Fest versprochen: 125 Jahre Feuerwehr Schoningen

(Quelle Bilder: Feuerwehr Schoningen)

Eine Sause vom Feinsten

Uslar/Schoningen: Wenn die Schoninger etwas fest versprechen, bzw. uns ein „Fest versprechen“, wie immer man das interpretieren will, dann wird das auch eine Sause vom Feinsten. Ich persönlich habe schon eine Karte für alle drei Festtage. Und vorsichtshalber Urlaub eingereicht für den Montag. Besser ist das.

1893 wurde die Freiwillige Feuerwehr gegründet. 1985 entstand die Jugendfeuerwehr, zusammen mit den Ortschaften Ahlbershausen, Verliehausen und Offensen. Derzeit zählen 24 männliche und 2 weibliche Aktive zur Schoninger Feuerwehr, zudem 13 in der Jugendfeuerwehr, 22 in der Altersabteilung und 141 fördernde Mitglieder. Dass diese Feuerwehr einen Bestand hat seit 125 Jahren im Uslarer Land, ist durchaus ein Grund die Korken knallen zu lassen.

Das Zusammenspiel der Feuerwehren im Kreis Uslar funktioniert einwandfrei und Hand in Hand innerhalb der verschiedenen Löschzüge. Auch deshalb kann man davon ausgehen, dass das Zelt rappelvoll werden wird mit schicken Feuerwehrfrauen und -männern, welche den Schoningern gratulieren wollen. Und natürlich mitfeiern, das versteht sich von selbst. Weil die Schoninger feiern können, gerade wenn man an all die vielen anderen Veranstaltungen denkt im Dorf. An erster Stelle, na klar, die Karnevalsveranstaltungen, welche hier so hoch gehandelt werden wie die in Köln, Düsseldorf und Mainz. Also fast so hoch gehandelt. Die Schoninger machen keine halben Sachen, die Schoninger geben Gas. Vollgas. Sicherlich wird das ganze Dorf auf den Beinen sein und sich beteiligen. Und sich auf dem Festzelt/platz einfinden. Weil die Schoninger einen tollen Zusammenhalt haben.

Das Programm verspricht einige Highlights, gerade wenn ich an die Bands denke welche es zu 100% schaffen werden, dass u. a. Knie-, Ellenbogen- und Hüftgelenke an den Abenden am Festwochenende an ihre Grenzen kommen im bewegungstechnischen Bereich. Auf der Tanzfläche. Oder auf den Tischen. Oder, oder, oder. Hat es alles schon gegeben. Es darf abgehottet werden bis der Planet Sonne am Horizont erscheint.

Die Feierlichkeiten beginnen am Freitag, 08.06. mit einer Kranzniederlegung am Ehrenmal und anschließendem Kommers ab 19.30 Uhr. Nach den Ehrungen und Grußworten wird die Partyband „Dolce Vita“ dem Zelt einheizen und der feiernden Gemeinde Gelegenheit geben, mal so richtig aus sich raus zu gehen so tanztechnisch.

Am Samstag, 09.06. startet der 2. Festtag mit den Feuerwehrwettkämpfen um 13.30 Uhr. Zeitgleich findet eine Fahrzeugshow statt, das THW ist ebenfalls anwesend sowie die Rettungshundestaffel Göttingen und die Oldtimerfreunde Feuerwehr Beverungen.

Um 20 Uhr heißt es auf dem Zelt wieder „Let`s get ready to rumble“. Diesmal auf der Bühne, hinter dem Mikrofon und an den Instrumenten die Partyband „Remmi Demmi“. Kennste? Kennste! Klar kennen wir sie, Remmi Demmi gehört mittlerweile zu Schoningen wie die Ortsschilder. Ebenfalls bemüht die Gäste feiertechnisch abgehen zu lassen wird derdeejay toto am Plattenteller. Bleibt zu hoffen, dass die Schoninger viele, viele Heringe ins Zelt hauen damit das nicht abhebt bei all der Feierei. Nach einer sicherlich kurzen Nacht, dem ein oder anderen Muskelkater oder Kopfschmerzattacken, startet der Sonntag um 8 Uhr mit dem Delegiertentag des Kreisfeuerwehrverbandes Northeim e. V.

Und um 14 Uhr, ja um 14 Uhr kommt mein persönliches Höhepunkt: Der Festumzug. Die Festumzüge hier in der Region sind der Kracher, das ist Party an der Hauptstraße und der Nebenstraße und überhaupt allen Straßen plus Sackgassen. Es wird sich ein buntes Bild an Festwagen, Fußgruppen und Akteurinnen/Akteuren bieten. Die Besucher nicht zu vergessen. An dieser Stelle Danke an die FFW, dass auch wir teilnehmen dürfen. Motto wird nicht verraten, einfach kommen, anschauen, mitfeiern.

Wer dann noch Reserven hat im konditionstechnischen Bereich und vielleicht ein schnell lösliches Kopfschmerzmittel in der Hosentasche, der darf nochmals das Zelt aufsuchen wenn die Weserbergland-Musikanten die Schlussakkorde des Festes anstimmen. Diese starten mit ihrem Repertoire nach dem Platzkonzert der Kapellen. Aber keine Sorge, auch diese werden in die Fußstapfen der Vorgängerbands treten und die Leute in ekstatische Stimmung manövrieren. Man hat ja die ein oder andere Schilderung im Kopf von diversen Events hier im Raum Uslar. Es wird ein hammerhartes, unterhaltsames, vielleicht auch stellenweise emotionales Wochenende. Emotional für die Damen und Herren der FFW Schoningen. Aber sicherlich ein Wochenende, von dem man noch lange Zeit später spricht.

Hier, wisst ihr noch? Feuerwehrfest Schoningen? Mein lieber Schwan, Jesses Maria! War das `ne Gaudi.“

An dieser Stelle die besten Glückwünsche zum Jubiläum, ein immer volles Zelt, viele feiernde Menschen und viel Sonnenschein an diesen drei Tagen.

Feine Sache, schauen Sie mal rein.

Ich bin gespannt, wann die Schoninger Feuerwehr das Zelt abschließt, oder besser gesagt die Heringe wieder aus dem Boden zieht.

Programm:

Freitag 08.06.: 18 Uhr Kranzniederlegung am Ehrenmal, 19.30 Uhr Kommers auf dem Festzelt mit der Partyband „Dolce Vita“.

Samstag 09.06.: 13.30 Uhr Feuerwehrwettbewerbe, zeitgleich Fahrzeugshow mit dem THW, der Hundestaffel, den Oldtimerfreunden Feuerwehr Beverungen.

20 Uhr Tanzabend mit „Remmi Demmi“ und „deejay toto“.

Sonntag, 10.06.: 14 Uhr Festumzug mit anschließendem Platzkonzert. Im Anschluss Dämmerschoppen mit den „Weserbergland-Musikanten“.

Montag, 11.06.: Rekonvaleszenz auf dem Sofa.

 

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Project: haven: Live und umsonst am 28.04. in Wiensen

(Quelle Bild: Project haven)

Last minute-Party in Wiensen mit Project: Haven am 28.04. ab 21.30 Uhr in Wiensen: Live und umsonst!

Auf die Schnelle wurde von „Project: Haven“ morgen ein Gig auf die Beine gestellt. In Wiensen, genauer gesagt Warneckenfeld 3 auf dem Hof D. Lange. Das Party ist live – die Party kostet nix – die Party ist überdacht (ihr braucht keinen Regenschirm) – die Party wird halt `ne Party, gelle?

Gefeiert wird locker-flockig aus der Hüfte heraus und wirklich sehr, sehr spontan aufgrund des Franzosen-Besuches in Wiensen. Natürlich gibt es Getränke, die Sache mit der obligatorischen Bratwurst klärt sich in diesen Minuten. Wer die Musik der Truppe nicht kennt: Rock aus den 70ern aufsteigend bis hin zu Rock von heute. Gecovert. Also Musik mit Bums, die wir (fast) alle kennen. Ich hab die Mädels und Jungs schon gehört und allesamt ziehen echt was vom Teller.

Wer morgen noch nichts vor hat und so spontan ist wie Wiensen, wie D. Lange, wie die Franzosen und Project: Haven, der finde sich im Warneckenfeld Nummer 3 ein um halb Zehn. Also 21.30 Uhr. Und ich sage es nochmals: Kein Eintritt, das kostet nix, gute Mucke für umme quasi.

Project Haven, das sind

Dani Rippl (Vocals)
Ann-Katrin Hagedorn (Vocals)
Henning Gehrke (Vocals, Acousitc Guitar & Clownerie)
Simon Sander (Lead Guitar, Vocals)
Sacha Möller (Bass)
Markus Böhnisch (Drums, Backvocals)
Jan Klapproth (Keyboard & Synth, Rythm Guitar, Vocals).

I hope, das stimmt noch so. Fertsch. ^^

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Oedelsheim/Oberweser: Ein Dorf – die Feuerwehr – 66 Jahre

(Quelle Bilder: Freiwillige Feuerwehr Oedelsheim)

Udo Jürgens sang damals „mit 66 Jahren, da fängt das Leben an“. In Oedelsheim hat das Leben schon weitaus früher begonnen. Dieses Motto ist ein quasi der Eyecatcher für eine Veranstaltung am bevorstehende Pfingstwochenende. Denn Oedelsheim, das nordhessisches Dorf in Nähe des Reinhardswaldes und des Sollings, idyllisch an der Weser gelegen, hat an Pfingsten Grund zum Feiern.

Zum einen stellt sich das Dorf vor mit seinen Vereinen, seinem Freizeitangebot, mit seinen Bürgerinnen und Bürgern. Zum anderen nimmt die Freiwillige Feuerwehr des Ortes ihr neues LF 10 (Löschgruppenfahrzeug) in einem offiziellen Rahmen entgegen. Was auch den Abschied vom LF 8 bedeutet.

Der Zahn der Zeit nagte an diesem Wagen, 28 Jahre lang tat er seinen Dienst. Viele Erinnerungen, Geschichten, Einsätze und Schicksale sind mit dem LF 8 verbunden. So sei etwas Wehmut erlaubt unter den Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Oedelsheim.

[Oedelsheim]

(Freiwillige Feuerwehr Oedelsheim Eine „FireNight“ mit „FireDay“: 66 Jahre Feuerwehr)

Aber es schwingt auch viel Freude mit über die neue Errungenschaft im Feuerwehrhaus. Auch aus diesem Grund wird gefeiert. Zwei Tage lang. Auf dem Festzelt. Mit Jung und Alt sowie einem Rahmenprogramm. Yeah.

Auftakt ist am Samstag, 19. Mai, ab 22 Uhr in der Dorfmitte. Die White Brothers, vielen gerade im hessischen Raum bestens bekannt, werden sicherlich dafür sorgen, dass es steil geht auf dem Parkett des Zeltes. Um 22 Uhr beginnt gleich die „fröhliche Stunde“, auch happy hour, genannt.

Bis 23 Uhr ist ist diese aktuell. Der „Mutti-Zettel“ kann im übrigen auf der Seite der FFW Oedelsheim ausgedruckt werden. Nicht unwichtig für die minderjährige Partygemeinde. Ihr kommt da sonst net rein.

[Oedelsheim]

(Freiwillige Feuerwehr Oedelsheim Eine „FireNight“ mit „FireDay“: 66 Jahre Feuerwehr)

Nach einer feierwütigen Nacht geht es am Sonntag ab 14 Uhr mit einem Gottesdienst weiter. Danach kommt es zur offiziellen Übergabe des LF 10 an die FFW durch den Bürgermeister der Gemeinde Oberweser. Auch andere Wehren aus den Nachbarorten lassen sich das nicht entgehen und haben ihre Teilnahme angekündigt.

Ein moderneres, der Zeit und den Einsätzen angepasstes Einsatzfahrzeug ist auch aus dem Grund ein positiver Aspekt, weil so die Versorgung in der ländlichen Region auf der Ebene von „Retten-Löschen-Bergen-Schützen“ gesichert ist.

Eine Feuerwehr wäre keine Feuerwehr, würde sie nicht die Gunst der Stunde nutzen um zu demonstrieren, was ihr (ehrenamtlicher) Job unter anderem ausmacht. So wird es in Oedelsheim am Sonntagnachmittag kurze Einblicke in Übungssequenzen geben wie z. B. auch dem Fettbrand und andere Szenarien.

[Oedelsheim]

(Freiwillige Feuerwehr Oedelsheim Eine „FireNight“ mit „FireDay“: 66 Jahre Feuerwehr)

Die vielleicht heranwachsenden kleinen Feuerwehrmädchen und Feuerwehrjungs dürfen sich ebenfalls über Attraktionen freuen, denn auch an sie wurde gedacht bei den Planungen. Und: Die Kinder von heute sind die Feuerwehrleute von morgen. Nachwuchs ist immer gerne gesehen und mehr als wichtig.

Der Sonntag steht unter dem Motto „Ein Dorf- 66 Jahre Feuerwehr“. Viele Vereine, Institutionen, Bewohnerinnen und Bewohner werden auf den Beinen sein um sich und ihr Dorf sowie das Leben in Oedelsheim im allgemeinen vorzustellen.

Ausklingen lassen die Oedelsheimer das Festwochenende am Sonntag ab 18 Uhr zusammen mit den Weserbergland-Musikanten. Auch diese sind in unseren Breitengraden bekannt wie die bunten Hunde.

Also: Auf nach Oedelsheim am Pfingstwochenende. Wenn das alles kein Grund zum Feiern ist. Und Glückwunsch zum neuen Löschgruppenfahrzeug.

Welche Verbindung zwischen mir und Oedelsheim besteht? Ich war in den 80er Jahren schwer verliebt in einen Oedelsheimer. Aber das nur am Rande.
Datum: 19. und 20. Mai

Uhrzeit: 19. Mai 22 Uhr, 20. Mai 14 Uhr

Ort: Dorfmitte Oedelsheim, Oberdorfstraße

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„Move your Ass“ meets „Sister Moonshine“ in Beverungen

(Quelle Bild: Martin Zühlsdorf)

Wenn sich am 25. und 26. August Scooter und Roger Hodgson quasi das Mikrofon in die Hand geben, 24 Stunden zeitversetzt auf der Weserwiese am Hakel in Beverungen, dann erwartet die Besucher von den Stilrichtungen her ein musikalischer Gegensatz, der größer nicht sein könnte.

Während Scooter, also der H. P. Baxxter, zusammen mit Michael Simon und Phil Speiser bei der „100% Scooter – 25 Years Wild & Wicked Tour“ sicherlich eher die Generation meines Sohnes von den Socken hauen wird, so wird der Roger Hodgson meiner Generation Gänsehaut und Pippi in den Augen bescheren. Aber genau das macht die Sache, die Kombination so interessant.

Beide Konzerte sind für mich ein Muss, beides möchte ich mir anhören, anschauen und die Stimmung hautnah erleben. Wann kommen musikalische Größen dieser Rangordnung hier in die Nähe? Open Air? An die Weser? Für mich persönlich eine total geile Sache und einer der Höhepunkt im Jahr 2018.

Die Kulturgemeinschaft Beverungen und Umgebung e. V. ist verantwortlich für dieses Schmankerl im Hochsommer. Schaut man sich deren Seite an, so stolpert man über eine breitgefächerte Palette an kulturellen sowie musikalischen Angeboten der Spitzenklasse.

Auch der Jahrgang 1970 kann zu „Hyper, Hyper“ feiern

Zurück zu H. P. Baxxter: Seit 1993 als Scooter im Musikgeschäft, 23x in den Top-Ten der deutschen Singlecharts gelandet. Bei Wikipedia wird seine Musik als „elektronische Tanzmusik“ erläutert. Da musste ich wohl etwas schmunzeln über diese eigenwillige Interpretation. „1, 2, Wechselschritt.“

Von ihm bzw. seinen Gigs habe ich mir flüstern lassen, dass seine Konzerte auch für meinen Jahrgang Party und Fete bedeuten. Eine Bekannte von mir war schon dort und berichtete von einem tollen Abend, cooler Musik, einer super Bühnenshow und positiven Begegnungen so im zwischenmenschlichen Bereich.

Auch wir, der Jahrgang 1970, können da noch Spaß haben, wenn „Hyper, Hyper“ über das Gelände dröhnt. Ich erinnere mich an einen Abend beim Italiener hier vor Ort, bei der After Work-Party, als „Hyper, Hyper“ gespielt wurde und ich echt dachte, die Pizzeria wird gleich abgerissen. Alles flippte aus auf der Tanzfläche zu diesen Klängen, auch und gerade meine Generation. Deshalb ist die Fahrt am 25.08. nach Beverungen schon eingenordet.

Ein musikalischer Meilenstein

Roger Hodgson, bis 1983 Mitglied von Supertramp und Mitbegründer im Jahr 1969, ist ein musikalischer Meilenstein in meinem Leben. Was habe ich mir die Musik von ihm bzw. Supertramp rein gepfiffen, was hat mich diese Musik durch meine Jugend begleitet, zu wie vielen Songs habe ich noch heute Kopfkino – und ein Ziehen in der Magengegend.

Ob „Dreamer“, „Take the long way home“, „The logical song“ oder auch „It`s rain again“ – das sind Stücke mit niemals endender Aktualität. „Don`t leave me now“ ist für mich eine der schönsten Balladen. Da stellen sich noch heute meine Nackenhaare auf, wenn ich diesen Song höre.

Ihn live zu sehen und zu hören bei seiner „Breakfast in America – Welttour 2018“ ist ein Höhepunkt und mir eine Ehre. Dieser Abend wird für mich eine Zeitreise mit sicherlich vielen Emotionen, mit singend, Feuerzeug schwenkend und kurz das Taschentuch an die Augen drückend sowie rein schnäuzend.

Den Montag, 27.08., habe ich Urlaub genommen, dieses musikalische Paket der Superlative schaffe ich nicht mehr ohne Ausschlafen.

Termine:
Scooter: Samstag 25.08.2018 ab 20 Uhr.
Roger Hodgson: Sonntag 26.08.2018 ab 20 Uhr.
Wo: Weserwiesen am Hakel, Kolpingstrasse, 37688 Beverungen.
Weitere Infos: www.kulturgemeinschaft-beverungen.de

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Beverungen: Eugen zieht blank am 17.02. in der Stadthalle

(Quelle Bild: Martin Zühlsdorf)

Wer kennt`s? Ich kenn´s und ihr kennt`s auch: Highway to hell from AC/DC. Oder auch von BAROCK, the AC/DC Tribute Show. Yes. It`s time for Party and best Music. Die Jungs von BAROCK sind der Hammer, ich durfte sie schon zweimalig in der Stadthalle Beverungen (er)leben. Da war aber auch Stimmung in der Bude, das glaubt mal.

Schon vor dem Einlass bietet sich an der Stadthalle ein Bild von den Fans, welches mein Herz höher schlagen lässt. Viele in Shirts, welche die Sympathien für AC/DC und auch BAROCK bekunden. Frauen und Männer in Jeansjacken und Lederhosen, irgendwie fast alle vom alten Schlag.

Das macht die Anhänger und den Abend so sympathisch. Viele kommen gemeinsam in Bussen und haben schon vor Beginn der Show richtig Spaß in den Backen. Wir sind beim letzten Besuch vor 2 Jahren auch mit mehreren Großraumtaxis die Fahrt nach Beverungen angetreten, ich muss jetzt noch grinsen.

Betritt man die Stadthalle, fällt einem sofort die „Glocke“, „the Bell“ über der Bühne ins Auge. Das ist ein Gänsehautmoment. Erklingen die ersten Gitarrensounds und beginnen die Drumsticks ihren Job, ist man in der Welt des Hardrocks angekommen. Schließt man die Augen, so hat man den Eindruck, da steht wirklich AC/DC auf der Bühne.

BAROCK, das sind (in diesem Jahr) Sean Mulvihill (Sänger), Eugen Torscher (Leadguitar), Stefan Kern (Rhythemguitar), Udo Funk (Bass) sowie Tobias Haas (Drums).

Geheimtipp für die Frauen

Wenn der Eugen während der Show „obenrum“ blank zieht, wird der Mund trocken und die Schnappatmung setzt ein. Horst Schlämmer würde sagen: „Isch hab Kreislauf!“

In diesem Jahr gibt es ein Special, ein Bon Scott-Special! Sean Mulvihill kommt als special guest aus Los Angeles/USA in die Weserstadt Beverungen. Das heißt auch, dass an diesem Abend Stücke aus den 70er Jahren in unsere Gehörgänge flattern, welche die Australier quasi in den Rockolymp manövrierten.

BAROCK sei Dank

Bei meinen beiden Besuchen herrschte nicht nur eine dolle und friedliche Stimmung in der Halle. Es war einfach eine feiernde Gemeinde, welche diesen Abend genoss. Viele haben hinterher noch weiter Party gemacht. Was in der Stadthalle bei geilster Musik begann, endete sicherlich nach dem Konzert in diversen anderen Lokalitäten/Wohnungen. So muss das auch sein, BAROCK sei Dank.

Die Truppe mit der ich zweimal dort war, bestand teilweise aus Leuten, die ich nicht kannte. Wie ich anfangs schon erwähnte, trifft man an solchen Abenden auf Menschen, die einen hervorragenden Musikgeschmack haben und schwer in Ordnung sind. Anders kann ich das nicht in Worte fassen. Dann werden auch gerne mal Fremde zu Bekannten.

Als Party noch anders definiert wurde

Wir haben vielleicht schon einige Jahre auf dem Buckel, aber wir kommen es aus einer Zeit, als Feiern noch anders definiert wurde. Das macht die Abende bei und mit BAROCK so einzigartig.

Eine Bekannte, welche schon jahrelang nach Beverungen fährt, beichtete mir quasi kürzlich, dass sie im letzten Jahr dann auch mal die Glocke auf die Bühne schweben sah. Sie hat die anderen Jahre so derbe gefeiert mit dem Rest ihrer Truppe, dass sie diesen Moment immer verpasste irgendwie. Wenn ein Abend so mordsmäßig Spaß macht, dann war es ein erfolgreicher Abend. Mit viel, viel guter Musik im Gepäck.

Wer auch zu „Hell`s Bells“ gerne mal abgehen möchte, so richtig abgehen möchte, der sollte am Samstag, 17.02.18, ab spätestens 19.55 Uhr auf dem Parkett der Stadthalle Beverungen stehen. Ihr werdet es nicht bereuen, dafür lege ich meine Hand auf die Glocke, äh, ins Feuer.

Infos

Wann: Samstag 17.02.2018, ab 20 Uhr.

Wo: Stadthalle Beverungen, Weserstrasse 16, 37688 Beverungen.

Warum: Weil es steil geht an der Weser

Mehr gibt es hier.

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Beverungen: I`m on the highway to hell

(Quelle Bild: Martin Z.)

I’m on the highway to hell

Barock: Bon Scott Special im Februar in Beverungen

Beverungen. Wer kennt`s? Ich kenn´s und ihr kennt`s auch: I’m on the highway to hell von AC/DC. Oder auch von BAROCK, the AC/DC Tribute Show. Die Jungs sind der Hammer, ich durfte sie schon zweimalig in der Stadthalle Beverungen (er)leben. Da war aber Stimmung in der Bude, das glaubt mal.

Schon vor dem Einlass bietet sich an der Stadthalle ein Bild von den Fans, welches mein Herz höher schlagen lässt. Viele in Shirts, welche die Sympathien für AC/DC und auch BAROCK bekunden. Frauen und Männer in Jeansjacken und Lederhosen, irgendwie fast alle vom alten Schlag. Das macht die Anhänger und den Abend so sympathisch. Viele kommen gemeinsam in Bussen und haben schon vor Beginn der Show Spaß in den Backen. Wir sind beim letzten Besuch vor 2 Jahren auch mit mehreren Großraumtaxis die Fahrt nach Beverungen angetreten, ich muss jetzt noch grinsen.

Betritt man die Stadthalle, fällt einem sofort die „Glocke“, „the Bell“ über der Bühne ins Auge. Das ist ein Gänsehautmoment. Erklingen die ersten Gitarrensounds und beginnen die Drumsticks ihren Job, ist man in der Welt des Hardrocks angekommen. Schließt man die Augen so hat man den Eindruck, da steht wirklich AC/DC auf der Bühne.

BAROCK, das sind (in diesem Jahr) Sean Mulvihill (Sänger), Eugen Torscher (Leadguitar), Stefan Kern (Rhythemguitar), Udo Funk (Bass) sowie Tobias Haas (Drums).

Geheimtipp für die Frauen: Wenn der Eugen während der Show „obenrum“ blank zieht, wird der Mund trocken und die Schnappatmung setzt ein. Horst Schlämmer würde sagen: „Isch hab Kreislauf!“

In diesem Jahr gibt es ein Special, ein Bon Scott-Special! Sean Mulvihill kommt als special guest aus Los Angeles in die Weserstadt Beverungen. Das heißt auch, dass an diesem Abend Stücke aus den 70er Jahren in unsere Gehörgänge flattern, welche die Australier quasi in den Rockolymp manövrierten.

Bei meinen beiden Besuchen herrschte nicht nur eine dolle und friedliche Stimmung in der Halle. Es war einfach eine feiernde Gemeinde, welche diesen Abend genoss. Viele haben hinterher noch weiter Party gemacht. Was in der Stadthalle bei geilster Musik begann, endete sicherlich nach dem Konzert in diversen anderen Lokalitäten/Wohnungen. So muss das auch sein, BAROCK sei Dank.

Die Truppe mit der ich 2x dort war, bestand teilweise aus Leuten die ich nicht kannte. Wie ich anfangs schon erwähnte, trifft man an solchen Abenden auf Menschen, die einen hervorragenden Musikgeschmack haben und schwer in Ordnung sind. Anders kann ich das nicht in Worte fassen. Dann werden auch gerne mal Fremde zu Bekannten.

Wir haben vielleicht schon einige Jahre auf dem Buckel, aber wir kommen es aus einer Zeit, als Feiern noch anders definiert wurde. Das macht die Abende bei und mit BAROCK so einzigartig.

Eine Bekannte, welche schon jahrelang nach Beverungen fährt, beichtete mir kürzlich, dass sie im letzten Jahr dann auch mal die Glocke auf die Bühne schweben sah. Sie hat die anderen Jahre so derbe gefeiert mit dem Rest ihrer Truppe, dass sie diesen Moment immer verpasste irgendwie. Wenn ein Abend so mordsmäßig Spaß macht, dann war es ein erfolgreicher Abend. Mit viel, viel guter Musik im Gepäck.

Wer auch zu „Hell`s Bells“ gerne mal abgehen möchte, der sollte am Samstag, 17.02.18, ab spätestens 19.55 Uhr auf dem Parkett der Stadthalle Beverungen stehen. Ihr werdet es nicht bereuen, dafür lege ich meine Hand auf die Glocke, äh, ins Feuer.

Info:

Wann: Samstag 17.02.2018, ab 20 Uhr.

Wo: Stadthalle Beverungen, Weserstrasse 16, 37688 Beverungen.

Eintritt: 23 Euro, Studenten und Schüler ab 14 Jahren 18 Euro.

Warum: It`s time for „TNT“.

Website: https://www.barock-acdc.com/

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Flashback in die 70er-, 80er- und 90er Jahre: Take me to „Genesis“

Konzert in Holzminden: Flashback in die 70er-, 80er- und 90er Jahre: Take me to „Genesis“

Uslar, Holzminden, Niedersachsen

Fabian Piekert
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Auch wenn es noch ein paar Tage hin ist, bis mich die Coverband von Genesis in Holzminden sicherlich auf eine kleine Zeitreise schicken wird, bin ich schon jetzt uffjeregt und voller Vorfreude. Am 16.03.2018 um 20 Uhr erklingen in der Stadthalle Holzminden Songs wie „Home by the sea“, „i can`t dance“, aber auch Stücke wie „Duke“, „Abacab“ etc.

Wo kommen die Jungs von Geneses eigentlich her? Ich hab das mal gegoogelt: Nicht so ganz weit entfernt von mir, nämlich aus Braunschweig. Seit vier Jahren stehen Alex van den Berg (Gesang und Schlagzeug), Bert Böttcher (Keyboards), Kai Hildebrand (Gitarre), Viktor Sirjanow (Bass und Gitarre) sowie Kim Schwarz (Schlagzeug) gemeinsam auf der Bühne und begeistern unter anderem Fans von Phil Collins, Peter Gabriel und Steve Hackett. Ein Flashback in die 70er-, 80er- und 90er Jahre ist musiktechnisch also garantiert.

Alles begann recht unspektakulär und beinahe niedlich – nämlich mit einem Pinnwandaushang auf welchem folgendes stand: „Musiker für Genesis Tribute-Band gesucht. Professionelle Einstellung vorausgesetzt.“ Das war im Jahr 2014. Und heute, vier Jahre später, füllt Geneses auf professionelle Art und Weise die Locations und tourt im Jahr 2018 mit über 20 Auftritten durch die Republik.

Wahnsinn, was ein kleiner Zettel so auslösen kann. Presseberichte aus der Vergangenheit überschlagen sich mit positiven Meldungen über Geneses, das Publikum scheint sich mitreißen zu lassen von einer qualitativ hochwertigen akustischen, aber auch visuellen Show, welche Jubelstürme und standing ovations nach sich zieht.

Als Fan von Lichtshows werde ich am 16. März sicherlich auf meine Kosten kommen, denn diese gehören ebenfalls zum Programm. Sehr, sehr geil. Zum sagenumwobenen „Drum-Duett“ muss man eigentlich nichts sagen, da stellt sich bei uns allen eine Schnatterpelle ein. Bestimmt werde ich dann mal kurz in mein Taschentuch schnäuzen müssen, mich rührt das immer so.

Uslar, Holzminden, Niedersachsen

Fabian Piekert
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Die Besucher erwartet z. B. auch ein 12-minütiges „Home bye the Sea“

Beim Lesen einiger Interviews musste ich wohl lachen als der Alex van den Berg zugab, im Jahre 1992 ein Plakat von Genesis gemopst zu haben. Von einer Litfaßsäule. Der Kleister war noch nicht mal getrocknet und fand dann einen Platz im Zimmer von Alex. Was beim damaligen Freund und Schulkamerad, dem Kim Schwarz, leichte Anflüge von Neid auf den Plan rief. Hach ja, Freundschaft ist was schönes.

Genau wie Alex van den Berg durch seinen großen Bruder auf Genesis aufmerksam wurde, so wurde auch ich von meiner großen Schwester an viele Bands herangeführt, welchen ich bis heute treu bin und die mich musikalisch immer wieder in Mark und Bein treffen. Wie Geneses. Und würde meine große Schwester nicht so weit weg wohnen (Augsburg), dann würde ich mit ihr zusammen am 16.03. einen fulminanten Abend mit sicherlich vielen „Pippi in den Augen-Momenten“ erleben. Und natürlich abtanzend und Spaß habend, ich schwör.

Es sei jedem Fan dieser fantastischen Musik ans Herz gelegt, sich den 16. März frei zu halten – für einen Abend, vom dem wir bestimmt noch lange zehren werden.

Info

Wann: 16.03.2018, 20 Uhr.

Wo: Stadthalle Holzminden, Sollingstraße 101, 37603 Holzminden

Warum: Zeitreise und so

Mehr dazu hier.

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Das Fest um die „dolle Knolle“ steht in Uslar in den Startlöchern.

(Quelle Bilder: Marc Schlieper, Steffen Böger, Rescuer, Motörblast)

Programm Pekermarkt 2017

Samstag und Sonntag, 09. und 10. September, verwandelt sich die Innenstadt von Uslar wieder in ein Areal der Tradition, der Unterhaltung, der fliegenden Händler, der Party und der kulinarischen Genüsse. Letzteres ist wohl der wichtigste Faktor beim Pekermarkt. Denn es geht um die Kartoffel. Besser gesagt um das Pekeressen, welches an diesen beiden Tagen auch angeboten wird.

 

Was ist Peker? Das ist Peker: Kartoffeln werden im Ofen gebacken. Nach der Garzeit verzehrt man diese mit Butter, Salz, Pfeffer, Mett, Zwiebeln oder auch Weißwurst. Die Palette der Zubereitung bzw. Zutaten ist sicherlich weit gefächert. Aber: Im Uslarer Land kennt jeder die Pekerkartoffel, ich schwör. 

 

Seit 1989 feiert Uslar die Kartoffel, bei der Premiere war ich zarte 19 Jahre alt. Schon so lange ist der Erdapfel hier im Solling Thema. Im letzten Jahr wurde dieses Fest auf zwei Tage ausgeweitet, der Samstag wurde mit ins Boot geholt. Was ich persönlich schon immer befürwortet und erhofft hatte. Denn an einem Sonntag feiern, gerade dann wenn es am Abend gemütlich und unterhaltsam wurde, hatte für viele einen bitteren Beigeschmack. Nun müssen wir am Samstag nicht auf die Uhr schauen, sondern können das bunte Treiben um und auf dem Pekermarkt bis in die Nacht genießen.

Auf 3 Bühnen im Bereich der Innenstadt (Bühne Forstgarten, Bühne Rathaus/Graftplatz, Bühne Lange Straße) stehen beinahe nahtlos Künstler/Bands im Rampenlicht. Die Palette ist dabei weit gefächert. Von Mittelalter-Musik bis hin zu Mallorca-Hits über Hardrock ist auch in diesem Jahr alles dabei. Feuerdorn gibt sich die Ehre, Schottenrock ist mit am Start. Die Pfandpiraten teilen sich das Mikrofon mit der Partyband RemmiDemmi.

Susi Platte mit Jon Aaron und Maurice Haase werden dabei sein, genau wie die Weserbergland-Musikanten, De Hutzenbossen, der Lindauer Fanfahrenzug sowie let the music play mit Patrick Börsch. Auch Anderlein, Jörg Müller (der Seifenblasenkünstler), die Sollingblaskapelle Schönhagen, ein Andrea Berg-Double, und, und, und.

Höhepunkt ist sicherlich das Feuerwerk am Samstag. Es war im letzten Jahr phänomenal und nur zu empfehlen. Das ist definitiv ein Gänsehautmoment und auch so mein persönlicher Geheimtipp.

Die Innenstadt verwandelt sich zudem an beiden Tagen in eine bunte Verkaufsmeile. Ein Flohmarkt auf dem Graftplatz kann besucht werden. Zudem bieten verschiedenste Händler ihre Ware an. Die Geschäfte werden teilweise geöffnet haben. Für das leibliche Wohl ist ausreichend gesorgt. Die kleinsten Erdenbürgerinnen und -bürger werden ebenfalls auf ihre Kosten kommen.

Das Finale und mein persönliches Highlight ist am Sonntag der Auftritt von Rescuer (in Uslar beheimatet und bekannt wie die bunten Hunde). Gefolgt von Motörblast, Coverband der legendären Motörhead. Urlaub für Montag wurde beantragt und genehmigt. Besser ist das.

Eine recht spannende und richtig bunt gemischte Vielfalt an Programmpunkten wird die Besucherinnen und Besucher unterhalten. Positiv zu erwähnen wäre die Tatsache, dass kein Eintritt verlangt wird. Low budget bzw. no budget quasi. Stadtfest-Feeling in einer kleinen, aber feinen Stadt in Südniedersachsen.

Ich wünsche Uslar viele Besucher, den Künstlern und Bands viel Applaus, den Händlern gute Umsätze und der feiernden Gemeinde tolle Stunden.

Wenn man mitreden möchte, muss man da halt hin. Versteht sich von selber, woll?

Danke für die Bilder an Marc Schlieper, Steffen Böger, Rescuer und Motörblast.

Das Programm kann detailliert eingesehen werden unter www.pekermarkt. de.

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Schlarpe frühstückt

Uslar, Dorf, Dörfer, Solling, Northeim

Quelle Bilder: Andreas Stänger

Schlarpe frühstückt: Tag der offenen Tür in der DGA, und wir sind alle eingeladen (mit vorheriger Anmeldung).

Die Dörfer rund um Uslar haben oftmals Ideen, da denke ich immer: „Sauber. So ist`s recht.“ Schlarpe gehört dazu. Das Heidelbeerdorf befindet sich an den südlichen Ausläufern des Sollings auf einer Höhe von etwa 260–300 Metern über NN und ist von Wiesen und Feldern umgeben. Ca. 400 Einwohner sind im Ort zu Hause.

Wer den Bollert hoch- oder auch runterfährt, wird mir Recht geben, dass Schlarpe so aus der Ferne etwas sehr uriges und heimeliges an sich hat. Wer hingegen durch Schlarpe hindurchfährt oder sich dort aufhält, sieht ein intaktes Dorfleben mit eigener Dynamik und tollen Bewohnerinnen und Bewohnern, die gerne dort leben, wo sie leben. Und die alle an einem Strang ziehen.

Frühstück in ehemaliger Kneipe

Am Sonntag, 10. September, lädt Schlarpe zum „Frühstück für alle“ ein. Mit reichhaltigem Buffet in der Dorfgemeinschaftsanlage. Und natürlich einem Rahmenprogramm über den ganzen Tag verteilt.

Die Dorfgemeinschaftsanlage wird seit 2001 durch einen Trägerverein bewirtschaftet. Die ehemalige Kneipe wurde von der Stadt Uslar übernommen. Sicherlich auch im Hinblick darauf, dass ein Ort der Zusammenkunft und eine Möglichkeit für Veranstaltungen bestehen bleiben kann. Hin und wieder kann man über verschiedene Events im DGA lesen, etwa über den Dämmerschoppen, die Basare oder auch die Kirmes.

Wahre Liebe zum Heimatdorf

Viele Schlarperinnen und Schlarper stecken ihre Arbeitskraft mit Herzblut in ihre DGA. Nicht gerade wenig Engagement vor oder auch hinter den Kulissen wird von all diesen Menschen ehrenamtlich geleistet. Das nennt man „Liebe zum Heimatdorf“.

An diesem Tag liegt der Fokus ganz besonders auf einer Sache: Der verbesserten Raum-Akustik. Man sagte mir scherzhaft, dass der Kopf durch Musikbeiträge mit viel Bass oftmals dicker war als nach zehn Bieren. Daran wurde nun gearbeitet, die neue Akustik wird am 10. September getestet.

Mit völlig fremden Menschen frühstücken

Das gemeinsame Frühstück beinhaltet alles, was das Herz begehrt: Gekochte Eier, gerührte Eier, geschüttelte Eier, Müsli, Joghurt, verschiedene Wurst- und Käsesorten, Brötchen, Brot, sicherlich viele selbst gekochte Marmeladen in allen Geschmacksrichtungen (auf dem Dorf kann man so was noch), und so weiter und so fort. Vom frisch gebrühten Kaffee und anderen Warm- und Kaltgetränken ganz zu schweigen.

Die Idee gemeinsam zu frühstücken, auch mit völlig fremden Menschen, ist eine tolle Idee um Kontakte zu knüpfen und sein Dorf und. die Dorfgemeinschaftsanlage vorzustellen.

Viele Neuerungen in den Räumen

Denn dort ist viel passiert und dort wird auch noch viel passieren: Der Jugendraum wurde für die Mädels und Jungs aus dem Ort hergerichtet. Eine Boule-Bahn ist Teil des Außengeländes. Eine neu gegründete Bücherei zog ein. Ebenso findet die Heimatstube Unterschlupf in der Dorfgemeinschaftsanlage. Das alles kann an diesem Tag angeschaut werden. Der Austausch miteinander soll natürlich auch nicht zu kurz kommen. Mit einem reichhaltigen Frühstück im Bauch.

Tagesprogramm

Über den ganzen Tag verteilt findet ein Programm statt:

Um 9.15 Uhr startet der Tag mit einem Gottesdienst. Musikalisch wird dieser von Willi Geiger (Akkordeon) begleitet.

Um 10 Uhr heißt es dann: „Auf’s Bufett mit Gebrüll“. Dann darf nach Herzenslust geschlemmt werden.

Uslar, Dorf, Dörfer, Solling, Northeim

 Schlarpe frühstückt

Ab 11 Uhr der musikalische Frühschoppen mit der „Sunday Stringband“. Diese bieten internationale Schlager dar. Ob dann die Damen und Herren das Tanzbein schwingen um das Frühstück besser verdauen zu können, weiß man nicht.

Um 13 Uhr, das darf sicherlich nicht fehlen, eine offizielle Begrüßung durch den Bürgermeister der Stadt Uslar (Torsten Bauer) und die stellvertretende Ortsbürgermeisterin von Schlarpe (Nicole Krimling).

Im Anschluss, um 13.30 Uhr, stehen die „Schlarper Plattsingers“ im Mittelpunkt. Diese gehören zu Schlarpe wie die Ortsschilder.

Um 14 Uhr heizt die junge Tanzgruppe vom SC Volpriehausen unter der Federführung von Akka Bauche ein.

Ab 14.30 Uhr darf man sich auf selbstgebackene Torten und Kuchen der Schlarper Frauen freuen. Is nix mit Tiefkühltorte oder Backmischungen: Da stehen noch echte Hausfrauen am Rührbesen und werden sich sicherlich mit ihren frisch gebackenen Kreationen übertreffen.

Um 16 Uhr wird der Chor „Generation“ den Tag ausklingen lassen.

Dahinter steckt viel Mühe

Ein wirklich abgerundetes Rahmenprogramm für jung und alt, hinter dem viel Mühe steckt, und mit dem man alle Geschmäcker treffen sollte. Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages. Diese dann in einer solchen Atmosphäre verbringen zu dürfen, ist schon etwas Besonderes.

Uslar, Dorf, Dörfer, Solling, NortheimSchlarpe frühstückt

Da für die Organisatoren und fleißigen Schlarper Heinzelfrauen und -männer wichtig zu wissen ist, ob man für fünf Leute Eier kocht, für 25 Leute oder für 50 Leute, ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Diese kann per Mail an andreas.staenger@dga-schlarpe gerichtet werden.

  • Kostenpunkt: 8,50 Euro. Kinder von 6-14 Jahren zahlen 4 Euro. Die Zwerge unter 6 Jahren frühstücken kostenlos.
  • Ort: Hardegser Str. 4 (DGA), 37170 Uslar-Schlarpe (da wo die Kuh steht)
  • Beginn: 9.15 Uhr
  • Ende: Ca. 16.30 bis 17 Uhr
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