsprogramm, das war echt was für mich.

Am Silvesterabend war ich ohne vorherigen Blick in die Fernsehzeitung ebenfalls überzeugt davon, dass das Fernsehprogramm den momentanen Umständen ein wenig angepasst wird. Vielleicht irgendwo ein Krimi, ein Psychothriller, wegen mir auch ein schnulziger Liebesfilm. Egal. Einfach irgend etwas, was ein klein wenig ablenkt.

Dem war dann auch nicht so, ich kann nicht aufzählen wie oft das komplette Programm hoch- und wieder runter geschaltet wurde auf der Suche nach irgend etwas mit ein bisschen Sinn und Verstand. Da half auch der immer wieder stattfindende Blick in die Fernsehzeitung nix. Ab 20.15 Uhr schwerpunktmäßig Musiksendungen über Musiksendungen über Musiksendungen. Gerade wenn es Wiederholungen waren bei denen man feiernde Leute sah, überkam mich Bock auf Party. Bei den 80er Hits war es ganz schlimm: Als würde man sich selbst einen stumpfen Bleistift in die Kniescheibe rammen. Da kamen so die Erinnerungen hoch an die Partys aus diesem Jahrzehnt.

Zum ersten Mal in meinem Leben dachte ich über die Anschaffung von Streamingdiensten nach. Und ärgerte mich darüber, beim Einkaufen nicht doch die zwei DVD mitgenommen zu haben welche mich anlächelten. Wären knappe vier Stunden gerettet gewesen.

Da haben die Programmchefs in diesem Jahr (meiner Meinung nach) den schlechtesten Job gemacht. Die Filme welche liefen, waren grenzwertig. Auf Klamauk hat man auch nicht immer Bock. Auch nicht auf Comedy. Wir haben uns zwei Tanzfilme hintereinander reingezogen. Gut, es gibt schlechtere, der Tänzer in der Hauptrolle sah Schweiß bedeckt auch wirklich toll aus. Bei den Tänzerinnen überkam mich der Neid, da diese so durchtrainiert waren und ohne Cellulite 😉

Schmunzeln musste ich bei dem Gedanken, dass jemand welcher jetzt allein zu Hause sitzt, spätestens beim Erscheinen eines 70er Jahre-Schlagersängers mit einem Hemdkragen so groß wie ein Bügelbrettbezug und Koteletten bis über die Ohrläppchen, sein buntes Partyhütchen aus der Hosentasche friemelt und abgeht wie die wildeste Partymaus.

Ich kann unter`m Strich nur sagen, dass sich meiner Meinung nach unsere Sender echt einen abgebrochen haben mit dem Programm für den 31.12.2020. Als wären nur zwei Tage Zeit gewesen an diesem ungewöhnlichen Jahreswechsel, halbwegs der Situation angemessene Alternativen auf die Beine zu stellen.

Meine Lichtblicke an diesem Abend waren, neben tollen Gesprächen und dem ein oder anderen Lachkrampf, das Aufstoßen von den Bandnudeln mit dem Schweinefilet 😉

Die Sache mit den Streamingdiensten habe ich hier auf der Agenda, da könnt ihr ein Eis drauf essen. ^^

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Neue Eiskratzer kratzen gut – alte Eiskratzer kratzen besser.

(Quelle Bild: Pixabay)

Von runden Eiskratzern, Auto-Entfeuchtern mit Bambus und so.

Wer mich kennt, der kennt auch mein „Winterbeutelchen“: Da ist alles drin, was Frau (oder auch Mann) so braucht für die kalte Jahreszeit. Auch wenn ich sonst an modernen Dingen jetzt nicht sooooooo interessiert bin: Mein „Winterbeutelchen“ sollte up to date sein.

Nun bin ich schon seit recht langer Zeit immer wieder über den exquisit beworbenen „runden Eiskratzer“ gestoßen, welcher müheloses Entfernen von Eis auf den Scheiben verspricht, und welchen ich auch zum nachfüllen von Kühlwasser nutzen könnte. Das Teil hat auch einen extra Aufsatz gegen extreme Vereisungen. Also habe ich die knapp 8 Euro investiert, bzw. 16 Euro, wir haben in diesem Haushalt zwei Autos.

Investiert wurde auch in einen Auto Entfeuchter mit Bambus, ein 2-er Set für knapp 15 Euro. Dieses verspricht keine beschlagenen Scheiben mehr, die Feuchtigkeit wird angezogen wie ein Magnet. Eisfreie Scheiben – kein Schimmel – keine unangenehmen Gerüche. Bingo!

Meine vereisten Scheiben habe ich bislang mit einer alten Musikkassette frei gerömert. Die Feuchtigkeit innen an den Scheiben habe ich bislang mit einer alten Tennissocke, mit Katzenstreu gefüllt, versucht in den Griff zu bekommen. Letzteres sah bescheiden aus, gerade wenn vorne und hinten ein Modell lag „weiße Tennissocke Größe 41 mit roten Doppelrändern und Krümeln von Katzenstreu“ auf der Ablage.

Enteiser-Spray ist hier schon lange raus, wenn man das Zeug von den Scheiben gewischt hat sieht die Karre aus, als hätte ein Lama darauf gespuckt. Dann muss man das mit einem Handtuch oder Geschirrtuch nach reiben, um dieses dann zu Waschen und Gefahr zu laufen, dass die mit in der Trommel befindlichen Unterhosen danach ein dezentes Batik-Muster aufweisen. Das Zeug ist ja nicht ohne.

Nun habe ich beide Teile getestet:

Vom runden Eiskratzer habe ich mir mehr versprochen. Oder ich bin zu doof für die Nutzung. Auch mit dem Teil kratze ich mich morgens in Ekstase. Egal wie ich das Ding halte, ob kreisende Bewegungen oder aggressives von oben nach unten Wirbeln: So wirklich schnell geht es nicht. Kühlwasser auffüllen wurde hier noch nicht versucht, die Sache wäre noch offen. Der Pümpel für extreme Vereisungen ist nur aufgesetzt, wenn ich morgens für den Weltfrieden gekratzt habe, sprang das Teil ab und rollte unter den Wagen. Hängst Du morgens um 7.45 Uhr auf den Knien neben der Karre auf dem Parkplatz und fuchtelst unter dem Auto herum nach dem Pümpel.

Der Auto-Entfeuchter mit Bambus gibt mir seit der Drapierung hinten ein gutes Gefühl weil ohne Chemie und so. Der sieht auch um Klassen besser aus als die mit Katzenstreu gefüllte Tennissocke. Aber vom Tisch reißt das Ding leider auch nicht die Welt. Die Scheiben sind nach wie vor von innen dicht wenn es ziemlich kalt ist.

Gut, Schimmel habe ich keinen gefunden, das wäre jetzt ein Pluspunkt. Zu den Gerüchen aufsaugen kann ich weniger sagen, da müsste vielleicht der Hund meiner Schwester mal einen riesigen Pumps lassen im Auto um das zu testen. Oder irgendein besoffener Kumpel, den ich von A nach B fahren muss. Aber die sind momentan rar gesät.

Ich sitze nun wieder in meinem KFZ und schrubbe innen das Eis mit einer Musikkassette von der Scheibe. Von außen auch wieder. Bester Eiskratzer ever 😉

Was ich mit dem runden Eiskratzer mache? Vielleicht in Verbindungen mit Rasierschaum die flaumartigen Beinhaare entfernen. Oder die Rückenhaare vom Kumpel, welchen ich besoffen von A nach B fahre irgendwann mal wieder. Ich hole die 8 Euro bzw. 16 Euro noch raus, egal wie. ^^

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Mund-Nasen-Masken haben auch so ihre Vorteile.

(Quelle Bild: Pixabay/Engin Akyurt)

Seit Monaten sind wir jetzt schon mehr oder weniger mit den Masken vertraut. Ich weiß nicht wie es Ihnen/euch geht, aber das Teil gehört jetzt zu uns Frauen wie unsere Handtasche oder dem Mann sein Kamm hinter in der Hosetasche. Ich vergesse sie nicht mehr beim Einkaufen, ich habe immer eine in Reserve und meist hängt das Teil 10 Stunden am Tag an meinen Ohren. Ich merke manchmal zu Hause nicht mal, dass mir das was am Kinn herum flattert weil ich vergessen habe die Maske an den Schaltknüppel zu hängen, und in voller Montur durch den Hausflur laufe bis in die Bude.

Seitdem wir die Teile tragen müssen hat sich mein Lippenstift-Konsum halbiert. Wenn nicht so gar geviertelt. Braucht man ja nicht mehr, das sieht ja eh kaum einer. Im Job vielleicht. Da ich da aber die Maske ständig hoch und wieder runter ziehe, würde wahrscheinlich nach einer Stunde mehr Lippenstift in dem Teil hängen als meine Lippen zu zieren.

Auch so kleine Pickelchen oder was auch immer lassen sich hervorragend hinter der Maske kaschieren. Kein Abdeckstift mehr, kein Concealer: Maske hoch und das dermatologische Drama hat ein Ende. Wobei mir aufgefallen ist, dass ich mir echt viel zu viel Zeug ins Geschichte klatsche: Was da abends innen in meiner Maske hängt, das ist erschreckend. Von wegen „färbt nicht ab“, seit der Maskenpflicht erkennt man auch qualitative Unterschiede auf dem Sektor „Make up“.

Nun ist mir letztens aufgefallen, ich berichtete schon, dass man natürlich jetzt so spontan einige Menschen nicht erkennt. Und auf der anderen Seite von einigen Leuten auch nicht erkannt wird. Das hat sich bei mir bis zum heutigen Tag nicht geändert. Ich grüße teilweise freundlich ohne zu wissen, wer da gerade an mir vorbei geht.

Man trifft ja teilweise auf Menschen welche einen unendlichen Redebedarf haben. Oder extrem neugierig sind. Ich kann da ehrlich gesagt nicht immer drauf. Begegne ich diesem Kaliber, dann grüße ich und gehe einfach weiter. Wenn ich dann später darauf angesprochen werde kann ich entgegnen, diese Person nicht erkannt zu haben wegen der Maske 🙂

Was übrigens auch geht, ich habe das vor einem Spiegel versucht, ist das Zunge raus strecken. Das sieht kein Mensch. Läuft man jemandem über den Weg den man so gar nicht leiden kann, dann darf die Zunge ruhig mal für ein paar Sekunden nach draußen. Es hilft jetzt nicht unbedingt weiter, ist auch nicht die feine englische Art, baut aber vielleicht Aggressionen ab.

Mir als Raucher kommt man auch nicht so schnell auf die Schliche wenn ich mal eine gepafft habe: Weil der Atem nicht 1:1 übersetzt wird quasi mit Maske.

Mittlerweile sind wir wohl all Fachmänner wenn es um die Qualität der Teile geht. Stoffmasken gehen bei mir überhaupt nicht, ich hechele hinter den Teilen wie ein verdurstender Hund. Momentan habe ich ein Modell, welches recht schnell an Spannkraft verliert und dann irgendwann rutscht. Aber stylisch ist mit fast schwarzer Außenfront. Es gibt auch welche mit neutralem Geruch, wiederum welche die irgendwie stinken wie Euterbock.

Und nicht zu vergessen die Teile, bei denen mir recht schnell die Ohren wehtun. Weil sie stramm sitzen. Sehr stramm. Die Form meiner Ohren ist aber noch dieselbe, da steht nix ab oder schwabbelt.

Was allerdings durchgehend schwierig bleibt, das ist das telefonieren. Man versteht sich nicht immer so brillant, zumindest empfinde ich es so. Aber gut, dadurch könnte man eigentlich auch unangenehme Telefonate abwürgen.

„Was?

Waaassss?

„Hör mal, ich verstehe Dich nicht!

ICH VERSTEEEEEHEEEEE DICH NICHT!

Wer ist da?

Was? Auf Wiederhören!“

Sind wir so vernünftig und tragen die Masken noch so lange wie es sein muss. Ob sie stinken, Pickel verdecken oder Lippenstift aufsaugen. ^^

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Von Wandfarbe, Styroporleisten und einem neuen Akkuschrauber.

(Quelle Bild: Pixabay/Free-Photos)

Wer hier schon etwas länger liest, wird sich noch an den missglückten Versuch erinnern als ich alleine einen Badezimmerschrank aufbauen wollte. Er steht zwar, allerdings nicht so wirklich stabil. Dieses Erlebnis sorgte dafür, dass ich überhaupt nichts mehr alleine aufbauen wollte. Nie wieder. Um keinen Preis. Ich war durch mit den Themen um renovieren, aufbauen und Co.

Nun hing auf meinem Flur ein Poster, welches irgendwie ohne Rahmen so unscheinbar wirkte. Rahmen in dieser Größe sind echt teuer. So kam mir die Idee Styroporleisten zu kaufen, diese anzustreichen, zurecht zu schneiden und quasi als Rahmen zu nutzen. Was soll ich sagen? Es hat geklappt. Vielleicht etwas unüblich, aber ich mag ja so schräge Sachen.

Hier war ein großes Projekt wochenlang geplant, nämlich den schwarzen Schuhschrank weiß zu lackieren. Mich hat das dunkle Teil auf dem Flur dermaßen genervt. Schloss ich die Wohnungstür auf, stand da dieses düstere Teil und sprang mir negativ ins Auge.

Am letzten Samstag dann der Tag der Tage, ich habe das Projekt in Angriff genommen. Das ganze Equipment war gekauft und ich legte los. Nun ist unser Flur nicht so groß, ich musste den Schuhschrank etwas vorziehen um an die Seiten zu kommen und auch um das Tageslicht nutzen zu können (die Tür vom Bad stand auf all over the day). Was zur Folge hatte, dass die Wohnungstür nicht mehr so wirklich richtig auf ging. Ich musste mich abends mit eingezogenem Bauch und angehaltener Luft am Schuhschrank vorbei schieben um aus der Hütte zu kommen für den Einkauf. Egal. Ich habe für den Weltfrieden gestrichen, grobmotorisch natürlich. Feinarbeit ist was für Pingelköppe. 2x weißer Lack und 1x Klarlack drauf und 24 Stunden nicht gegen den Schrank kommen. Das war wohl eine Aufgabe. Aber was soll ich sagen? Es hat echt gut geklappt, ich freue mich jeden Tag wenn ich die Wohnungstür öffne und mich lächelt der weiße Schuhschrank positiv an. Ich muss auch nicht mehr den Bauch einziehen und die Luft anhalten um hier rein und raus zu kommen. Auf meiner alten Jeans hing allerdings so viel Lack, ich fühlte mich mittendrin wie eine Domina für Lack- und Lederfetischisten mit Hintergrundwissen im bautechnischen Bereich 🙂

Im selben Zug habe ich ein altes Schränkchen (gebraucht gekauft) auch gleich lackiert oben auf der Tischplatte, auch das geht hier durch den TÜV.

Nun bin ich wieder drin im Thema, jeden 2. Tag im Baumarkt, heute landeten Wandfarbe und Zubehör im Einkaufswagen plus ein neuer Akkuschrauber. Mein alter Schrauber hat seinen Dienst verweigert, er ist durch mit unseren unprofessionellen Aktionen rund um die Bude.

Klamotten kaufen war gestern – heute macht mich ein Baumarkt glücklich 😉

Ich sehe mich vor meinem geistigen Auge schon Laminat und Fliesen verlegen, mauern, alle elektrischen Leitungen hier auswechseln und eine Rüttelplatte erwerben.

Glaube versetzt Berge, ich sage es immer wieder. Selbst ist die Frau. ^^

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Von Plastikkarten und Schnappern.

(Quelle Bild: Pixabay/stux)

In meiner Geldbörse schlummern mittlerweile zwei sogenannte Paybackkarten (Payback steht für Rückzahlung), auf meinem Handy schlummert neuerdings eine App für den Discounter meines Vertrauens. Bei der zweiten Installation der App hängt es noch, irgendwie ist der Registriervorgang dort nicht so ganz einfach, ich fliege da immer raus. Dort geht es um Ersparnisse beim Einkaufen. Ich gebe zu, dass ich mich irgendwie immer überreden lasse all dass zu installieren, weil man ja beim Bezahlvorgang ständig danach gefragt wird. Ständig.

„Haben Sie eine Paybackkarte?“

„Haben Sie schon von unserer App gehört und diese installiert?“

„Karte oder bar?“

„Und sonst so?“

Jedenfalls klatsche ich seit Jahren meine Paybackkarten vor diverse Lesegeräte. Wenn ich zu Hause bin nach dem Einkaufen, dann erhalte ich teilweise Emails mit meinem Punktestand. Nun habe ich mich letztens mal in diese Materie rein gesteigert und geschaut was mir die Punktesammelei eigentlich so bringt. Ich könnte Prämien bekommen für eine gewisse Anzahl von Punkten. Schnell war meine Recherche aber wieder vergessen.

Jetzt die Woche beim Gang durch einen Möbeldiscounter hier vor Ort bekam ich mit, wie die Dame vor mir ihre Punkte einlöste beim Bezahlen. Ich wurde hellhörig. Sie hatte einen Schnapperpreis bezahlt nachdem sie ihre Punkte quasi einlöste. Okay, das mache ich auch. Ich hatte ein Leiterregal unter dem Arm, das soll hier die Bude schmücken. Regulärer Preis wären 39 Euro und ein paar Zerquetschte gewesen.

Also fragte ich kurz nach ob auch ich meine Punkte einlösen kann. Ja klar, okay, das geht. Wieder die Karte vor ein Lesegerät gehalten, der Verkäuferin eine Zahl genannt welche dort erschien und zack: Ich habe um die 5 Euro für mein Leiterregal bezahlt. Da gehst Du aus dem Laden wie die Queen höchstpersönlich, ich musste mich zügeln um nicht in die Luft zu hüppen.

Die Sache mit den Apps auf dem Handy klappt hier noch nicht so reibungslos. In der Drogerie meines Vertrauens habe ich die Regeln noch nicht gerafft, in dem anderen Discounter vergesse ich immer mein Mobilfunknetz zu aktivieren.

Aber gut, der Akkubohrer hängt schon am Ladekabel für den Aufbau des Leiterregals morgen.

Ich bin gespannt. ^^

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Versuch macht klug – und es hat geklappt.

(Quelle Bild: Pixabay/Anita Smith)

Seit Wochen schon wollte ich von meinem „Selbstversuch“ berichten, war mir aber unsicher ob man mich dann seitens der Leserschaft für verwirrt erklärt oder mir diverse Sponsoren nachsagt. Gut, ersteres wäre nicht Neues hier im Hause. Auf zweiteres warte ich noch immer 😉

Ich hatte seit über 2 Jahren am großen Zeh links ständig Schmerzen beim Gehen in Schuhen. Das hat gedrückt wie Bolle. Es gab Schuhe in denen es etwas zu ertragen war. Dann gab es wieder Schuhe in denen ich humpelte. Teilweise habe ich im Büro unter dem Schreibtisch dezent meine Schlappen abgestreift weil es drückte wie Hupe. Zu Hause flogen die Schuhe weg, kaum dass die Wohnungstür ins Schloss fiel.

Der Spruch „der Schuster hat die schlechtesten Leisten“ trifft auch hier zu, ich gehe ungern zum Arzt. Weil ich auch immer Schiss habe vor Hiobsbotschaften oder unangenehmen Eingriffen. Da mache ich mir in den Frack!

Kommen wir auf meinen Zeh zurück. Ich denke es war eine Entzündung innen, von außen war nichts zu sehen. Wenn ich da drauf gedrückt habe, tat es so weh, dass ich Sterne sah. So schob ich den Besuch beim Chirurgen auf von Woche zu Woche, von Monat zu Monat, auch von Jahr für Jahr. Und kaufte mir halt Schuhe die vorne weit waren. Obwohl ich Schuhe mit Spitze vorne total klasse finde. Sie wissen schon bzw. ihr wisst schon, die Tackalacka-Schuhe wenn man mal auf Festlichkeiten muss. Der gute alte Pumps. Das ging hier gar nicht mehr. Ich bin damit gelaufen wie jemand mit 2,3 Atü auf dem Kessel.

Eines Tages sah ich einen Bericht über Kräuter. Da wurde auch über die positiven Vorzüge von Rosmarin berichtet. Ich wurde hellhörig.

Teebaum-Öl z. B. ist mir nicht neu, das steht hier immer im Alibert. Also habe ich mir in einem meiner Urlaube im Sommer jeden Abend ein Fußbad gegönnt mit Rosmarin und Teebaum-Öl, zum Schluss wurde der große Onkel liebevoll mit einer Silber-Salbe massiert. Teilweise auch mit einer Wund- und Heilsalbe. Als ich wieder Arbeiten war, fiel es mir nicht gleich wie Schuppen von den Augen: Die Schmerzen waren weg. Es drückte kein Schuh mehr links.

Nun war es aber teilweise zu spät für die Anprobe diverser Tacklacka-Schuhe, die hatte ich entweder verschenkt, teilweise entsorgt wenn die schon aussahen wie Hulle, oder sie stehen noch jungfräulich im Schrank. Weil ich seit geraumer Zeit auf dem „Turnschuh-Trip“ bin.

Mein jetziges Thema ist Apfelessig. Dem sagt man ja auch unglaublich viel Gutes nach. Ein Buch darüber liegt nun hier auf dem Nachtschrank. Ich habe vor einiger Zeit damit meine chemischen Spülungen für das güldene Haupthaar ersetzt und muss sagen, dass zur Chemiekeule keine negativen Beobachtungen gemacht wurden in unserer Duschkabine. Es dauert halt nur länger, man muss die Mischung 5 Minuten auf dem Koppe lassen.

Jetzt bin ich total gespannt was mir als nächstes unter die Linse kommt an alternativen Hilfsmitteln.

Und ich freue mich auf das nächste Ausführen der Tackalacka-Schuhe. Wann auch immer. Mit wenig Absatz, versteht sich von selbst. Weil ich bei Absätzen über 3 cm Schwankschwindel bekomme. ^^

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Die Krimskrams-Schublade: Was sich da alles (wieder) an findet.

(Quelle Bild: Pixabay/Alexas_Fotos)

Heute war so ein Tag, welcher sich gut eignete mal die Schubladen bzw. Ablageflächen im bzw. auf dem Wohnzimmerschrank zu sichten. Es ist auf Deutsch gesagt eine total blöde Aufgabe, zumindest für mich.

Hier gingen heute elf Fächer und Schubladen durch den TÜV für Dinge, die Frau so beherbergt. Betonen möchte ich, dass diese Schrankwand meine erste Schrankwand ist. Kiefernholz, 25 Jahre alt, das Neue ist schon von, aber ich mag das Teil. Damals von einem qualitativ hochwertigen Möbelhaus gekauft für teures Geld.

Von den Schubladen ist die oberste Schublade meine favorisierte Schublade für wichtige Dinge. Darunter die für weniger wichtige Dinge und wiederum darunter die für komplett unwichtige Dinge. Ich weiß, ich weiß, da dürfte eigentlich gar nichts drin liegen.

Als ich heute mit dem Mülleimer, einem Korb für Papiermüll und einem Karton bewaffnet für Dinge, von denen ich mich nicht spontan trennen konnte, anfing mit der Kramerei, wusste ich: Der Tag wird lang. Sehr lang.

Der Korb mit den Dingen, von denen ich mich schlecht trennen kann, ist Rappelvoll. Zum einen sind es Erinnerungen, zum anderen Gegenstände die ich unbedingt kaufen musste, die aber hier irgendwie recht stiefmütterlich behandelt werden weil ich sie jetzt doch nicht sooooo dringend benötige. Von denen ich allerdings auch meine, dass man sie als Frau haben muss. Ich habe Werkzeug gefunden, dessen Name ich nicht mal kenne. Zudem verfüge ich über phänomenale zwei linke Hände. Aber ich habe ein solches Werkzeug, wer weiß wann genau diese Tatsache mal eine wichtige Rolle spielen wird 😉

Ach ja, eine Tasche steht hier noch mit Dingen welche ich spenden will. Intakte Deko, Computerspiele, CD bei denen ich mich heute fragte, warum ich die überhaupt gekauft habe. Party-Hits und so ein Kram. Furchtbar. Das hat aber alles mal Geld gekostet. Auch ein Grund dafür, dass es mir schwer fällt dieses in die Tonne zu kloppen.

Der Korb für den Papiermüll ist auch voll. Ich hatte total viele Zeitungsartikel aufgehoben. Oder Rezept-Hefte. Sogar einen Bierdeckel mit einer Handynummer habe ich gefunden. Angerufen habe ich da nie. Wie denn auch, der Deckel lag in der Schrankwand in der unteren Schublade.

Der Müllbeutel war auch randvoll und schlummert schon im Container.

Ich habe gerahmte Fotos gefunden aus Zeiten, in denen man noch im Saft stand. Zudem so viele Batterien aller Größen, dass ich sicherlich bis 2035 meine Lichterketten unterhalten kann.

Mein Impfausweis und ein europäischer Notfallausweis haben sich an gefunden, Klebefallen für Fliegen, Nägel, Unmengen an Teelichtern, meine Einladungskarten für den 50. Die hebe ich auf, das Datum kann man mit dem Edding ändern 😉

Und mir fiel heute mehrmals ein Wort ein, mit dem mich meine Eltern oft betitelten: Schluder-Guste! Weil schon von klein auf klar war, dass Schrankwände mit elf Schubladen und Ablageflächen plus Krimskrams-Schublade hier oft Thema sein werden.

Ich freue mich so über den Impfausweis, den habe ich seit dem Umzug 2010 gesucht wie doof. ^^

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Von 70 Kilometern, dem falschen Fahrschein und einem total motivierten Absaugvorgang.

(Quelle Bild: Steffi Werner/Bahnhof Uslar)

Es gibt ja so Tage, da fragt man sich gegen Mittag schon ob diese Tage nicht eigentlich weg können. Heute war es so und gestern auch.

Beginnen wir aber von vorne:

Mein Gehör hatte mich mal wieder total hängen lassen, seit letztem Samstag war auf dem linken Lauschlappen quasi die Nulllinie.

Wenn ich Leute nicht wahrnehme weil sie mich grüßten oder angesprochen hatten, dann ahnten viele schon, dass ich wieder etwas hörgeschädigt bin. Das geht ja schon seit Jahren so. Man kennt das hier.

Also habe ich mir gestern einen Termin bei einem HNO-Arzt knapp 35 km entfernt von hier geben lassen und bin per Zug angereist. Mit wenig Gehör viel Strecke ist jetzt nicht so das gelbe vom Ei im PKW. Ich habe nicht mal mehr das Geräusch von den Blinkern gehört.

Gestern Abend ging es dann im Regen noch schnell zum Bahnhof, Fahrpläne ausgedruckt und versucht eine Fahrkarte zu ziehen an diesem Apparatismus.

Mich schreckte ein Hupen hoch und jemand rief:

„Frau Nachbarin, das gibt aber Abzüge in der B-Note!“

Es war mein Nachbar, Mario, der bekannteste Busfahrer hier im Ort. Ich hatte die Einflugschneise zugeparkt. Im Schweinsgalopp zum Auto, fünf Meter die Karre vor gekachelt, den Mario samt Bus die Kurve nehmen lassen und wieder im Schweinsgalopp zurück zum Apparatismus.

Die Dinger reagieren ja über Touchscreen. Gut, gestern Abend jetzt nicht so lückenlos, ich habe mir einen Wolf gescreent mit dem rechten Zeigefinger. Hinter mir stand ein junger Mann. Der hatte Zeitdruck weil sein Zug kurz vor der Einfahrt war. Also hatte ich ihm den Vortritt gelassen. Das wurde wiederum belohnt durch seiner Mithilfe bei meiner Klickerei durch das Menü. Gut, wir hatten alles gefunden, gemeinsam eine Tageskarte gezogen und so. Mich störte nach diesem Erfolgserlebnis auch nicht das komplett durchtränkte und sich schon kringelnde Haupthaar. Das sieht ja keiner. Außer, der Mario muss nochmal die Kurve nehmen und kommt zurück 😉

So stand ich heute gekämmt und gewaschen am Bahnhof, voller Vorfreude auf den mir noch unbekannten Trommelfell-Reiniger. Ich war extrem entspannt als der Kontrolleur durch war und meine Tageskarte abgeknipst hatte. Während ich durch das Fenster schaute und gerade nochmal bei Maps nachschauen wollte in welche Richtung ich ab dem Bahnhof die 1,6 km latschen muss, kam der Kontrolleur wieder.

Ob er nochmal die Karte sehen darf.

Da stimmte was nicht.

Siegessicher zog ich die Karte, mit einem fast schon arroganten Lächeln auf den Lippen.

Dann kam die knallharte Wahrheit:

Ich hatte gestern eine Tageskarte für gestern gekauft, nicht für heute.

Obwohl ich ja gestern nur wissen wollte wie der Fahrplan heute ausschaut. Und einen Fahrschein ebenfalls für heute mein Eigen nennen wollte.

Dumm gelaufen.

Ich habe mich 1000x entschuldigt. Mir war das echt saupeinlich. Es gab zwei Optionen: 60 Euro Strafe oder eine neue Tageskarte. Der gute Mann entschied sich für die neue Tageskarte. Und zum Glück hatte ich ein paar Euronen mehr dabei. Meist schlummert in meiner Geldbörse nur Bargeld in Höhe von ca. 2,38 Euro. Dafür aber Pfandbons in Höhe von 14,75 Euro. Die hätte der Kontrolleur aber sicherlich nicht gegenrechnen können.

Die Rückfahrt verlief dann glatt, ich konnte nach diversen Reinigungs- und Absaugverfahren wieder total gut hören. Aber es schwang die Angst mit, dass ich einen Fahrschein habe von vorgestern für die Strecke Hamburg-München.

Und eines sei gewiss: Noch nie, aber wirklich noch nie, hat mich ein HNO-Arzt beim säubern meiner Lauscher dermaßen motiviert wie der gute Mann heute. Es war bezaubernd.

Mittendrin wollte ich immer rufen:

„Jaaaaa, ich schaffe das! Tschakka!“

Ich war heute 70 km unterwegs, für eigentlich 17 Euro und noch was. Eigentlich war ich aber 140 km unterwegs für knapp 35 Euro und noch was. So rein rechnerisch gesehen.

Aber egal, ich höre wieder die Regenwürmer husten. So geil. ^^

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„Den Feiertag gibt es nicht mehr!“

(Quelle Bild: Pixabay/Clker-Free-Vector-Images)

Jau, da war ich wohl peinlich berührt und habe mich in Grund und Boden geschämt, als ich diesen Satz zu einem Mitglied meiner Familie die Tage sagte.

Vielleicht ist es noch jemandem aufgefallen, aber in diesem Jahr haben total viele vergessen, dass der 03.10. ein Feiertag ist. Ich auch. Dabei feiern wir diesen ja nicht erst seit gestern.

Trotzdem haben in diesem Jahr unglaublich viele Leute aus meinem Umfeld genau das irgendwie verpennt. Was aber sicherlich nichts damit zu tun hatte, dass man dieses geschichtsträchtige Ereignis verdrängt hat. Ich denke es lag an dem Samstag.

Als mir letztens jemand freudestrahlend berichtete, dass er am 03.10. nicht arbeiten muss (ein Mitarbeiter aus dem Einzelhandel wohlgemerkt), säuselte ich nur:

„Den Feiertag gibt es doch gar nicht mehr!“

Ich stieß auf verwirrte Blicke, die Antwort gebe ich hier lieber nicht wieder.

Und dann stieß ich mir selber vor den Kopf.

„Mensch, wie kann man so blöd sein. Was habe ich denn da gerade von mir gegeben?“

So viele erzählten, dass sie für heute geplant hatten Einkaufsbummel zu machen, ein paar Besorgungen zu erledigen. Und genau wie ich dann mit gesenktem Haupt erkannten, nach Hinweisen von Freunden und Kollegen, dass heute weder Einkaufsbummel möglich sind noch Erledigungen.

Gestern Abend noch schrieb eine Bekannte, dass sie das total verpennt hat und jetzt die Hacken in den Teer hauen muss um noch schnell Einkaufen zu fahren.

Vorgestern atmete eine andere Bekannte durch, weil sie heute in eine nahegelegene Großstadt fahren wollte um zu ausgiebig zu shoppen, und von einer Freundin zu hören bekam, dass genau das heute jetzt nicht so wirklich möglich ist.

Den Highscore geschlagen hat ein guter Freund von mir, der heute Morgen gesattelt und gestriegelt für den Großeinkauf bereit stand. Und dann auch darüber aufgeklärt wurde, dass er sicherlich nicht alles bzw. so rein nix bekommen wird, eben weil heute Feiertag ist.

Am Freitag noch sprachen wir über dieses Phänomen in der Pause, und wir haben Tränen gelacht weil der Satz „diesen Feiertag gibt es nicht mehr“ nicht nur aus meinem Mund kam.

Ich verwette meinen Hintern darauf, dass viele von uns diesen Feiertag nicht vergessen hätten, wäre er auf einen Montag oder Freitag gefallen.

Nun hoffe ich inständig, es hatten alle von Ihnen/euch genug Brot und Wurst im Hause.^^

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Das Wurstbrot in den Tiefen der Handtasche.

Und die Handcreme. Und die Leberwurst. Und so.

(Quelle Bild: Pixabay/ArtisticOperation)

Da musste ich vorhin beim Einkaufen wohl grinsen, als ich bei der Suche nach meinem Schnutenpulli auf dem Boden meiner Tasche mein Hasenbrot von gestern fand.

Gerade die Tage erst sprach ich mit einer Bekannten über vergessene Lebensmittel in den Tiefen unserer Taschen. Wahrscheinlich ein frauenspezifisches Thema. Wegen der Tasche. Wegen der großen Tasche. Meine Bekannte und ich gehören zu der Sorte Frau welche große Handtaschen nutzen, quasi Beutel. Nicht diese kleinen Dinger. Sie fragte mich ob ich das Gefühl kenne ganz sicher zu sein, dass man sich beispielsweise ein hartgekochtes Ei in die Tasche gepackt hat für die Pause am Arbeitsplatz, aber dieses Ei dann nicht findet bzw. einfach vergessen hat. Das ist ja nicht dramatisch. Dramatisch wird es dann wenn Ei, Hasenbrot, Apfel, Birne und Co. quasi „über dem Punkt sind“ und anfangen zu müffeln. So wie bei ihr das vergessene Ei. Das hat nicht nur gemüffelt, nee, es war auch aufgeplatzt. Da ist man dann als Frau gut und gerne für 60 Minuten beschäftigt weil man die Tasche ausräumt, diese wenn es geht wäscht, und andere Dinge feucht ab wedelt. Oder weg schmeißen muss.

Mir passiert es oft, dass ich Kleinkram beim Einkaufen schnell in meine Tasche pfeffere. Die neu gekaufte Handcreme, Zigaretten, gerne auch mal die Leberwurst wenn der Einkaufskorb total voll ist. Angekommen in der Bude bin ich teilweise schnell abgelenkt weil das Telefon klingelt, das Handy rappelt oder was auch immer. Da vergesse ich gerne mal die Handcreme und die Leberwurst. Die Kippen nicht, die wandern hier sofort auf ihren Platz. Erst kürzlich war ich Einkaufen, betrat den Laden, suchte in meiner Handtasche meine Geldbörse. Und siehe da, ich fand die Handcreme. Was ja nicht schlimm ist. Schlimm wird es dann, wenn man die Handcreme genau in diesem Geschäft erst gekauft hat. Und den Kassenbon nicht mitnahm. Total panisch ging ich gleich zur Kasse und zeigte die Handcreme. Und erklärte, dass ich ja erst den Laden betreten habe, diese Handcreme schon vorher käuflich erworben hatte, und dem Verdacht des Ladendiebstahls gleich aus dem Weg gehen möchte. Da mich die Dame im Eingangsbereich gesehen hatte, ich war nicht mal in die Nähe der Cremes gekommen, wurde ich durchgewunken. Mit Schweiß auf der Stirn!

Das grausamste Erlebnis mit vergessenen Dingen in einer Handtasche hatte ich mit einem Joghurt. Ich hatte diesen nicht vergessen, ich hatte keinen Hunger auf ihn. Er ging also wieder mit nach Hause. Meine Handtaschen machen viel mit wenn es um das runter fallen geht oder wo gegen hauen, gerne werfe ich von oben mein Schlüsselbund hinein. Das hat mir dieser Joghurt an diesem Tag übel genommen und sich gewehrt: Indem er aufplatzte. Beim Griff in die Tasche auf der Suche nach dem Schlüssel hatte ich letzten Endes Sahne-Joghurt mit Krokant an der Hand, der Rest war in die Tiefen der Handtasche gelaufen. Bei meiner Geldbörse hatte sich der Sahne-Joghurt mit Krokant besonders wohlgefühlt, das Kleingeld wollte hinterher abgewaschen werden sowie diverse Plastikkarten. Krokant hat seinen Stolz und haftet wie Bolle 😉

Vorhin habe ich dann das Hasenbrot von gestern raus geholt, dabei gleich die Handcreme benutzt, und geschaut ob noch irgendwo eine Leberwurst schlummert.

Das Ding ist jetzt clean. Und so leicht. Toll. ^^

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