AC/DC-Tribute in Beverungen: BAROCK hat wieder gefetzt.

(Quelle Bilder: Martin Zühlsdorf)

Beverungen/ Diesmal war es etwas anders zu Beginn: Alle Besucherinnen und Besucher mussten sich vor dem Betreten der „heiligen Halle“ in der Stadthalle Beverungen kurz namentlich in eine Liste eintragen als Vorsichtsmaßnahme zum Thema Coronavirus. Das scheinen auch alle vorbildlich gemacht zu haben, zumindest erwähnte Volker F. dieses auf der Bühne kurz vor dem Konzert. Einige dürften aufgrund dessen ein paar Minuten eher losgegangen/losgefahren sein. Da es aber relativ fix ging (weil gut organisiert), stand einem fulminanten Abend mit Udo Funk, Tobias Haas, Stefan Kern, Eugen Torscher und last but not least Dario Cisotto nichts mehr im Weg.

Die Gigs von BAROCK stehen alljährlich im Veranstaltungskalender der Kulturgemeinschaft Beverungen. Es hat schon Tradition, und immer wieder ist die Halle rappelvoll. Mehr die ältere Generation findet man an diesen Abenden in der Stadthalle, bzw. die Freundinnen/Freunde der etwas härteren Gangart. Steht BAROCK auf der Bühne und heizt der Meute ein, dann herrscht immer wieder eine ausgelassene Party und die Leute feiern einfach nur gemeinsam ab. So auch gestern Abend. Immer wieder schön zu beobachten, wie entspannt so viele Menschen die knapp 2-stündige Show genießen.

Highlight immer wieder der Moment wenn sich die Glocke über der Bühne in Bewegung setzt und Eugen in die Saiten haut bei „Hells Bells“. Wer schon mehrmals in Beverungen war, der kennt und erwartet die Momente, welche den Konzerten von BAROCK immer wieder die Krone aufsetzen.

Das sagt z. B. Backstage Pro:

>>BAROCK klingen wie AC/DC in den 80er/90er Jahren. Jung, frisch, frech und laut: Wenn AC/DC dann Barock.<<

Das sagt z. B. myheimat.de:

>> Von der Presse mit Lob überschüttet und von den Medien regelmäßig als beste AC/DC Tribute-Band Europas bezeichnet, ist die Show von BAROCK die ultimative Erfahrung eines AC/DC-Konzertes.<<

Das sagt z. B. kolumnen.net:

>> Wenn die Jungs von BAROCK ihre Show beginnen, dann holt es Dich immer wieder ab. Man fühlt sich für knapp 2 Stunden zurückversetzt in die Jugend, genießt das akustische aber auch visuelle Feuerwerk auf der Bühne. Die Abende mit BAROCK sind jedes Mal eine tolle Party in tiefenentspannter Atmosphäre. Immer wieder gerne. <<

An dieser Stelle sei gesagt, dass die Kulturgemeinschaft Beverungen Anfang des Jahres immer wieder den Nerv der Hardrock-Fans trifft, indem sie BAROCK an die Weser holen. Und wie auch gestern wieder deutlich wurde, schien alles am Schnürchen zu laufen. Was Beverungen da an Vielfältigkeit das Programm betreffend in der Stadthalle, aber auch Open Air an den Weserwiesen auf die Beine stellt, ist sagenhaft. Von dem Engagement der vielen Helferinnen und Helfer ganz zu schweigen.

Bis zum nächsten Jahr, wenn wieder viele hunderte von Menschen Spaß haben und ausgelassen feiern, mitsingen und tanzen zur Musik von BAROCK.

Kulturgemeinschaft Beverungen

BAROCK – AC/DC Tribute

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„In the name of love (Pride)“ im CheckPoint Coppengrave – Sauber!

(Quelle Bilder: Mona Thiele/Steffi Werner)

Uslar/ Da muss man erst fast 50 Jahre alt werden um nach Coppengrave zu fahren in den CheckPoint. Genauer gesagt um den Klängen von „Achtung Baby“ zu lauschen.

Schon oft bekam ich über Facebook mit, dass einige meiner Freunde des öfteren den Weg auf sich nehmen und dort abfeiern. Gestern dann die Premiere für mich. Auf dem Veranstaltungskalender stand ein Konzert von „Achtung Baby“, eine Cover-Band von U2. Auch wenn ich kein Hardcore-Fan bin, so hat mich U2 ein Stück weit durch die 80er Jahre/meine Jugend begleitet. Von daher  stand diese Truppe auf meinem Wunschkonzert-Zettel für 2020 (auch wenn ich im Vorfeld irgendwie Veranstaltungsort und Veranstaltungstag durcheinander brachte). Ich hab die Kurve ja noch gekriegt 😉

Auf ging es durch den schönen Solling nach Coppengrave.

Zum CheckPoint an sich: Bingo, es war das, was es ist: Die gute, alte Diskothek. Man fühlte sich gleich Jahrzehnte zurück gebeamt in die Jugend, als man noch regelmäßiger Diskogänger/-gängerin war. Besser gesagt in eine Zeit, in der es überhaupt noch Diskotheken gab. Heute nennt sich das alles „Club“ o. ä. und ist definitiv nicht mehr meine Welt. Ich mag es gerne rustikal und muckelig (wie Dittsche jetzt sagen würde). Die Bedienung war überaus nett, da achte ich komischerweise immer drauf und das muss ich an dieser Stelle auch erwähnen 🙂

Schön war auch, mal wieder andere Gesichter zu sehen. Wenn man in der Heimat um die Häuser zieht, dann kennt man irgendwie alles und jeden. Von daher war der gestrige Abend eine Abwechslung in dieser Hinsicht.

Kommen wir zu den Herren von „Achtung Baby“:

Meine Freunde, welche mich freundlicherweise mit nahmen, kannten sie schon und schwärmten in den höchsten Tönen. So musste ich nicht lange überlegen ob oder ob nicht. Mich holt nicht jeder Song ab zugegebenermaßen, aber der ein oder andere dann doch. Gerade wenn es die alten Stücke aus meiner Jugend, den 80er Jahren, sind. Und das war gestern der Fall. Man konnte nicht ruhig stehen bleiben, der Körper ging automatisch mit. Ich habe dann oft Kopfkino, mir fallen Geschichten ein welche ich mit den Musikstücken verbinde. So sind solche Abend nicht selten eine kleine Zeitreise.

Eine wirklich unglaubliche akustische Ähnlichkeit mit U2. Wenn man die Augen schloss, dann hatte man durchaus den Eindruck da stand U2 auf der Bühne. 

„Achtung Baby“ riss das Publikum schnell mit, es wurde auf der Tanzfläche schon kurz nach Beginn des Gigs getanzt. Und gefeiert. Überwiegend von Damen und Herren meines Jahrgangs. Das war so schön zu beobachten. Das schafft auch und Gott sei Dank immer wieder die Musik. In diesem besonderen Fall die Jungs von „Achtung Baby“.

An Tag 5 der Woche, dem Freitag, bin ich immer fertig mit der Bereifung und schaffe nicht mal ab 20.15 Uhr einen Krimi zu schauen, weil ich nach 10 Minuten meist einpenne. Gestern jedoch, nach einem 30-minütigen Schläfchen nach Feierabend, ging das ganz gut. Und das aufraffen hat sich gelohnt. Wegen dem CheckPoint und wegen „Achtung Baby„.

Das mitgenommene Dosenbier in der Jute-Tasche für die Fahrt und der kurze Stopp auf dem Rückweg in der Nacht in einem Schnellrestaurant erinnerte mich dann doch extremst an meine Zeit als Jugendliche. Das sind Momente/Abende, welche man nicht so schnell vergisst. Und von denen man noch lange zehrt. Prädikat: Leider geil!

Thanks an Mona und Torsten für den Platz hinten rechts im Auto.^^

 

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Barock, the AC/DC Tribute Show, rockt wieder Beverungen.

(Quelle Bild: M. Zühlsdorf)

Beverungen/ Wenn sich am 07.03.2020 die Fans der guten, alten Rockmusik auf den Weg nach Beverungen zur Stadthalle machen, dann ist wieder time for Rock`n` Roll und Barock: Yeah!

Wie schon in fast alter Tradition mischen die Jungs von Barock das Dreiländereck um Nordrhein-Westfalen/Niedersachsen/Hessen auf und vereinen die Damen und Herren auf dem Boden östlich von Nordrhein-Westfalen, welche totalen Bock haben auf einen entspannten Abend mit geiler Musik und coolen Leuten.

Barock in Beverungen versprach in den vergangenen Jahren immer wieder eine volle Halle, dem Original gegenüber fast identischen Songs, eine tolle Bühnenshow mit der Glocke, den Kanonen, und Eugen. Eugen Torscher, Gründer der Band und Eyecatcher auf der Bühne, sorgt sicherlich auch im März 2020 in Beverungen wieder für Stimmung in der Bude. Gerade auch, wenn er obenrum nackich den Damen im Publikum Feuer unter dem Hintern macht 😉 

Barock reißt das Publikum mit und beamt selbiges auf eine Zeitreise back to the roots. Wer sich die Mühe macht die Leute vor den Konzerten zu beobachten, der sieht tiefenentspannte, feierwütige Leute, welche extrem harmonisch den Klängen von Barock entgegen fiebern und eine wirklich tolle Party feiern. Das fällt in Beverungen immer wieder auf. Und das macht die Abende mit Barock in der Stadthalle aus.

Songs wie „TNT“ oder „Highway to hell“ zaubern den Besucherinnen und Besuchern eine Gänsehaut. Und lassen sie auch teilweise eskalieren.

Wenn man an diesen Abenden nach Hause geht oder fährt, dann hat man das Gefühl alles richtig gemacht zu haben. Und man schwelgt noch lange in Erinnerungen an diese Abende mit Barock. 

Info:

Samstag, 07.03.2020 ab 20 Uhr, Stadthalle Beverungen, Kolpingstr. 5.

Karten an der Abendkasse oder hier: Tickets für Barock in Beverungen

Mehr Infos zu Barock – AC/DC Feeling: Barock

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All I want for Christmas is … Rock `n` Roll – Rescuer spielt nochmals auf

(Quelle Bilder: Rescuer)

Uslar/ Wenn der Uslarer Weihnachtsmarkt in die letzte Runde geht, dann gehen fünf sympathische Männer nochmals an den Start: Christoph, Maik, Miks und Tom nebst Bernd, vielen besser bekannt als Rescuer, drehen am 20.12. den Hahn sicherlich so richtig auf und dann ist nix mehr mit „stille Nacht.“

Ab 19 Uhr wird es nicht heißen „süßer die Glocken nie klingen“, sondern „härter die Gitarren je ertönten“.

Vier Tage vor dem heiligen Abend darf man ruhig nochmal etwas eskalieren und feiern bevor die geruhsamen Tage kommen. Das wird insbesondere und sehr wahrscheinlich die Rescuer-Family mehr als erfreuen, welche zu 100% dort auflaufen wird.

In muckeliger Atmosphäre können an diesem Abend nebst Bratwurst, Glühwein und einigem anderen mehr im Angebot des Weihnachtsmarktes in Uslar auch Songs von Status Quo, Pink Floyd, ZZ Top, Bryan Adams, Foreigner, Iggy Pop sowie Fleetwood Mac und vielen weiteren namhaften Größen der Musikbranche genossen werden. Man kann die Fülle der Stücke/Interpreten kaum noch aufzählen, welche von Rescuer gecovert werden. Na klar und unbedingt Musik mit etwas mehr „Bums“, das versteht sich von selbst. Allerdings werden es auch einige Weihnachtssongs in das Programm von Rescuer schaffen am 20.12.19.

Das Jahr 2019 war für Rescuer ein erfolgreiches Jahr (mal wieder):

Es gab das Jubiläumskonzert zum 30-jährigen Bestehen im Kulturbahnhof Uslar (das war `ne tolle Sause), die Biker-Party in Eschershausen, Gigs in Schönhagen und Sangerhausen, auch für private Partys reisten sie durch das Land. Sie schlossen in alter Manier den Pekermarkt ab ( das war noch `ne dollere Sause) und nun erstmalig den Uslarer Weihnachtsmarkt.

Da mag der Weihnachtsmann samt Gefolge am Freitag auch eine kurze Pause einlegen um zu den Klängen von Rescuer mit den Füßen zu wippen.

Nicht von drauß vom Walde kommen sie her, sondern aus dem Probenraum direkt auf die Bühne am Museum.

Um mit Ihnen/euch in weihnachtlicher Atmosphäre nochmal alles zu geben.

Info:

Wann: Freitag, 20.12.19 ab 19 Uhr

Wo: Museum Uslar, Mühlentor 4

Eintritt: Bezahlt für euch Santa Claus. ^^

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Die kleine Kneipe in unserer (Langen) Straße.

(Quelle Bilder: Michael Römer/Udo Klümper)

Uslar/ Wenn sich in Kürze in der Langen Straße 48 die Türen öffnen, dann ist Uslar um eine Kneipe reicher: Micha(el) Römer, vielen gerade aus Fußballkreisen bekannt, zudem gebürtiger Sohlinger, wagt den Schritt in die Selbstständigkeit. In und mit der „kleinen Kneipe„.

Diese Idee schwirrte schon länger in seinem Kopf umher, und nun hat er Nägel mit Köpfen gemacht und haucht unserer Innenstadt ein wenig mehr Leben ein.

Die Gastronomie ist gerade ihm nicht fremd, schon seine Eltern führten über viele, viele Jahre eine Kneipe im Ahletal, die „Themse“ in der Bleichstraße.

Und jetzt wird der Micha quasi die Familientradition fortführen und das auch noch in sehr ehrwürdigen Räumen:

Nämlich dem ehemaligen Stadt-Cafè, damals erfolgreich geführt unter Wilhelm „Willi“ Klümper. Wenn sich Menschen aus der Region zeitversetzt den Staffelstab in die Hand geben, trotz langer Pausen, dann erfreut es das Uslarer Herz um so mehr. Was Wilhelm Klümper 1968 startete, setzt Micha Römer knapp 50 Jahre später fort.

Folgenden Fahrplan hat sich der Micha überlegt:

  • Am Montag ist Ruhetag, ansonsten ist an den anderen Tagen ab 11 Uhr geöffnet. Am Wochenende, sprich Freitag, Samstag und Sonntag, kann ab 9 Uhr in der kleinen Kneipe gefrühstückt werden. 
  • Es wird auch eine kleine, überschaubare Mittagskarte geben für den Hunger zwischendurch, damit keiner zur Diva wird. Ob z. B. mit dem obligatorischen Schnitzel, den Pommes oder DER vermissten Delikatesse in unseren Gefilden: Dem halben Hähnchen. Der Micha hat auch einen heimlichen Spitzname dafür im Sinn, diesen werde ich aber nicht verraten.
  • Vom Stil her wird es eher locker-flockig zugehen, die Einrichtung ist bewusst sehr rustikal gehalten, es wird quasi muckelich wie Dittsche sagen würde.
  • Geplant sind Abende mit Live-Musik, Motto-Geschichten wie 80er/90er Partys, vielleicht auch Comedy o. ä. Man muss halt schauen auf was die Gäste abfahren, was gut ankommt und wohin die Reise geht. Der Weg ist ja bekanntlich das Ziel.
  • Es ist möglich beim Micha für Familienfeiern/geschlossene Gesellschaften für +/- ca. 40 Personen zu reservieren, dafür wird dann allerdings der normale Kneipenalltag dicht bleiben müssen.

Im kulinarischen Angebot rein Bier technisch gesehen ist natürlich Bergbräu am Start sowie Schneiders Weisse.

Im Frühling/Sommer/Herbst, wenn der Planet vom Himmel brennt, wird man in der kleinen Kneipe auch vor der Tür sitzen können. Bestuhlung an der frischen Luft ist unbedingt geplant.

Die obligatorische Tasse Kaffee wird man in der kleinen Kneipe auch schlürfen dürfen, also tut sich eine weitere Möglichkeit auf um sich am Nachmittag in der Innenstadt auf eine Portion Koffein oder eben nicht Koffein verabreden zu können. Oder was auch immer 😉

Wie sang schon Peter Alexander:

>>Die Postkarten dort an der Wand in der Ecke, das Foto vom Fußballverein.
Das Stimmengewirr, die Musik aus der Jukebox. All das ist ein Stückchen Daheim.<<

Der genaue Eröffnungstermin wird früh genug bekannt gegeben, Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude. Es geht aber echt in Kürze steil in der Langen Strasse 48.

In diesem Sinne: Viel Erfolg, Micha. ^^

Mehr Infos bei Facebook: Die kleine Kneipe

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Rock `n` Roll in Uslar: The Kiss-Tribute-Band aus Groß-Umstadt rockt den Pekermarkt.

(Quelle Bilder: Karsten Thorhauer/Klaus Manns/The Kiss-Tribute-Band)

You wanted the best, you got the best!“

Uslar/ Am 07.09.2019 gibt es im idyllischen Uslar was auf die Ohren: Ullrich Rauch, Ulric Wurschy, Dave Maier und Max Friedrich (The Kiss-Tribute-Band) machen sich Anfang September auf eine knapp 300 km weite Reise nach Uslar. Mit einem geilen Bühnenbild, einer geilen Pyro-Show und geilen Songs im Gepäck. Und ganz wichtig: Sie lassen die Ära von KISS aufleben ab 20 Uhr an diesem Samstagabend auf der Graft.

KISS: Welcher Fan mit Vorliebe für Hardrock kennt sie nicht? Egal wen man nach Songs von KISS fragt, alle trällern sofort „I was Made for Loving You“ mit. Das war auch ein Brett diese Nummer aus dem Jahr 1979, nicht umsonst war genau dieser Song in den Top Ten. Und auch heute noch wird abgefeiert auf diversen Partys wenn diese Nummer aus dem Lautsprecher dröhnt. Wobei die damaligen Musiker von KISS zu diesem Song sehr kontroverse Meinungen hatten.

God gave Rock and Roll to you“ hängt uns aber auch allen im Ohr, oder?

Prägnant ist das optische Markenzeichen dieser Band, die aufgemalte Maskierung: The Demon, the Starchild, the Spaceman, the Catman. Im Jahr 1983 verzichteten KISS auf diese Maskierung und profitierte von dieser Entscheidung. Nicht aber am 07.09. in Uslar.

Die Jungs aus Groß-Umstadt der Kiss-Tribute-Band waren im Jahr 2012 Gewinner des Wettbewerbs „Hessen rockt“. Sieben Jahre später rocken sie nun Niedersachsen. Und greifen eine über 45-jährige Epoche einer der bekanntesten Hardrock-Bands aus New York auf. KISS ist Kult, KISS ist Rock `n` Roll, KISS ist eben KISS.

Gene Simmons, Ace Frehley, Peter Criss und Paul Stanley und einige weitere werden mit Hilfe der Kiss-Tribute-Band präsent sein an diesem Abend. Und mit ihnen eine Musik, welche viele von uns durch ihre/seine Jugend begleitet hat und noch heute begleitet. So hat dieser Abend am 07.09. auch einen kleinen historischen Charakter.

Wusstet ihr eigentlich, dass zum ersten Konzert der Original Kiss-Truppe nur 3 Gäste kamen? Nee? Ich auch nicht!

Auszug Wikipedia, guckst Du:

<<Am 30. Januar 1973 vor drei zahlenden Zuschauern im Popcorn Club im New Yorker Stadtteil Queens.>>

Zu Uslar und Queens finde ich jetzt so keinen Übergang und kann nur raten:

Auf zum Pekermarkt Uslar an die Graft am Samstag dem 07.09.2019. Kein Eintritt, eine heimelige Kleinstadt, der bekannte Pekermarkt, tolle Musik, noch tollere Leute und eben DIE Kiss-Tribute-Band. ^^

Info:

Wann: Samstag, 07.09.2019 ab 20 Uhr

Wo: An der Graft/Graftplatz Uslar beim Pekermarkt

Eintritt: Kein Eintritt

Weblinks:

Pekermarkt Uslar 2019

Kiss Tribute Band

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Indischer Heavy Metal-Sound in Vahle: Da legst di nieder!

(Quelle Bilder: Reminder/Against Evil/Steffi Werner)

„United we stand“ oder „Projekt Curry“: Heavy Metal-Fans uffjepasst.

Es passieren manchmal Dinge die so außergewöhnlich sind, dass sie unbedingt erwähnt werden sollten. Und es sei an dieser Stelle gesagt, dass soziale Netzwerke für viele Dinge ein Segen sind. Wie für folgende Story:

Eine indische Heavy Metal Band aus Visakhapatnam, sie nennen sich „Against Evil“, machten sich unter den Fans der etwas härteren musikalischen Gangart einen Namen. Ein Hardcore-Fan, der Maddin Schachtvier, legte sich ins Zeug für diese Truppe und empfahl sie weiter. Das hörten zwei Labelchefs und nahmen die Spur auf. So gewann die Sache eine total geile Eigendynamik.

Nun sitzen die Jungs von Against Evil knapp 7400 km von uns entfernt. Was denn nun? Wie bekommt man diese nach Germany? Kein Thema, die Fans der härteren musikalischen Gangart zeigten Eigeninitiative und organisierten mal eben so nebenbei Auftritte in Deutschland, der Schweiz und Österreich. Und schwupps, war die „SENTENCED TO DEATH TOUR 2019“ geboren.

So weit, so gut, aber wie stemmt man all das euronentechnisch? Da kommen dann wieder die Fans der härteren musikalischen Gangart ins Spiel, denn diese kloppten ihre Lieblings-CD und Lieblings-LP unter das Volk und sammelten so Kohle, damit die Jungs aus Indien hier ihre Gigs geben können. Auch diese leben nicht nur von Luft, Liebe und Heavy Metal, Übernachtungen und die Organisation etc. müssen finanziell abgedeckt werden. Und, na klar, durch helfende Hände egal welchen Bereich betreffend um das „Projekt Curry“ steil gehen zu lassen.

Bernd Petsch, vielen Uslarern bekannt und Erfinder des Wortes „Hartwurstfraktion“ ist mit am Start und hat es echt geschafft, dass „Against Evil“ in Elfis Rockscheune in Vahle am 10. August auf den Brettern stehen werden, welche die (Heavy Metal-) Welt bedeuten. Bernd quält das Schlagzeug für „Reminder“, welche am 10. August ebenfalls in die Tasten/Saiten/Drums hauen. Im übrigen erinnert mich Bernd übelst an „Tier“ aus der Muppet Show, die beiden gehen ähnlich ab. Solltet ihr euch mal anschauen.

In diesem Jahr geben nicht nur Bernd Petsch, Christoph Vogt und Frank Schormann Vollgas, sondern auch Noble John, Shasank Venkat, Sravan Chakravarthi und Siri Sri. Letztere haben übrigens schon den Radio City Freedom Awards in der Kategorie „Best Metal Artist“ abgeräumt.

Ein Schmankerl für Fans der härteren musikalischen Gangart.

Lasst euch diesen geilen Abend nicht entgehen bei Bratwurst, Sensenbräu und Heavy Metal uppn Dorpe.

Last but not least: Der Eintritt ist frei.

Weitersagen. ^^

Wann: Samstag, 10.08.19 ab 19 Uhr

Wo: Elfis Rockscheune, Steinbergstr. 32, 37170 Uslar-Vahle

Eintritt: Nüschte

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Die 3. Nacht der 1000 Lichter im Bodenfelder Freibad

(Quelle Bilder: Förderverein Freibad Bodenfelde)

Bodenfelde/ Wenn am Samstag, 27. Juli ab 19 Uhr das Freibad Bodenfelde seine Pforten öffnet, dann ist ist sie wieder da:

Die 3. Nacht der 1000 Lichter in Bodenfelde.


Nach 2-jähriger Pause wird der Förderverein des Bodenfelder Freibades den Gästen wieder die Möglichkeit bieten an einem hoffentlich lauen Sommerabend noch ein paar Bahnen zu ziehen. Inmitten einer Kulisse aus Knicklichtern, Kerzen und Scheinwerfern. Das Freibad schillert an diesem Abend in den buntesten Farben. Bis genau 1 Uhr in der Nacht darf geschwommen werden oder in einem Affenzahn ins kühle Nass gerutscht.

Die Besucherinnen und Besucher haben zudem die Möglichkeit leckere Cocktails zu genießen. Oder auch ein Wasser. Oder Bier. Oder andere diverse Getränke. Gegen den kleinen Hunger in diesem Jahr im Angebot Leberkäse, Kasseler im Brötchen und natürlich die bekannten, sagenumwobenen BFP – die Bodenfelder Freibad-Pommes.“
Umrahmt wird der Abend/die Nacht musiktechnisch von den Jungs, welche hier in die Region gehören wie die Weser oder der Sollingturm: Daniel und Mario Knops. So kann vor oder während oder nach dem Schwimmen ein kleines Tänzchen gewagt werden. Das Freibad Bodenfelde lädt mit seinem weitläufigen Gelände und der großen Terrasse zu all dem ein.

So wird jeder Gast für sich entscheiden ob es eine Runde in die Becken geht oder doch gleich zum Tanzen auf die Wiese oder gepflegt an die Bar. Flexibel sein ist alles. ^^

Mehr zum Freibad hier: Freibad Bodenfelde bei Facebook

Wo: Bodenfelde, Nienoverer Weg 25, 37194 Bodenfelde
Datum: Samstag, 27.07.2019
Uhrzeit: 19 Uhr bis Open End
Eintritt: 6 Euro

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Von Vorfreude und … mal wieder den 80er Jahren.

(Quelle Bild: Steffi Werner)

Meine Freunde sind sicherlich schon dezent genervt von mir, weil ich seit Wochen beinahe über nichts anderes spreche/schreibe als von einem DER Events 2019: Eine Revival Party. Genauer gesagt die „Meeting Revival-Party“. Die Party findet morgen statt, ich bin schon total uffjeregt.

Das Meeting war in den 80er/90er Jahren hier in dieser meiner Kleinstadt eine Diskothek. Jeden Donnerstag und jeden Samstag versammelte sich dort quasi die Gemeinde.

Als wir uns die Tage darüber unterhielten, haben viele ihre Geschichten/Erinnerungen erzählt. Schenkelklopfer, da waren so witzige Stories bei. Eine Handball-Kollegin erinnerte sich daran, dass uns der Türsteher nicht reingelassen hatte, wir waren zu jung. Wir wurden mit unseren Turnbeuteln nach Hause geschickt frei nach dem Motto:

„Du kommst hier net rein.“

Ich erinnere mich daran, dass genau dieser Türsteher dann, nachdem wir dort hinein kamen, gemeckert hat. Weil ich stundenlang an meiner Cola herum nuckelte. Seine Worte waren:

Das ist hier kein Bahnhof!“

Ja, ja, ja. Für `ne zweite Cola reichte die Kohle aber nicht. Ich hatte so Schiss vor dem und werde das echt nie vergessen.

Morgen dann gibt es nach einer mehrjährigen Pause eine neue Runde Erinnerungen. Viele sind gespannt wie die Flitzebogen.  Einige reisen sogar von außerhalb an und nächtigen mal wieder in der Heimat. Meistgelesener Kommentar zum Event:

Es war damals eine so schöne Zeit.“

Das war es auch.

Neulich beim Einkaufen rief eine Bekannte:

Steffi, 18.05.?“

Ja, Andrea, 18.05.!“

High Five 😉

Und man darf gespannt sein wer morgen wieder wen nicht erkennt oder sofort erkennt. Wer überhaupt erscheint. Und wie oft über die damaligen Zeiten gesprochen wird. Wie die Party-Gemeinde nach der Musik eskaliert auf der Tanzfläche. Wer vielleicht ihrer/seiner ersten großen Liebe über den Weg läuft etc.

Man munkelt, einige Ehefrauen/Ehemänner sind in Sorge, weil wiederum deren Ehefrauen/Ehemänner morgen auf „the love of the 80th“ stoßen werden. Bei mir recht realistisch, ich war in den 80er Jahren gefühlte 4376 Mal verliebt. Das wissen die Betroffenen allerdings nicht 😉

Die 80er waren meine Zeit. Ich kann teilweise nicht sagen was ich gestern gegessen habe. Aber ich kann sagen, zu welchem Lied aus den 80er Jahren genau was los war. Hier liegen noch zwei Tagebücher. Mit einer Liste ganz hinten, in wen ich verliebt war und wer mich dann auch wollte. Das Schnitt war jetzt nicht soooooo dolle, aber das ist ja wumpe.

Und ich sehe mich schon in der Nacht mit meiner Handtasche schleudern nach Hause gehen bei Sonnenaufgang, und „take on me“ von aha trällern.

Was muss, das muss, gelle? ^^

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Investigativ in Bodenfelde unterwegs – für den Schüttenhoff

(Quelle Bilder: Schüttenhoffgesellschaft Bodenfelde, Steffi Werner)

(M)ein Kommentar

Uslar/Bodenfelde/ Kaum nimmt man am Fahnenausmarsch und an der Generalversammlung teil, werden die wildesten Spekulationen aufgestellt. Ich bin gefragt worden ob es stimmt, dass ich neuerdings zu den Marketenderinnen gehöre. Zur Beruhigung an alle:

Nein, ich werde NICHT in einem kurzen Uniformrock als Marketenderin durch Bodenfelde marschieren. Das will auch keiner sehen. Es war ein kurz aufkeimendes Gerücht. Woher auch immer es kam.“ Schenkelklopfer 🙂

Da ich am Freitag beim Hexentreffen teilnehmen durfte (Dankeschön für die Einladungen an dieser Stelle), war ich quasi mittendrin statt nur dabei. Investigativ um genauer zu sein.

Aber beginnen wir von vorne.

Fahnenausmarsch/Generalversammlung

Ich war schon ziemlich uffjeregt muss ich zugeben an diesem 10. März. Und dann erstaunt. Erstaunt darüber, dass der Mann, der an meinem 18. Geburtstag mucksmäuschenstill auf meiner Rattan Couch in meinem Kinderzimmer saß, so brüllen kann. Herrschaftszeiten. Meistgehörte Worte/Sätze bei der Meldung an den Hauptmann:

Augen geradeaus“,

stillgestanden“,

rührt euch“.

(Selbst ich nahm teilweise Haltung an)

Vom Herrn Oberst gab es für die Einheiten stellenweise etwas „Lack“, natürlich humorvoll untermalt.

Der Fahnenausmarsch war etwas verregnet, was den Damen und Herren allerdings nicht die Laune verhagelte. Man konnte einigen die Vorfreude auf das Pfingstwochenende schon ansehen unter dem Regenschirm.

Bei der anschließenden Generalversammlung war der Saal rappelvoll.

Es ist ja unglaublich, wie viel Arbeit hinter all dem steckt. Das wurde mir bei einigen Tagesordnungspunkten erst klar.

Hätte ich gewusst, dass das Freibier dort fliest wie das Wasser die Weser hinunter, dann hätte ich am Montag Urlaub eingereicht, das ist Fakt. Im Verlauf der Veranstaltung jedenfalls standen einige schon auf den Stühlen und haben gefeiert.

Als ich mit dem Uslarer Bürgermeister den Saal verließ, sagte ich so zu ihm:

„Hier, hör mal. Is` so schön hier, ich sollte einen Bodenfelder heiraten.“

Er so:

*………, *……………., *……………..! *zensiert, es war aber positiv 🙂

 

Die Hexen und die Gulaschsuppe

Letzten Freitag dann der Besuch bei den Hexen. Es war das 7. Treffen. Ob die lustige Fahrt nach Willingen dazu zählt, ist ja wumpe.

Ich habe über 20 feierwütige Damen gezählt, allerdings trudelten im Laufe des Abends noch mehr ein. Das hörte gar nicht mehr auf. Man war so nett und beantwortete mir meine gefühlten 4376 Fragen zu dem Part mit den Hexentanz am Pfingstmontag.

Schon Heinrich Sohnrey beschrieb, dass

>>… gegen Abend urplötzlich ein Haufen Frauen aus dem Hinterhalte hervorbrach und die Musik vom Platze holte. … Die ganze Gesellschaft schloss sich an, und unter Schreien und Jauchzen wogte der Trubel hinter der schmetternden Musik im ganzen Ort umher. Auf jedem Kreuzwege und freiem Platze wurde im rasendsten, wildesten Tempo ein Reigen aufgeführt und alles mit fort- und herumgerissen. << (Quelle: Schüttenhoffseite).

Dass genau ein solches Szenario auch an diesem Pfingstmontag in ähnlicher Form stattfindet, kann ich mir nach dem Besuch des Hexentreffens wohl denken. Das kriegen die hin, kein Thema. Herr Sohnrey wird geahnt haben, welche Riege 2019 am Ruder ist 😉

Nach einer nahrhaften Grundlage in Form einer Gulaschsuppe gingen die Damen ins „Trainingslager“, wenn Sie verstehen was ich meine 😉 Feiern können sie jedenfalls. Bis morgens um 3.30 Uhr wurde getagt (munkelt man).

Pfingstmontag um 13.30 Uhr geht`s rund mit den Hexen, nur mal so als dezenter Hinweis.

Männereinfangen: Das wird mein Event

Bei meiner Recherche stolperte ich bei der Beschreibung des Hexentanzes über folgendes Wort: „Männereinfangen“. So, wer sich weiter oben an meine Worte Richtung Uslarer Bürgermeister erinnert, der kennt meinen Plan. Und wenn ich mir dafür in Vaddern seiner Werkstatt noch einen Reisigbesen klöppeln muss 😉

Zurück zu Thema:

Während die Hexen feierten, füllte sich auch der Gastraum nebenan. Der männliche Anteil schoss leicht nach oben. An den Shirts konnte man erkennen, dass auch einige Herren der Einheiten kurz auf ein Feierabendbierchen vorbei schauten. Ein mir gut bekannter Pionier antwortete dann auf meine restlichen 325 Fragen ordnungsgemäß und erzählte, wie sich teilweise die vier Tage Schüttenhoff in der Vergangenheit so gestaltet haben. Die Highlights sozusagen. Die legendären Geschichten.

Leute, ich würde das nicht annähernd durchhalten.

Was an diesem Abend allerdings auch wieder zu spüren war, das war die Vorfreude auf den Schüttenhoff.

Vorfreude ist die schönste Freude. Keine 6 Wochen mehr, dann wird der Zeltboden schon beben.

Ich komme dann aber nicht mit dem Auto. Versprochen. ^^

Hinweis:

Eine Abordnung der Schüttenhoffgesellschaft ist am 31. Mai von in der Zeit von 12 Uhr bis 13 Uhr auf NDR1 zu hören in der Sendung „Plattenkiste“. RADIO AN.

NDR1 Plattenkiste

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