Ich bin raus, DANIELA B.

(Quelle Bild: Pixabay)

Ich klinke mich dann mal aus. Raus aus dem allabendlichen Ritual, um 22.15 Uhr die Flimmerkiste an zu schmeißen und wie ein Geier vor der Mattscheibe zu sitzen auf der Suche nach dem nächsten dreckigen Eklat. Um die Uhrzeit bin ich sonst auf dem Weg in die Molle um mit einem guten Buch in die Nacht zu starten. Oder ich verweile in Fernsehprogrammen, welche mir zu einem positiven Input verhelfen am Ende des Tages. Glaubt mir, gegen 23.15 Uhr hatte eine meiner Gehirnhälften schon gepennt und ich sah morgens nach 11-maliger Sichtung von IBES aus wie eine tibetanische Bergziege auf Drogen. Total verknetert. Echt! 😉

Aber kommen wir auf den Punkt:

Ich habe erst heute Morgen mitbekommen, dass Sonja K. raus ist. Sie war eine meiner Favoriten: Erfahren, fair, gradlinig, mutig, positiv, motivierend etc. Mein erster Gedanke war:

Da stimmt doch was nicht!“

So kam ich dann zu meinem persönlichen Urteil, dass nicht der Sender/die Produktionsfirmen das Ergebnis evtl. schon kennen, sondern dass generell die Berichterstattung bzw. das Umfeld der Teilnehmer/Teilnehmerinnen maßgeblich mit daran beteiligt sind wer dieses Blumengedöns am Ende des Camps auf der Fontanelle sitzen hat.

Sicherlich habt auch ihr die Flut von Kommentaren, Kolumnen, Zusammenfassungen usw. verfolgt. Diese schossen aus dem Boden in einer Intensität, dass man kaum hinterher kam. Um mir ein Bild zu machen und zu schreiben, habe ich mir das alles über knapp 11 Tage angetan. Interessant, aber auch erschöpfend. Aber mein Urteil steht.

Nach wie vor kurios, dass DANIELA B., welche beinahe bis zur Unerträglichkeit von vielen großen Seiten gepusht wurde seit Tag X, nach Einzug in das Camp plötzlich von genau diesen großen Seiten „verkaspert“ wurde. Das ist meine persönliche Definition zu all dem. Bei mir kam es so an, als würde man nicht gerade sonderlich nett und vorteilhaft über sie berichten. Eine Spur von Ironie war immer an Bord. Von den teils grenzwertigen Collagen/Videos ganz abgesehen. Einige ihrer „Kollegen“ haben mit in das Horn geblasen, erinnern wir uns an diverse negative Statements.

Die Situation kippte, als eine der Teilnehmerin im Urwald Klartext sprach mit der Heulboje, und kurz darauf ihren Turnbeutel packen musste. Ab ins Hotel, aus der Traum von der Krone!

Die Situation kippt nochmals, als eine weitere Teilnehmerin im Urwald Klartext sprach mit der Heulboje, und kurz darauf ihren Turnbeutel packen musste. Ab ins Hotel, aus der Traum von der Krone!

Ich denke, dass es genau so weitergehen wird. Frau B. verfügt anscheinend über eine immens große Anhängerschaft, welche sich die Fingerkuppen wund klöppeln an ihren Telefonen. Und, na klar, dafür keine Kosten und Mühen scheuen.

Nun kommen die Leute aus dem Hintergrund ins Spiel, welche die Fäden durch die Berichterstattung am Rande nicht zu knapp in der Hand haben.

Beispiel des Mobbings/der Morddrohungen gegen DANIELA B. Wie aus dem Nichts kamen wieder unzählige Berichte/Interviews/Statements zu der Thematik. Morddrohungen gehen gar nicht, da muss man kein weiteres Wort drüber verlieren.

In mir keimte folgende Frage auf: Wie können erwachsene Personen verantworten, welche sich momentan um die 5 Kinder kümmern, dass die 3 großen Kinder (welche sicherlich traumatisiert sind durch den Tod von 2 männlichen Bezugspersonen), immerfort diese Sendung schauen? In der es der Mutter an die Substanz geht, in der sie leidet weil sie aneckt?

Wie kann man zulassen, dass diese 3 Kinder Zugriff haben auf die Accounts der Mutter, wie z. B. bei Instagram? Wo diese ominösen Drohungen per PN geschrieben worden sein sollen? Und wo sicherlich noch ganz andere Dinge geschrieben werden gerade so im … Bereich. Ihr wisst was ich meine. So flirttechnisch.

Wie kann man zulassen, dass die 3 Kinder, welche sagen, dass sie sich nicht aus dem Haus trauen, nicht die Möglichkeit haben die Mutter aus dem Camp zu holen? Wenn es dermaßen ausufert?

Wieso lässt man zu, dass ein Kamerateam anwesend ist während man über diese Drohungen spricht? Wenn man doch erahnen kann, dass es Trittbrettfahrer geben könnte? Da sind noch die Twins, die doch sicherlich von der Aufregung etwas mitbekommen. Ich bin weiß Gott keine Superpädagogin, und auch nicht die Supermutter. Würde ich an einem solchen Format teilnehmen, wären Eventualitäten um mein Kind geklärt. Und meine Vertrauenspersonen würden sicherlich die Reißleine ziehen wenn sich abzeichnet, dass mein Kind gerade in einer Situation ist durch meine Entscheidung, welche Handeln erfordert.

Sind diese Drohungen gemeldet worden an entsprechender Stelle? Polizei, Anwalt o. ä.? 

Eine Frau Norberg, welche lange Zeit eine meiner Favoritinnen war, hat es bei mir persönlich auch verkackt. War sie es nicht welche äußerte, dass DANIELA B. ein ausgeprägtes Mitteilungsbedürfnis hat? Sagte sie nicht auch, dass DANIELA B. das schwächste Glied in der Kette ist? Und wer hat zu diesen Worten nicht gestanden als DANIELA B. Unterstützung suchte nach der Diskussion mit Sonja und Markus? Na? Wer? Nun?

DANIELA B. ist einer der widersprüchlichsten Menschen, welchen ich je zugehört habe. Heute so und morgen so, ganz nach dem Motto:

Ich mache mir die Welt wie sie mir gefällt. Und schubse die Leute weg oder hole sie mir ran, so wie sie mir schaden oder auch helfen könnten.“

Kein Rückgrat, kein Kampfgeist, keine Spur von Authentizität. Wenig positive Ausstrahlung, wenig Anflug von auch nur etwas Freude und wenig Optimismus. Viel Neid, viel Eifersucht, viel Selbstinszenierung, viel Drama und Theater. Null Selbstreflexion, Null Einsicht, Null Empathie.

Das ist nur meine persönliche Meinung.

Sie wäre gut beraten ihr Management zu wechseln und sich Hilfe zu holen im fachspezifischen Bereich.

Auch wenn sie die Krone holt, das vermute ich fast, hat sie sich mit der Teilnahme keinen Gefallen getan. Das ganze Ausmaß dieser Teilnahme wird sie länger verfolgen als ihr lieb ist. Meine Vermutung.

Meine Favoritin ist Elena. Ich mag Menschen mit einer etwas raueren Art welche trotzdem Tiefgang haben. Bei ihr hatte ich bis Tag 11 das Gefühl, dass sie keine Rolle spielt sondern 1:1 zu sehen/erleben ist. Sauhübsch ist sie ebenfalls.

So, Freunde, ich habe fertig. Und gehe jetzt endlich mit einem Buch in die Molle. Es hat Spaß gemacht mit euch.

Und DANIELA B.: Jetzt nicht noch bei Love Island, Schwiegertochter gesucht oder Naked Attraction anmelden: Ich habe 2020/2021 für Sie leider keine Zeit mehr. Oder nur wenig. Ach, schauen wir mal. ^^

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Von Karma, Kuh-Pippi und Kinderkram.

(Quelle Bild: Pixabay)

Kenner der Szene werden es ahnen: Wir wenden uns heute mal wieder der DANIELA Büchner zu. Nicht nur, dass sie für mich schon jetzt den inoffiziellen Titel „Heulboje des Jahres„ ergattert hat. Nein, ich bin der Meinung sie hat auch die goldene Himbeere verdient. Für die bescheidenste schauspielerische Leistung in nur 9 Tagen. Ich wiederhole: In nur 9 Tagen. Das musste erst mal bringen. Junge! 😉

Ich erinnere dezent an die Szene, als DANIELA Büchner die flüssigen Exkremente der Kuh weg gehauen hat wie andere einen Wodka. Übung? Übung! Schön weit auf die Futterluke und rein mit dem Kram. Die Begründung ihrerseits es getan zu haben um Elena etwas zurückgeben zu können (schlapplach) glaube ich ihr weniger. Ich denke es war der klägliche Versuch auch nur einen Bruchteil von Anerkennung zu bekommen. Resozialisierung in ihrer kuriosesten Form. Womit wir beim Thema wären: Anerkennung scheint dieser Frau beinahe wichtiger zu sein als alles andere. Schon auffällig, dass sie mit Kritik scheinbar nicht im geringsten umgehen kann. Das hat sie in der Vergangenheit ja oft behauptet und immer recht cool getan. Ich erinnere mich an ihre von übertriebenem Selbstbewusstsein geschwängerten Statements bei Instagram. Welche aber nur so von Unsicherheit strotzten, wenn man zwischen den Zeilen gelesen hat.

Zu sehen ist eine DANIELA Büchner, die auf Kritik aggressiv zu reagieren scheint und sich dann in die Rolle eines Kleinkindes begibt. Eines arroganten Kleinkindes. Man hätte gerne vor dem Fernseher sitzend einen Schnuller in Camp gebeamt. Und ein Schnuffeltuch. Vielleicht auch ein Fläschchen Beruhigungstee mit Fenchel, Anis, Kamille, Johanniskraut und Baldrian. Gerne auch eine Windel für den Fall der Fälle. Kritik, ablehnendes Verhalten und Menschen welche ihr nicht zu Füßen liegen bzw. taffer sind als sie, sind ihr wohl ein Dorn im Auge. Oft erinnert sie mich an die kleine Schantalle aus der Marienkäfer-Gruppe im Kindergarten Ecke Mallorca Gasse/Delmenhorster Platz. An eine Petze. Man überlege folgendes: Elena hatte auf dem Rückweg von einer Prüfung mit Schwindel zu kämpfen, musste sich mehrmals setzen. DANIELA Büchner hat nichts anderes zu tun als sich bei ihr in diesem Moment auszuheulen und zu berichten wer was zu ihr/über sie gesagt hat. Empathieloser geht es wohl nicht.

Wie kann man eine Frau wie Sonja Kirchberger mit Kräuterhexe betiteln, wenn man selber nicht mehr zu sein scheint wie eine Gewürzmagierin? Sonja Kirchberger ist das, was eine DANIELA Büchner gerne wäre: Eine gestandene, charismatische, erfolgreiche und intelligente Frau.

Wenn sie nur ahnen würde was im Internet so los ist seit ihrem Einzug in den Dschungel. Und wenn sie nur wüsste wie viele User bei Twitter über sie lachen. Wie sie bei Facebook größtenteils zerrissen wird. Wenn sie die Beiträge sieht in denen „Kollegen“ aus Funk und Fernsehen recht negativ über sie sprechen. Oha, dann sollte man Beruhigungszäpfchen bereithalten. Sicherlich geht sie davon aus, dass die Zuschauer vor dem Bildschirm Standing Ovations zelebrieren wenn sich die Kameras auf sie richten. Dass wir alle Fahnen mit „Daniela for President“ schwenken wenn ihr Name auftaucht. Dass bei der Nennung von „mein Mann“ alle in ihre Taschentücher schnäuzen. Dass sie von Milliarden Fans vor ihrem Hotel erwartet wird mit der Krone auf`m Koppe. Ach, was sage ich: Trillionen von Fans!

Es scheint, als gönne DANIELA Büchner anderen nicht den Dreck unter den Fingernägeln. Die Finger und die Nägel auch nicht. Egal ob Mann oder Frau, vielleicht auch Hund, Katze, Maus, Meier, Müller, Schulze und so. Wer auf ihr Gesicht geachtet hat als Markus aus der Prüfung kam mit 8 Sternen (aus ihrer vergeigten Prüfung!) der hat gesehen, dass ihr Lächeln aussah wie gefroren. Gekünzelt noch dazu. Von ihren Worten danach ganz zu schweigen. Teamwork scheint nicht ihr`s zu sein. Soziales Miteinander scheint sie nicht zu interessieren. Sie interessiert wohl nur wie sie dasteht. Vielleicht nicht gerade gut, aber immerhin steht sie ja noch da. Was man eigentlich schon huldigen könnte/sollte/müsste. Ich hatte eher mit einem theatralischen Abgang gerechnet so nach dem Motto:

„…“.

Ach, lassen wir das 😉 

Es regnet nur über DANIELA, die schlimmsten Prüfungen macht DANIELA, die traurigsten Lebensgeschichten erzählt DANIELA, alle wilden und giftigen Tiere suchen DANIELA, nur DANIELA ist kalt, die Müdigkeit gehört nur DANIELA usw.  Ich verbinde so viel Negativität mit dieser Frau. Sie ist für mich vergleichbar mit z. B. Karies, einem Kropf oder Migräne: Das braucht kein Mensch bzw. ich nicht. Ganz im Gegenteil. Ich muss mich korrigieren: Sie hat mich zum Lachen gebracht: In der Szene als ihr Schlafplatz abgesoffen ist. Sie hat geflennt (mal wieder theatralisch) wie eine 9-jährige, der die Kugel Schokoladen-Eis aus der Waffel gefallen ist. Ich saß klatschend und nach Luft japsend auf dem Sofa wie eine Robbe 🙂

Das Argument, sie hat Existenzängste und ist deshalb in den Dschungel gegangen, mag nachvollziehbar sein. Es gäbe aber eine sichere Lösung: Ein normaler Job welcher regelmäßig Geld bringt. Sie ist kein Mensch welcher vor eine Kamera gehört. Ebenfalls zustimmen muss ich der These von Kader Loth, dass sie noch nicht „fertig“ war für diese Art Show. Sie hätte sich, aber vor allem den Kindern etwas mehr Zeit zur Trauerbewältigung zugestehen müssen. Dafür wäre das abtauchen aus dem Showgeschäft angebrachter gewesen. Und für die Kinder sinnvoller, rücksichtsvoller und fairer. Diese hängen in dem Theater mit drin und können das wahrscheinlich überhaupt nicht verarbeiten was da passiert ist und gerade passiert.

Ich sehe sie schon vor meinem geistigen Auge wie sie im Hotel ankommt nach dem Camp: Während die anderen vielleicht Duschen, Essen, Chillen etc. wird sie mit gefühlten 280 km/h auf ihr Zimmer rennen und das Smartphone in die Hand nehmen in der Hoffnung, dass ihr die Nation zu Füßen liegt: Ihre Bilder in den Tagesthemen, ihre Wortbeiträge in Titel, Thesen, Temperamente, ihre Statements in einer Sondersendung bei Arte. Wie gerne wäre ich dabei wenn sie rafft, dass selbst die Moderatoren der Sendung sie scheinbar belächelt haben. Ach Kinder, ich wäre in dem Moment gerne Mäuschen. Geht aber nicht, vor Mäuschen hat sie ja auch Angst. Schlimm isses, echt schlimm 😉 

Ach ja, und Gruß an Ingo W. von der Bild, der Artikel von ihm war echt der Kracher.

Auszug. >> Es passierte im Oktober 2019 auf Mallorca. Danni Büchner (41) hatte soeben die erste „Faneteria“-Saison ohne ihren geliebten Jens erfolgreich zu Ende gebracht und ordentlich einem im Tee, als sie die Türe ihres Cafes abschloss.

Absacker in einem Nachbarlokal. Sie war locker drauf, aber gewohnt derbe und laut. Sie schaute mich, den BILD-Reporter, an und fragte leicht lallend: „Glaubst Du, dass ich den Dschungel gewinne?“ Nicht eine Sekunde zögerte ich mit der Antwort. „Nein“, sagte ich, „Du wirst den Dschungel nicht gewinnen!“ >> (Quelle Bild.de)

Herrlich. ^^

P. S.: Gerne, Frau Büchner. Gerne 🙂

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Sie spaltet die Nation: Daniela B.

(Quelle Bild: Pixabay/bere69)

Vorweg sei gesagt, dass ich genannte Dame nicht persönlich kenne, die folgenden Worte sind nur meine Sicht auf die Dinge/diese Frau und beruhen nicht auf belegbaren Fakten. Daniela B. wäre nie in meinem Freundeskreis, uns trennen Welten.

Kaum eine Frau hat im Jahr 2019 so polarisiert wie Daniela B. Zum einen durch die Presse/die Medien, zum anderen durch ihre penetrante Art sich in den Fokus der Öffentlichkeit stellen zu wollen. Egal mit welchem Hintergrund, egal mit welcher Botschaft. Aber immer scheint bis zum heutigen Tag der Tod des Ehemannes der immerwährende Mittelpunkt und Aufhänger zu sein. Sicherlich verpackt jeder diese Art Schicksalsschlag komplett unterschiedlich. Und sicherlich kann man sich nicht in Personen versetzen, welche mit einem solchen Drama umgehen bzw. leben müssen. Das macht jeder auf seine Art und Weise ab.

Man muss auch nicht darüber diskutieren, dass es eine Mutter von 5 Kindern schwer hat um finanziell alles zu wuppen. Wenn sie eben keiner geregelten Arbeit nachgeht welche jeden Monat ein solides Einkommen sichert.

Nun ist „Madame“ im Dschungel und glänzt meiner Meinung nach mit wenig Sympathie. Die dauernd nörgelnde Daniela vom ersten Moment an welche eine negative Aura hat, viele negative Äußerungen tätigt, welche sich auch durch eine negative Mimik und negatives Verhalten darstellt. Und welche scheinbar eine Rolle spielt, denn ich empfinde sie als wenig authentisch und real.

Wer sich an ihre „Kampfansagen“ im Vorfeld erinnert, der wird, wie ich auch, mehr erwartet haben:

  • Eine kämpfende Daniela, welche über sich hinaus wächst und uns allen zeigt wo der Frosch die Locken hat.
  • Eine kämpfende Daniela, die sich neu definiert und das ewig nachklingende „mein Mann“ von sich aus etwas weniger benennt.
  • Eine kämpfende Daniela, welche sich nicht hinter ihren persönlichen Dramen versteckt bzw. durch diese Art „Welpenschutz“ Respekt,  Verständnis und Ansehen erwartet von der Welt.

Ich würde gerne eine Daniela sehen welche von sich erzählt, die ihre Person in den Vordergrund stellt, die aus ihrem Leben VOR Jens berichtet.

Daniela B. verrät sich scheinbar immer wieder durch ihre Körpersprache, sie ist eine Paradebeispiel wie man es nicht machen sollte. Was sie sagt und wie sie dabei agiert, das beißt sich ohne Ende.

Seit der Ausstrahlung vom Dschungelcamp werden die kritischen Stimmen immer mehr und immer lauter. Die Mehrheit, ich würde schätzen 80% der User im www., scheinen abgenervt von ihr. Egal auf welchen Seite man liest: Die meisten lassen kein gutes Haar an ihr. Das untermauert wohl auch die Entwicklung, dass sie wiederholt in die Prüfungen muss. Man möchte sie scheitern und leiden sehen.

Auf der einen Seite sicherlich traurig, auf der anderen Seite allerdings auch die Abrechnung auf ihr eigenes Verhalten im Vorfeld.

Man kam gerade bei Instagram nicht mehr hinterher bei ihr. Daniela B. schien dort zu posten in einer Intensität und mit teilweise inhaltlosen Bildern welche den Verdacht nahe legen, dass sie sich um eines mit Inbrunst kümmert: Das Smartphone. Ich kann ihr dort nicht mehr folgen da wir uns scheinbar zeitgleich blockiert haben. Ach Herrje 😉

Ich persönlich war der Meinung und hatte die Hoffnung, sie würde sich gut auf das Camp vorbereiten. Gerne auch mit Hilfe von außen. Im Bezug auf ihr Image, auf ihre Kritiker, für ihren Fortbestand in der Fernsehlandschaft bzw. vor der Kamera. Dass sie die Gunst der Stunde nutzt um sich zu zeigen.

Tja, dem war nicht so. Ganz im Gegenteil, ich empfinde sie als total nervtötend, penetrant und wenig belastbar sowie noch weniger daran interessiert über sich hinaus zu wachsen. 

Die Stimmen bekannter Menschen sprechen für mich auch eine eindeutige Sprache, weil auch dort Unverständnis über ihr Verhalten laut wird. Denken wir an die Worte von Dèsirèe Nick oder Thorsten Legat. Und sie liegen scheinbar goldrichtig mit ihrer Einschätzung. Hut ab, dass sie zu denen gehören, welche vor laufender Kamera das aussprechen was viele denken.

Vielleicht würde auch ich als Mutter von 5 Kindern die Chance nutzen eine enorme Gage mitzunehmen um meine Rechnungen bzw. das Leben bezahlen zu können. Aber sicherlich wäre ich vorher daran interessiert gewesen Eindruck zu hinterlassen. Einen guten Eindruck. Um weiter interessant zu bleiben und einen gewissen positiven Wiedererkennungswert zu nutzen. Und mit dem Gefühl eine Gage im 5- oder 6-stelligen Bereich bekommen zu haben für eine Leistung, für die ich alles gegeben habe.

Mit der vergeigten Prüfung im Dschungel an Tag 1 und Tag 2 hat sie sich den Spott quasi hart erarbeitet.

Mit der, wie ich es empfinde, Arroganz gegenüber ihren Mitstreitern nicht weniger.

Dass selbst ihre Fürsprecher jetzt wanken bzw. sie kritisieren zeigt, dass die Zeit des Verständnisses und der Schonfrist vorbei ist.

Ob sie nun traumatisiert ist oder nicht, das mag ich nicht beurteilen.

Ich finde es nur mehr als merkwürdig, dass sich eine „Witwe“ optisch total zu ihrem Vorteil verändert nach dem Tod des ach so geliebten Ehemannes, während eine andere Ex-Freundin von ihm daran fast zerbricht. Das ist nur meine persönliche Beobachtung/Interpretation.

Welche Rolle die Produktionsfirmen spielen in diesem Theater, das ist mir bis jetzt nicht klar. Ich kann mich allerdings gerade des Eindruckes nicht erwehren, dass schon im Vorfeld klar ist wer der Honk ist und wer der Zonk. Eine Frau B., die im Vorfeld über Monate hofiert wurde, wird nun in einem ganz schlechten Licht dargestellt. Das ergibt für mich keinen Sinn und untermauert meinen Verdacht. 

Und falls mir jetzt welche kommen mit „Neid“ und dem Rotz: Worauf? Neidisch bin ich, wenn überhaupt, auf Menschen welche Unvergleichbares leisten, ob durch ihre Jobs oder durch ehrenamtlichen Einsatz. Welche Sympathieträger sind und positiv in Erscheinung treten sowie auch so wahrgenommen werden. Und ganz wichtig: Welche sich selbst treu bleiben und mich berühren in irgendeiner Art und Weise. Die vor die Kamera gehören weil sie talentiert sind, egal in welcher Sparte.

Erschreckend, was für Äußerungen die Fans von Daniela B. vom Stapel lassen. Da trennt sich die Spreu vom Weizen. Und da fällt mir folgender Spruch ein:

Adler fliegt mit Adler, und Kanalratte läuft mit Kanalratte.“

Nach der Ansage an ihre Tochter vor dem Camp in einem Interview mit ähnlichen Worten wie:

„Ich hole die Krone, denen da drin haue ich auf`s Ma..“

darf gerne jeder spekulieren, ob ich sie im Bezug auf meinen o. g. Spruch eher in der Luft sehe oder im Kanal.

Wer in einem Anfall totaler Panik, kreischend und heulend in einer Prüfung dann doch die Zeit findet eine Moderatorin zu bitten sie „Danni“ zu nennen, den kann ich dann nicht ernst nehmen, sorry. Wäre ich in Panik, würde ich nicht mal bemerken wenn mich jemand „Flipper“ oder „Hasso“ nennt. Ein weiterer Verdacht meinerseits, dass sie nur eine Rolle spielt und nicht annähernd sie selbst ist.

Und ja, ich nehme mir gerne die Zeit viele Kommentare zu lesen, die Sendung zu verfolgen und etwas zu schreiben.  Am Wochenende. Weil in der Woche hier ein Job an erster Stelle steht. Ich bin übrigens auch alleinerziehend.

Das Dschungel-Camp, es ist wie ein Unfall: Man möchte wegschauen, schafft es aber nicht. Sicherlich eine Art von abgeschwächtem Voyeurismus, das streite ich nicht ab. 

So, Daniela B., Sie haben ja noch etwas Zeit sich zu zeigen und zu beweisen. Ich drücke Ihnen die Daumen. Zudem habe ich mir gerne die Zeit genommen Sie zu thematisieren. Bitteschön. ^^

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Mädelsabend: Effektiver als eine Psychotherapie und ein Antidepressivum.

(Quelle Bild: Pixabay/Stock Snap)

Ich liebe es mit meinen Mädels zusammen zu sitzen, ich packe mir schon immer vorher zwei Pakete Taschentücher in die Handtasche weil ich weiß, dass ich Tränen lache.

Wenn Frauen wissen, dass sie unter sich bleiben, dann sind sie irgendwie entspannter. Da brezelt sich keine großartig auf und behängt sich mit Klunkern: Nee, die sind dann irgendwie näher an ihrer Basis, Oooooommm.

Da wird auch mal was schlüpfriges erzählt

Da wird in der Runde auch mal was schlüpfriges erzählt, da ist keine an Bord und zieht sich alle fünf Minuten den Lidstrich nach, da sitzen alle relaxed so rum, keine ist auf ihre Haltung fixiert, da ist es egal wenn die frisch gefönte Locke mal nicht so liegt. Man ist ja unter sich. Unter Frauen.

Das kann sich aber schlagartig ändern wenn ein Mann in die Nähe einer Frauenrunde kommt, egal ob man den kennt oder nicht. Z. B. wenn sich zwei Typen im Restaurant an den Nachbartisch setzen. Es gibt Frauen, die dann plötzlich anfangen, ihre Basis wieder zu verlassen, Ooommm and away.

„Alter Falter, krasser Scheiß!“

Ich hatte mal so ein Exemplar in meiner Frauenrunde. Plötzlich änderte sich die Sitzhaltung und sie thronte wie die Loreley auf ihrem Kiefernstuhl. Ein kurzer Griff unter die Hupen, wie beim Betten aufschütteln, damit die Dinger im Ausschnitt besser zur Geltung kommen. Dinge über die sie vorher lachte, wurden peinlich dementiert:

“Pscht, nicht so laut, nicht so laut jetzte. Pscht.”

Sätze die vorher fielen, wie z. B.

“Man, was haben wir da welche getankt, wisst ihr noch? Alter Falter, krasser Scheiß”

werden ausgetauscht in

“Ich trinke gerne vor dem Kamin einen trockenen, qualitativ hochwertigen Rotwein, am besten aus der Normandie.”

„Sie hat die Kurzen weggekippt, als gäbe es kein Morgen mehr“

Hallo? Sie hat letztens sechs halbe Liter Dosenbier abgepumpt und die Kurzen weggekippt, als gäbe es keinen Morgen mehr! Was faselt sie da? Und welcher Kamin? Sie hat einen Heizlüfter.

Und immer der Blick zu den Männern.

Das Haupthaar wurde alle fünf Sekunden neu durchgestylt mit den Fingern, ich hatte mehr Haare auf meinem Schnitzel als Pfifferlinge in der Soße.
Und dann nahm die auch plötzlich so kindliche Züge an, und sprach plötzlich auch so anders, so piepsig irgendwie. Ich war schon drauf und dran ein Lätzchen zu besorgen, damit sie sich bei weiterer Rückentwicklung nicht den Palatschinken in den Ausschnitt sabbert.

So geht nicht mal die Queen zum Klo

Ihr Gang auf die Toilette war dann der Kracher, so geht die Queen nicht mal zum Thron, schon lange nicht zum sanitären Thron. Ich dachte damals der wächst gleich eine Schleppe plus Krone und Zepter aus der Handtasche beim Gang aufs Klo.

Die Nummer zog aber, die Typen am Nachbartisch waren wuschig, die Stimmung bei uns am Tisch hingegen war quasi im A…. .
Draußen beim verabschieden dann drauf angesprochen kam:

“Echt? Hab ich garnicht bemerkt.”
“Mädel, trink mal ne Dose Bier, Du wirst sonst zur Diva.”
“Echt?”
“Echt!” ^^

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Offline-Treffen vom Grillsportverein.de in Schönhagen oder …

kulinarische Highlights in einer „wehrhaften Enklave mit trinkfesten Einwohnern an den südlichen Ausläufern des Sollings.“

(Quelle Bilder: Grillsportverein.de, Pixabay)

Uslar/Schönhagen Wenn der Utti (Daniel Utermöhle), in Fachkreisen bekannt unter xxx (wurde von der Readaktion gestrichen) vom 17.01.2020 bis zum 19.01.2020 die Grillsportfreunde nach Schönhagen einlädt, dann startet Runde 2 des Offline-Treffens der Grillfreunde im Uslarer Land.

Bei diesem Event geht es nicht unbedingt nur um die Wurst, sondern um grillen, räuchern, „wokken“, wursten, fachsimpeln und das Verköstigen der an diesem Wochenende zubereiteten Speisen unter den Damen/Kumpels der Grillsportfreunde.

Auf der Teilnehmerliste stehen unter anderem Namen wie die Bienenkönigin, die Röstwurst, Fritz Felge, Sollinggrill, Siegerlandgriller, Barbie-Q und so weiter und so fort. Und all diese kreativen Menschen reisen an aus beispielsweise Ostdeutschland, Schleswig-Holstein und sogar aus Landsberg am Lech.

Eines verbindet all diese Damen und Herren: Die Passion bzw. das Hobby „Grillen“ mit seinen, wie es sich schon jetzt anhört, facettenreichen Alternativen. Alles scheint recht einfach abzulaufen: Kein Tamtam, kein Chichi, keine Ansprüche an eine 4 Sterne-Unterkunft: Es wird teilweise auch in der Mehrzweckhalle Schönhagen gepennt. Einfach nur, um diesem Hobby in freundschaftlicher Runde nachzukommen. Und um der/dem ein oder anderen über die Schulter zu schauen. Und natürlich um die ein oder andere Kreation zu probieren.

Was wird denn da so zubereitet? Das wird da so zubereitet:

Pig Wings, chilenische Kartoffelpuffer, Eigenkreationen von Huhn, Kaninchen, Fisch, Wild. Aber auch Berliner, Baumstriezel, weißer Glühwein, Wirsing-Lasagne, Grünkohl und, und, und. All diese kulinarischen Angebote dienen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zum Austausch, sicherlich auch um sich Tricks und Kniffe abzuschauen, und natürlich um all das auch mal probieren zu können. Sollte etwas zum probieren übrig bleiben. Und ganz wichtig: Was an diesem Wochenende zählt, ist das Zusammentreffen mit Gleichgesinnten in entspannter Atmosphäre.

„Ein Treffen unter Freundinnen/Freunden mit außergewöhnlichem, dem Genuss dienendem Hintergrund“,

so könnte man das 2. Offline-Treffen der Grillfreunde sicherlich auch nennen.

Es ist keine kommerzielle Veranstaltung, der Daniel wuppt das ganz privat weil er Spaß daran hat. Deshalb wird es für Besucher auch keine regulären Getränke- bzw. Imbissstände geben.

Wer also aus dem Raum Uslar an dieser Art des Grillsports interessiert ist, der darf gerne nach Schönhagen kommen und sich das alles anschauen.

Ort: Mehrzweckhalle Schönhagen, Amelither Str. 47, 37170 Uslar-Schönhagen

Wann: 17.01.-19.01.2020

Uhrzeit: Grob über den Tag verteilt.

Hier der Link:

Grillsportverein.de – mehr Infos

 

 

 

 

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Und wieder Mal beeindruckt es mich leider erst im nachhinein.

(Quelle Bild: Pixabay/Karsten Bergmann)

Mehr durch Zufall schaltete ich am 01. Januar durch das Fernsehprogramm und landete in einem Interview von Reinhold Beckmann mit Jan Fedder beim NDR aus dem Jahr 2018. Ich hatte zwar durch die Medien mitbekommen dass er verstorben ist, aber ich wusste nichts von seiner schweren Erkrankung über viele Jahre. Wenn das Großstadtrevier hier hin und wieder lief, war es meist sehr unterhaltsam durch ihn, allerdings habe ich es nie regelmäßig geschaut. Dass gerade ich mit Sinn für trockenen Humor nicht eine Folge von „Neues auf Büttenwarder“ geschaut habe, das ging mir gestern mehrmals durch den Kopf wenn Ausschnitte dieser Serie zu sehen waren. Köstlich, dieses Dialoge.

Zwei Sätze von Jan Fedder ließen mich interessiert aufhorchen als Reinhold Beckmann zu ihm sagte, dass er alles nur mit sich ausmacht. Die Antwort von Jan Fedder war:

„dann ziehe ich mich zurück und mache das mit mir selbst aus“

das muss man mit sich selber klären.“ 

Das kam mir sehr bekannt vor, und ich musste an eine Diskussion zu dieser inneren Einstellung denken vor langer Zeit mit einer Freundin zu diesem Thema. Zu gerne hätte ich das Interview bis zum Schluss geschaut, allerdings kam mir an diesem Abend etwas dazwischen. Gestern erst habe ich das komplette Interview gesehen plus die Dokumentation mit dem Titel  Jan Fedder – mit Ecken, Kanten und ganz viel Herz“. Viele seiner Schauspielkolleginnen und -kollegen haben gesprochen. Wirklich interessant, sollte man sich anschauen beim NDR.

Menschen mit Ecken und Kanten, welche so ticken wie sie eben ticken und sich da auch nicht von abbringen lassen, das sind für mich die interessantesten und ehrlichsten Menschen. Die sich nicht verstellen um des lieben Friedens Willen oder aus Angst vor Kritik und vielleicht auch Zurückweisung. Die ihr Ding durchziehen und sich selbst treu bleiben. So kleine Rebellen, die mochte ich schon immer.

Mir haben viele seiner Worte gestern total imponiert und ich denke auch heute noch über seine Aussagen nach. Weil einige seiner Worte Antworten auf Fragen waren, die ich mir seit geraumer Zeit hin und wieder stelle. Klingt jetzt kitschig, ist aber so.

Schmunzeln musste ich bei der Aussage

„Jan hat komplett einen an der Latte, und das macht ihn ja aus.“

So beschrieb ihn Carlo von Tiedemann in dieser Doku. Es ist liebevoll gemeint wenn ich sage, dass die meisten meiner besten Freunde „einen an der Latte haben“. Genau aus diesem Grund sind es meine besten Freunde.

Wieder Mal verfolge ich die Geschichten von sehr bekannten Menschen, über die nach deren Tod berichtet wird, und wieder Mal beeindruckt es mich leider erst im nachhinein.

In den nächsten Monaten werde ich mir sicherlich am Rechner „Neues aus Büttenwarder“ anschauen und den Film „Der Mann im Strom“. Die Ausschnitte gestern haben mich sehr neugierig gemacht.

Was ich aus den Worten von Jan Fedder mit ins neue Jahr nehme? Niemals die eigene Authentizität verlieren. ^^

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Alles voller Männer!

(Quelle Bild: Pixabay/Geralt)

Vorteil von Silvester? Mir sind schon lange nicht mehr soviele Männer über den Weg gelaufen wie heute beim Einkaufen. Alles voller Männer. Im Discounter, im Getränkemarkt: Überall waren Männer! Kleine Männer, große Männer, schlanke Männer, vollschlanke Männer, gepflegte Männer, ungepflegte Männer, und so weiter, und so fort. Ich wollte fast so ’ne Flirtnummer außen an meine Kutte tackern, das wäre ja heute echt DIE Chance gewesen. Und ich habe total viel gelernt, gerade beim Einkaufen. Z. B. wie man 4 Kisten Bier in den Kofferraum eines Kleinwagens bekommt, wie man diese im Einkaufswagen so stapelt, dass man den auch noch schieben kann und nach vorne noch was sieht, welches Bier so der Renner ist zum Jahreswechsel, und, und, und. Ich hatte soviel Spaß beim Beobachten wie lange nicht mehr. Beim Bezahlen das totale Gegenteil vom normalen Wocheneinkauf: Er steht vorne, ER packt aufs Band, ER kontrolliert jede Kiste und jede Flasche und jeden 6-er Träger, und SIE steht tooootaaaaal gelangweilt hinten an *gähn*. Der eine Herr bezahlte und sagte 4x zu ihr:

„Pack den Bon ein, los pack den Bon ein, vergiß den Bon nicht, den Bohon!“

Ich weiß nicht ob er die 4 Flaschen Rum, den Weinbrand, den Klaren und das Bier am Donnerstag wieder umtauschen will und das nur als Deko in die Garage stellt? Der Gute hatte so einen roten Kopp, dass ich im Geiste nochmal die Reanimation und stabile Seitenlage durchging.
So, und dann ging’s weiter im Discounter am Tisch mit dem Feuerwerk: Die standen da wie die Küken um die Tränke, total süß. Während wir Frauen bei totalen Schnappern eines Designers bei Schuhen und Handtaschen z. B. kreischend durch die Gänge flitzen und alles anfassen und durchwühlen, uns in den Haaren ziehen und beissen wenn es sein muss, stehen die da wie die Küken um die Tränke. Der eine im Jogginganzug und mit Gummilatschen, nicht gekämmt, komplett tiefenentspannt, und ich glaube der hat sich echt alles durchgelesen was da zu lesen war an dem Zeug. Ich lese das nicht wenn ich es kaufe, ich versuche zu verstehen wie ich es zünden muss anhand der Bilder, und nehme auch nur so ein Kram für Kinder ab 6 Jahren. Aber der machte es sehr akribisch. Ich wollte noch fragen wo er wohnt bzw. böllert, aber er war irgendwie in Trance, und da soll man ja keinen ansprechen sonst erschrecken die sich so.
Ich glaube heute Abend hören viele Männer folgenden Satz von ihren Frauen:

„Gib die Bankkarte her, Du stürzt uns noch ins Verderben. Das nächste Mal bleibste im Auto sitzen.“

P. S. an die Männerwelt: Was würden wir nur ohne Euch machen?! ^^

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Schrei vor Glück – oder vor Verzweiflung!

(Quelle Bild: Pixabay)

Na? Wer erkennt den Slogan? Richtig, es geht um Pakete. Um bestellte Ware. Um die Glückseligkeit, wenn die erwartete Ware bei der Besitzerin/dem Besitzer angekommen ist. 

Ich bin da eher altmodisch und kaufe gerne vor Ort. Geht die Kohle gleich über den Tresen in bar und ich kann Schuhe oder Klamotten auch anprobieren. Selbst wenn ich dann vielleicht tiefer in die Tasche greifen muss. So unterstützt man den heimischen Handel, das kommt noch hinzu.

Total lange hatte ich nichts im Internet bestellt nachdem man mir Schuhe folgendermaßen lieferte: Einen Schuh in Größe 39 und einen Schuh in Größe 41. Da mag wohl der Mensch, welcher die Schuhe sortierte, einen in der Krone gehabt haben oder einen schlechten Tag. Dann beginnt das Drama mit der Rücksendung. Gefolgt von eventuellen Zahlungsquerelen.

Wenn man erst Abends nach Hause kommt, ist das mit der Zustellung oft ein Problem. Buchsendungen z. B. können nicht in Shops geliefert werden, zumindest war das bei meinem auserwählten Buchhändler so. 3x ging die Bestellung zu mir, 3x saß ich noch im Büro als der freundliche Liefermensch klingelte, und dann ging die Bestellung zurück an den Buchhändler. Ich hatte mit dem freundlichen Buchhändler soviel netten Kontakt, dass ich fast geneigt war mich in ihn zu verlieben. Gegen eine nochmalige Gebühr von 4,95 Euro konnte ich dann meine Ware nochmals bestellen und freundlicherweise wurde mir diese Sendung dann an einen Shop gesandt. Da war dann nix mehr mit verlieben 😉 

Die letzte Bestellung beinhaltete Hosen, ich habe so elendig lange Beine und brauche eine bestimmte Hosenlänge. Die gibt es hier vor Ort nicht. Also Hosen bestellt. Bei der Größe hatte ich mich vertan, das wurde mir 2 Minuten nach der Absenden der Bestellung klar. Sofort Kontakt zum Kundenservice aufgenommen, die waren aber überlastet, so kamen die falschen Hosen hier an. Ich wurde gebeten eine neue Bestellung aufzugeben von insgesamt 3 Service-Mitarbeiterinnen. Okay, alles klar, mache ich. Die erste Ladung Hosen kam, es passten nur meine Füße in das Beinkleid, ich kam da gar nicht rein. Das kommt davon wenn man im Büro ewig Wasabi-Nüsse futtert während der Paketzusteller an der Haustür klingelt.

Die neuen Hosen wurden bestellt, sie kamen auch, aber eine Hose fehlte. Während ich wieder Kontakt zum Kundenservice aufnahm erhielt ich eine Email, dass eine Hose auf dem Weg zurück zum Hersteller ist. Das hatte ich überhaupt nicht veranlasst! Wieder den Kundenservice kontaktiert, da kam zeitgleich eine weitere Email, dass die Hose auf dem Weg zu mir ist. Puh, zum Glück.

Die Zeitangaben der Lieferungen sind auch nicht immer das gelbe vom Ei: Während es heißt, das Paket kommt zwischen 9 Uhr und 13 Uhr z. B. am Samstag, man steht dann früh auf und kämmt das Haupthaar damit der Paketzusteller nicht erschreckt, klingelt es während man duscht oder auf dem Pott sitzt um 8.30 Uhr. Da ich ungerne im Bademantel durch den Hausflur renne, ist die Ware weg, der Paketzusteller weg, der „Schrei vor Glück-Effekt“ weg.

Der letzte Paketzusteller war aber total nett, der mit den schweren Badezimmerschränken. Der fragte mich nämlich ob ich alleine wohne und in welcher Etage. Als ich erwidern wollte:

Hallo? Sie gehen aber ran“,

antwortete er:

Die bekommen Sie nicht hoch“.

Ich doof wie sonst was:

Klar!“

Ich habe das Paket nicht mal bewegen können.

Gruß an den Paketzusteller vom Badschrank: Sie waren ein Hase. ^^

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Weihnachten 2015 – Katastrophe!

                (Quelle Bild: Pixabay/Klaus Hausmann)

Als ich am Heiligen Abend 2015 von der Arbeit kam und mich auf mein Sofa qualmte mit einem Pott Kaffee, rief der Kurze aus dem Bad:

“Mama, Klopapier ist fast alle!”

Ich saß stramm wie `ne 1, es war nämlich schon nach Ladenschluss. Und ich war mir sicher da waren noch mindestens 8 Rollen.
Na gut, muss ich mir was pumpen oder schenken lassen, Weihnachten sind ja alle spendabel, selbst beim Klopapier.


Kurze Zeit später: Ich will mir eine Zigarette stopfen, mache die Packung der Hülsen auf: Keine einzige Hülse mehr da. Ich hatte beim Einkauf um 13 Uhr noch daran gedacht, bin aber darüber hinweggekommen weil ich so fasziniert war von den neuen Joghurtsorten in der Kühlung. Kein Problem, meine Schwester stopft auch, dachte ich. Die dreht aber jetzt und hat keine Hülsen sondern nur Blättchen. Klopapierblättchen hätten mir jetzt zwar auch weitergeholfen, aber damit kannst Du nicht stopfen, zumindest keine Kippen. Und in meiner Panik um die Hülsen kam ich auch darüber weg sie nach Klopapier zu fragen. Ich hab meine Handtasche auf den Kopf gestellt, die letzten Euronen raus gefriemelt die da noch zwischen dem Hasenbrot und den Hustenbollchen versteckt lagen, und wusste echt nicht wo hier ein Zigarettenautomat ist. Bin ich also mit dem Kurzen durch meine Heimatstadt gerömert und hab einen gesucht. Ich dachte ich hab einen gefunden, es war ja dunkel, ich bin ein wenig nachtblind und war auf Entzug, und stehe vor einem Kondomautomaten, nachts um 23 Uhr. In der Innenstadt, mit Beziehungsstatus Single, als Ex-Katholikin, mit einem unehelichen Kind an der Seite. Das ist hier eine Kleinstadt, jeder kennt jeden. Diese Schmach da im Dunkeln vor dem Pariser-Apparatismus zu stehen, diese Schmach! Wir fanden den Zigarettenautomat noch, der hing daneben, klappte aber mit den Karten und der Kohle und den Schlitzen nicht so ganz, das Ding hat geblinkt wie ein Flipperautomat. Ich habe auf eine Durchsage gewartet so nach dem Motto:

“Liebe Uslarer, die Kolumne steht hier wie doof und will erst Kondome paffen und jetzt kriegt sie nicht mal Kippen gezogen. Kommt mal alle her, das ist ein Bild für die Götter. Das gäbe höhere Einschaltquoten als beim Aschenbrödel, und die kann mit einer Armbrust umgehen und raucht nicht, na guck mal an.”

Nach 15 Minuten und zig Blicken nach links und rechts und vorne und hinten und oben und unten, hatte ich dann meine Zigaretten. Ich bin ins Auto gerannt, 20 m in 1/8 Sekunde, Tür zu, Licht aus, nicht bewegen, nicht sprechen. Mit 70 km/h nach Hause, Autotür auf, Kippe an, ins Haus, schnell ins Haus, Tür zu, Jacke aus, mit Schwung auf den Küchenstuhl, und ich wartete auf das Statement vom Kurzen:

Er so:

“Und das Klopapier?”

Ich so:

“Ich hab eine halbe Rolle hinterm Waschmittel gefunden, teil es Dir ein. Wir haben noch 3 Tage vor uns, harte Tage. Putz sparsam, Klopapier-Automaten gibt es hier nicht.” ^^

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Steht: Man darf ihn nur nicht anfassen.

(Quelle Bild: Pixabay/picjumbo-com)

Nein, meine Damen und Herren, es wird nicht schlüpfrig am 4. Advent. Es geht um das Thema Handwerken. Ätsch 😉

Ich habe zwei linke Hände, bin generell grobmotorisch, verstehe Aufbauanleitungen nicht und raste komplett aus wenn ich es gerade in diesem Bereich nicht auf die Kette bekomme. Wie kürzlich, als ich zwei Pakete in Empfang nahm mit bestellten Badezimmermöbeln. Die waren so schwer, dass ich sie in Etage 3 über Stunden stehen lasse musste bis der Kurze kam und mir die Teile in die Bude schleppte. 

Aber: Kann ja sein, dass man so etwas noch lernt. Es kann doch nicht so schwer sein. Dachte ich zu diesem Zeitpunkt noch und holte mir in weiser Voraussicht sogar einen Akkuschrauber für mein Projekt.

Die Aufbau-Aktion kam schon ins Wanken als ich nur die Füße des neuen Badezimmerschrankes anbringen wollte: Die Schrauben sind immer weggerutscht und durch die Bude geflogen. Weil die Beschichtung des Bodens vom Brett arschglatt war. Dank einer Leihgabe eines Bekannten in Form eines mir bis dato unbekannten Werkzeuges ging das dann aber irgendwann.

Für kurze Zeit war ich die Herrscherin über Leim, Hammer, Akkuschrauber. Und über die Gebrauchsanleitung, welche bei mir relativ schnell für hohen Blutdruck sorgte. Weil sich zwei Schraubenarten so ähnlich sahen und ich hier sortiert habe wie damals die Tauben beim Aschenbrödel die Linsen und den Mais. Ich habe halt nur nicht gegurrt. 

Völlig entnervt habe ich mir dann Videos bei Youtube angeschaut, es stockte nämlich beim Anbringen der Schublade und der Tür. Diese Videos waren in Sprachen welche ich nicht verstand, also musste ich zig Mal schauen um zu schnallen wie herum denn nun und so weiter und so fort. Das war meine einzige Kommunikationsmöglichkeit. Ich habe den Schrank in jede erdenkliche Position gebracht um weiter zu kommen. Das Ding lag, dann stand es, dann lag es wieder. Und ich war immer bemüht die für mich beste Stellung zu finden um den Akkuschrauber anzusetzen. Meine Aggressionspotential war schon ganz weit oben, aber ich wollte endlich zumindest den kleineren Schrank nutzen können. Egal wie der aussieht. Und was soll ich sagen? Er sieht bescheiden aus! Die Schublade darf man nicht anfassen, hüppt die gleich raus aus den wabbeligen Schienen, und die Tür schließt auch nicht so wirklich gerade. Überhaupt darf man an das Schränkchen nicht gegen titschen, es wackelt in einer ganz speziellen Form.

So, nun steht hier noch original verpackt ein Hochschrank mit zwei (!!!) Türen. Und er bleibt auch verpackt in naher Zukunft. Ich muss einen Tag erwischen an dem ich besonders motiviert bin. Und an dem ich bei Youtube wieder Handwerker-Videos anschauen mag in Sprachen, welche ich nicht verstehe. Und an dem der Akkuschrauber wieder aufgeladen ist. Oder bis ich in diversen Kleinanzeigen Badmöbel finde, welche schon zusammen gebaut sind.

Der Akkuschrauber ist aber mein Freund, dieses Erfolgserlebnis wenn die Schraube in der Versenkung verschwunden ist und man zu allem Überfluss die Schraube überdreht hat. Wenn ich nix kann, aber überdrehen kann ich. Schraubentechnisch und mental. ^^

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