Es war wie bei „Aktenzeichen XY“ an der Mülltonne

Quelle Bild: Pixabay/Peggy_Marco)

Vorletzte Woche, es war die Nacht von Sonntag auf Montag, hatte ich einen fiesen Albtraum. So richtig fies. Es muss gegen 0:40 Uhr gewesen sein. Da ich mich irgendwie nicht beruhigen konnte, schlug ich die Bettdecke zurück und ging in die Küche um eine zu paffen. Bei gekipptem Fenster versteht sich. Während ich rauchend in meinem Bademantel auf dem Küchenstuhl vor mich hin vegetierte und nur langsam von meiner Polly Poket-Insel der schlechten Träume wieder runter kam, hörte ich unten auf dem Parkplatz ein Auto kommen. Nichts ungewöhnliches hier bei den vielen Mietern. Das Auto wendete und hielt dann an. Mit laufendem Motor. Das ist ein Szenario welches ich kenne, wenn beispielsweise die Ordnungshüter hier auftauchen. Passiert halt ab und an. Aus diesem Grund stand ich auf und schaute aus dem Fenster. Da stand ein PKW, und kurz darauf stieg ein Mann aus. Der PKW stand vor unseren Mülltonnen, und der Mann öffnete seinen Kofferraum. Darin lag ein etwas größerer Sack, das konnte ich noch erkennen. Den hob er raus und dann sah ich lange nichts.

Mir gefror ein wenig das Blut in den Adern. Weil ich nicht verstand, wer hier nachts um kurz vor 1 Uhr mit dem Auto her fährt und einen großen Sack in unseren Müllcontainer wirft. Das dauerte auch irgendwie. Ich versuchte das Kennzeichen zu erkennen, das Fabrikat, aber die Entfernung war einfach zu groß.

In meinem Gehörgang formierte sich eine fiese Melodie aus einem schwarz-weiß-Krimi à la Hitchcock. Ich hatte echt die Hosen fast voll!

Das Auto fuhr dann schnell hier vom Hof, und ohne zu blinken oder abzubremsen bog der Wagen rechts auf die Hauptstraße ab in einem Schweinstempo. Wie ein Fluchtfahrzeug irgendwie.

Ich schaute noch auf die Uhr, es war 0:55 Uhr. Und ich habe mir echt Gedanken gemacht was da jetzt in die Tonne geworfen wurde. Wer hier um die Uhrzeit auftaucht und etwas entsorgt. Warum so spät? Warum hier?

Meine Fantasie ging mit mir durch, ich gebe es zu. Ich sah vor meinem geistigen Auge ein Verbrechen. Und wusste so überhaupt nicht was ich jetzt tun sollte.

Beim Gang ins Bett betete ich gen Himmel, dass ich am nächsten Morgen nicht von hysterischer Schreierei aufwache, weil in unserem Müllcontainer etwas ganz Abartiges gefunden wurde.

Ich wurde am nächsten Morgen nicht von hysterischem Geschrei geweckt. Und ging nach 7.30 Uhr runter auf den Parkplatz. Mit panischem Blick auf den Müllcontainer.

Man soll es nicht glauben: Es hat jemand seinen Grünmüll hier entsorgt, in der Tonne für den Hausmüll. Nachts um 0:45 Uhr. So viel Gelump, dass sich der Container nicht mehr schließen ließ. Fein säuberlich in einem Plastik-Müllbeutel verpackt, das macht sich bei Grünmüll besonders gut.

Okay, positiv zu werten wäre, dass es nur Grünmüll war. Und dieser Grünmüll nicht in die Landschaft gekippt wurde, sondern hier entsorgt. Ob sich unter dem Grünmüll noch anderer Schrott befand, das entzieht sich meiner Kenntnis.

Als ich in meinem Auto saß auf dem Weg zur Arbeit, kam gerade die Müllabfuhr. Die Herren hatten das Drama auch gleich gesehen, haben aber zum Glück alles mitgenommen. Das passiert ja auch, dass falsch getrennter Müll stehen bleibt. Und unser Hausmeister dann sehen muss wo er den Rotz lässt. Solche Aktionen zahlen wir Mieter halt mit, das ist das Drama an der Sache.

Das muss man erst mal bringen: Nachts in seine Karre steigen, diese vorher mit Müll beladen, und dann durch eine Kleinstadt eiern um den Müll in anderer Leute Tonne zu prümmeln. Zumal man Grünmüll anderweitig entsorgen kann gegen eine geringe Gebühr. Auch Hausmüll wird man los, wenn man zusätzlich Müllmarken kauft.

Das weiß aber scheinbar nicht jeder.

Grüße gehen jedenfalls raus an den Herrscher über den Grünmüll im Plastikbeutel, welcher einen Diesel fährt und scheinbar nicht in der Müllpolitik zu Hause ist. Bitte das nächste Mal blinken und abbremsen, wenn Sie auf eine Hauptstraße fahren nach der illegalen Müllentsorgung. Das macht sich einfach besser.

Schreib Dich nicht ab – lerne Deinen Müllplan/Deine Mülltonne kennen und mach den Motor aus bei der nächsten Aktion. Fällt das Drama nicht so auf.

Meist sehen die Nachbarn hier mehr als Rudi Cerne bei „Aktenzeichen XY“ zur besten Sendezeit. Nur leider in dieser Nacht nicht. Oder besser gesagt nur ich ohne Brille. ^^

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Genau diese Dinge machen unsere Dörfer/eine Kleinstadt aus.

(Quelle Bild: Pixabay/basja1000)

Gerade in den letzten Tagen, als die Typisierung in Wiensen beworben wurde, gingen mir ziemlich viele Gedanken durch den Kopf. Gedanken dahingehend, wie froh man zum einen sein kann, so tolle Freunde zu haben wie der gute Mann sie hat, welche das alles auf die Beine gestellt haben. Und wie froh man zum anderen sein kann in einer Region zu leben, in der eigentlich jeder jeden kennt. Das zahlt sich doch oft aus wie man immer wieder feststellen kann. Ein Wahnsinn, wie sehr das alles online thematisiert, beworben und geteilt wurde. Ein echter Wahnsinn!

Unsere Dörfer haben generell gerade in der Pandemie hin und wieder mit Einfallsreichtum für ein wenig Abwechslung gesorgt:

Die Schoninger mit dem Trecker-Korso zur Weihnachtszeit, dem digitalen Karneval, die Bollenser mit dem „Karnevalsumzug auf Abstand“. Um nur drei Beispiele zu nennen, vielleicht habe ich weitere Aktionen nicht mitbekommen hier in der Region in den letzten Monaten.

Es gäbe aber noch zig Beispiele dafür, was unsere Dörfer generell so rocken. Gerade im Bezug auf das Ehrenamt bzw. Dinge, die das Leben auf dem Dorf ausmachen und an denen keiner einen Euro verdient. Weil man mit Herzblut dabei ist. Da fallen mir die Traditionen der Neujahrsböcke ein, die Osterfeuergruppen, die vielen Theaterensembles, die Karvevalsveranstaltungen, die Feuerwehren, die Ausrichter der Feste. Die Bemühungen um den Erhalt des Freibades in Volpriehausen und um den Einzelhandel dort.

Einige Partys mussten ja nun leider auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Aber auch da steckte sicherlich viel Arbeit im Vorfeld seitens der Damen und Herren hinter, welche den Job machten und hoffentlich bald wieder machen können. Sicherlich machen sie das gerne und mit ganz viel Leidenschaft.

Ich weiß nicht mehr um welches Dorf es ging in folgender Schilderung:

Wenn dort in abgespeckter Form eine Kirmes gefeiert wird, dann ist es für die Dorfbewohner eine Selbstverständlichkeit dort kurz aufzutauchen und etwas zu verzehren. Damit Geld in die Kasse kommt. Auch wenn man wenig Zeit hat oder kein Feiertyp ist. Ich finde das eine sehr beeindruckende Geste.

An Tagen wie dem heutigen ist man doch etwas stolz und vor allem zufrieden, dass man eben in „Kleinkleckersdorf“ wohnt. Ich jedenfalls. Uslar will ich bei all den Beschreibungen nicht ausklammern. Aber Dorf ist halt Dorf bzw. sind unsere Dörfer eben unsere Dörfer.

Das Beispiel von Wiensen jedenfalls hat mir wieder bewiesen, wie schön es eigentlich ist noch in seiner Heimat zu leben. Wie viele für die oder den anderen einstehen, wenn es darauf ankommt.

Wenn man zusammen rückt weil es um etwas geht. Wie vernetzt wir dann sind bzw. wie ein Dorf dem anderen dann unter die Arme greift. Uslar eingeschlossen.

Bestimmt gibt es vergleichbare Dinge auch in anderen Regionen, sicherlich sogar. Aber da sind wir eben nicht aufgewachsen, da kennen wir nicht Hinz und Kunz, da erinnern wir uns nicht an all die erlebten Geschichten, da fiebern wir nicht mit wenn es um große Dinge geht, da bringen wir uns nicht ein.

Der nächste Umzug, 2022 oder 2023, geht wieder auf ein Dorf. Am liebsten in das Dorf, in dem ich aufgewachsen bin. Ich brauche diese Dorfidylle. ^^

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Viele für einen – die Typisierung für „Zetti“, Frank Zindel.

(Quelle Bild: Jörg Grabowsky)

Eine erneute Typisierung wird im Uslarer Land auf die Beine gestellt. Wieder sind die Menschen von den Dörfern gefragt bzw. aus dem Uslarer Land. Natürlich auch (und gerne) Damen und Herren aus den Nachbarstädten/-gemeinden.

Frank Zindel aus Wiensen braucht eure/Ihre Hilfe.

Zetti, wie ihn viele nennen, sucht dringend seinen genetischen Zwilling.

Knapp 1,5 Jahre ist es her, dass im Uslarer Land bzw. im hessischen Vernawahlshausen die letzte Typisierungsaktion stattfand. Heißt, dass heute wieder junge Menschen ein Alter erreicht haben um als Stammzellenspender(in) in Frage zu kommen.

Und genau ihr seid jetzt gefragt, mehr denn je!

Wenn ihr 18 Jahre alt seid, gesund und ein Mindestgewicht von 50 kg aufweisen könnt, dann steht einer Registrierung nichts mehr im Weg.

Mit Einverständnis der Eltern wäre eine Registrierung auch mit 16 Jahren bzw. 17 Jahren möglich, Spender wird man allerdings erst mit Erreichen der Volljährigkeit, bzw. werden erst dann die Daten freigeschaltet (nähere Erklärungen dazu siehe link).

Auch Leute bis 50 Jahre, welche sich vielleicht erst jetzt zu einer Typisierung durchringen konnten, sind mehr als willkommen.

Unterstützend an beiden Tagen in Wiensen ist ein Team der Universitätsmedizin Göttingen vor Ort.

Per Abstrich im Mundraum erfolgt die Typisierung, es ist keine Blutentnahme notwendig.

Aufgrund der derzeitigen Situation im Bezug auf die Pandemie wird es ein Leitsystem geben, welches die Menschen sicher durch die Abläufe/die Halle führt. Jede Besucherin und jeder Besucher kennt sicherlich die AHA-Regeln (Abstand halten – Hygiene – Mund-Nasenmaske), diese sind natürlich einzuhalten.

Es gibt auch die Möglichkeit sich vor der Unterkunft der Feuerwehr Wiensen im Auto testen zu lassen, falls jemand wenig Zeit hat oder Kontakte vermeiden möchte/muss. Vergleichbar mit einem Drive In.

Wichtig sind auch Geldspenden, die Kosten für eine Typisierung liegen bei 50 Euro.

Es ist möglich eine Spende direkt im Dorfgemeinschaftshaus abzugeben, aber natürlich kann auch der Weg über die Sparkasse Göttingen genutzt werden auf das Konto des

Vereins „Hoffnung e. V.“,

IBAN DE30260500010056023054,

Stichwort „Zetti“

Alle weiteren vielleicht auftretenden Fragen werden beantwortet auf der Seite der HSG Schoningen/Uslar/Wiensen:

https://hsg-suw.de/1064-unser-zetti-braucht-hilfe-und-hilft

Dort kann auch eine Einwilligungserklärung runter geladen werden für Eltern minderjähriger Mädchen und Jungs in Bezug auf eine Typisierung vor dem 18. Lebensjahr.

Liebe Leute, wenn ihr schon typisiert seid oder es Ausschlusskriterien gibt, dann erzählt anderen von der Typisierungsaktion in Wiensen. Und denkt daran, dass auch Geldspenden gebraucht werden um die Typisierungen durchführen zu können.

Diese Typisierungsaktion in Wiensen ermöglicht auch anderen Patientinnen oder Patienten, welche auf eine Stammzellspende warten, dass sie vielleicht ihren genetischen Zwilling finden. Denn mit jeder Typisierung füllen sich die Spenderdateien/das nationale Register. Genau das ist auch im Sinne von Frank bzw. sein Wunsch.

Wann: Samstag, 27. Februar und Sonntag, 28. Februar 2021

Uhrzeit: Zwischen 14 Uhr und 18 Uhr

Wo: Dorfgemeinschaftshaus Wiensen, Bodenfelder Str. 2, 37170 Uslar-Wiensen

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.

Erich Kästner
Quelle Bild: Pixabay/geralt)

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Wenn die Postfrau 2x bastelt.

(Quelle Bild: Pixabay/Peggy_Marco)

Geschichten aus dem Uslarer Land:

Ich hatte heute eine Begegnung, um welche es viel zu schade wäre wenn sie in meiner Erinnerung verschwindet ohne Erwähnung.

Es trug sich zu in der Poststelle vom REWE Markt in der Wiesenstraße.

Ich hatte mir überlegt ein paar Kleinigkeiten zu verschicken (Weihnachtsgeschenke natürlich), ich praktiziere das alles eher selten, bin da also nicht drin um Thema. Auf der Suche nach einem Karton mit der passenden Größe war ich schon recht erfolglos in der letzten Woche. Nun hatte ich einen gefunden, kleine Unebenheiten wurden meinerseits mit Panzerband überarbeitet nachdem ich alles dort hinein geprümmelt hatte. Stolz wie Bolle fuhr ich also gegen Abend in den REWE um das Paket durch die Nation zu schicken. Vom Kundenaufkommen ging es am heutigen Abend, letzte Woche war ja die Hölle los.

Tja, als ich da nun mit meinem Paket stand, kam die pure Ernüchterung seitens der freundlichen Angestellten: Der Inhalt stand etwas heraus, nur minimal, aber der Karton schloss nicht zu 100%. Da halfen auch nicht meine mit Panzerband geschwängerten Korrekturversuche. Das kann so nicht verschickt werden. Und wenn doch, dann für eine mordsmäßige Gebühr.

Während ich noch dachte, ich muss jetzt wieder nach Hause bzw. mich auf eine mehrtägige Suche nach einem passenden Karton begeben, suchte die freundliche Angestellte in ihren Kartonresten und fand einen passenden. Und nicht nur das: Mit einem Cuttermesser schnitt sie den Karton auf die passende Größe zu. Hier was weg und da was weg und hier wieder Pappe angelegt damit der Karton auch zu 100% verschlossen war. Zwischendrin wurde noch Paketband nachgeordert, sie klebte das alles für mich fachmännisch zu. Wie gesagt, es war in dieser Zeit meist nur ein Kunde hinter uns, mit denen sprach sie auch kurz, und sie bastelte und bastelte und bastelte. Bis ich dann am Ende meine Geschenke in einem Karton hatte, welcher durch den TÜV ging. Ich fand das so süß und nett und hilfsbereit.

In der Post war in den letzten Tagen die Hölle los, die Leute standen teilweise bis vor die Tür. Aber nicht 1x habe ich bemerkt, dass die Angestellten genervt waren oder unfreundlich oder was auch immer.

Gerade meine „Bastel-Fee“ ist immer gut gelaunt, sie lacht viel und auch wenn sie gerade totalen Stress hat: Man merkt es ihr nicht an. Das beobachte ich schon immer und finde das echt Weltklasse. So macht Einkaufen bzw. Pakete verschicken Spaß.

Das war heute für mich ein wirklich tolles Erlebnis, welches mir viel Stress und Zeit ersparte und den Empfängern der Geschenke eine längere Lieferzeit. Auch wenn es wahrscheinlich vor Weihnachten nicht mehr klappt mit dem Zustellen von besagtem Paket. What happens.

Und ja, liebe Karin, das nächste Mal nehme ich auch den richtigen Adress-Aufkleber. Danke für den Hinweis. Man lernt ja nie aus. ^^

Dir und Deiner Familie schöne Weihnachten, und bleib wie Du bist 🙂

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Wenn eine Hand die andere wäscht – Krisenzeiten in einer Kleinstadt.

(Quelle Bild: Pixabay/Free-Photos)

Ich könnte nachfolgende Zeilen schreiben als Bürgerin von Uslar, aber auch von Göttingen, von Northeim, von Höxter, Holzminden oder noch viel weiter weg. Überall derselbe Inhalt momentan.

Irgendwie brauche ich heute mal ein Ventil, da ist Schreiben für mich die beste Medizin.

„Unterstütze die heimische Wirtschaft“,

neu modern ausgedrückt

„support your local“.

Mit diesem Hashtag wird viel darauf verwiesen jetzt in diesen schwierigen Zeiten die Unternehmen, Geschäfte, gastronomischen Betriebe in der Heimatstadt zu unterstützen.

Hin und wieder, gerade an den Wochenenden, bleibt hier die Küche kalt und wir „futtern uns durch das Uslarer Land“. Die meisten Lokale kennt man noch aus den Zeiten vor Corona. Man erinnert sich an die Besuche, an die Atmosphäre mit den Freunden gemeinsam am Tisch. An Familienfeiern.

Essen gehen ist ja nicht nur Essen gehen. In einem Restaurant oder in einer Kneipe zu sitzen ist so viel mehr. Gut, nun haben wir den Lockdown light (was für ein bescheuertes Wort!), da gehe ich nicht näher drauf ein.

So manche Restaurants, es waren nur wenige, habe ich in den letzten Wochen zum ersten Mal betreten. Oder werde sie vielleicht in den nächsten Wochen das erste Mal betreten. Heute z. B. war das der Fall. Wir sprachen ein paar Worte miteinander, also die Dame welche meine Bestellung fertig machte und meine Person.

Während ich auf unser Essen gewartet hatte, sah ich mir die Gaststube näher an. Natürlich war sie dunkel. Es hingen Bilder an der Wand aus alten Zeiten, ich sah einen Wimpel von einem Stammtisch, beobachtete auch hin und wieder das Treiben in der Küche. Vor meinem geistigen Auge konnte ich mir vorstellen wie dieser Gastraum wirken muss an einem Freitag im normalen Leben. Wenn man auf ein Bier am Wochenende dort auftaucht, den neusten Klatsch und Tratsch erfährt. Wenn diskutiert und gelacht wird. Vielleicht auch gestritten. Wenn man nur gut Essen gehen möchte. Ein paar schöne Stunden verbringen. Oder was auch immer.

So ging es mir in mehreren Restaurants bisher. Letzte Woche erst ging ich beim Essen holen über eine neu gestaltete Terrasse von einem unserer Gastronomen hier in Uslar. Da war das Hygienekonzept nicht zu 100% umgesetzt, sondern zu 200%. Aber man betritt ein dunkles, stilles Restaurant in dem der Chef fast alleine hinter dem Tresen steht. Ich habe dann immer einen Kloß im Hals, ganz ehrlich.

Es ist jetzt wie es ist, da hilft alles jammern nichts. Sorry für den kleinen Gefühlsausbruch, das musste mal raus jetzt und heute und hier.

Jedenfalls finde ich die Aktionen wie die mit den Vereinsgutscheinen richtig klasse, die man beim Einkaufen in einem großen Discounter hier in Uslar erhält und dem Verein seines Vertrauens zukommen lassen kann.

Ebenfalls richtig cool die Sache mit unserem Händler im Industriegebiet, welcher ab einem Einkaufswert in bar ab 50 Euro für unsere Gastronomie Münzen im Wert von 10 Euro zugunsten der lokalen Restaurants vergibt. Wenn eine Hand die andere wäscht.

Schließen wir die Sache hier mal positiv ab: Wenn der Tag kommt an dem wir wieder so dürfen wie wir wollen, dann hoffe ich echt, dass wir die Hütten abreißen auf unseren Dörfern und in unserer Stadt. Dass wir in unseren Restaurants und Kneipen, aber auch bei Festen wieder sabbeln und lästern bis spät in die Nacht, gut Essen, gut Trinken, wegen mir auch auf den Tischen tanzen wenn es so sein soll. Ich wünsche mir echt nichts sehnlicher.

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Wir dürfen gespannt sein.

(Quelle Bild: Steffi Werner)

Die Podiumsdiskussion – Mein Kommentar.

Da haben die HNA und der SC Schoningen sowie die genannten Ortsräte saubere Arbeit geleistet mit der Podiumsdiskussion so kurz vor der Bürgermeisterwahl. An dieser Stelle noch schnell Glückwünsche an die HNA zum 75. Geburtstag 😉

Mit einer derartig langen Vorstellung hatte ich nicht gerechnet, ich musste nebenbei das Smartphone auf den Küchentisch legen um neben dem Abwasch plus Kochen all dem lauschen zu können.

Einem Bürgermeisterkandidaten wird wahrlich nicht wenig abverlangt, auf einige wenige Fragen hätte ich keine Antwort parat gehabt. Gut geschlagen haben sich alle fünf Kandidaten. Knapp zwei Stunden konzentriert sein und spontan überlegen was man antwortet, das schafft wohl nicht jeder. Von der Vorbereitung auf diesen Abend ganz zu schweigen.

Leider, leider konnten nicht alle Fragen gestellt und beantwortet werden welche online gestellt wurden. Aber gut, dann säßen wir wahrscheinlich nach Mitternacht noch am PC.

Knapp über 250 Zuschauerinnen und Zuschauer über den Stream bei Youtube ist auch eine Adresse und nicht zu verachten. Interesse ist also vorhanden.

Ohne werten zu wollen, merkte man aber wer schon lange im Geschäft ist. Und das entsprechende Know-how hat.

Einige Aussagen verblüfften mich, ich hatte den einen oder anderen da komplett falsch eingeschätzt.

Was mir etwas bitter aufgestoßen ist waren die Aussagen zu Beginn der Debatte, dass Uslar schlecht dargestellt wird/aufgestellt ist. Das finde ich nicht. Gerade wenn es um die Darstellung geht. Sicherlich wird hier viel gemeckert, gerade online, aber auf der anderen Seite wird auch viel mitdiskutiert und sich eingebracht. „Macher“ gibt es auch unter den Bürgerinnen und Bürgern.

Einige der Damen und Herren welche ihre Fragen vor Ort stellten, fand ich auch überzeugend und die Fragen interessant. Das mag der Vorteil solcher Podiumsdiskussionen sein, dass man über den eigenen Tellerrand hinaus schaut. Und vielleicht auch die eigene Meinung überdenkt.

Mit Jörg und Frank waren Moderatoren auserwählt, welche zum einen mit dieser Stadt bzw. den Dörfern verbunden sind, und sich gut durch den Abend bzw. die Moderation schlugen. Obwohl Frank Hunger hatte. Und der Jörg seinen Schwerpunkt irgendwie bei den Mund-Nasenmasken zu haben schien im Bezug auf den Gang zum Kühlschrank so hin und wieder 😉

Wenn das Interesse an dieser Wahl so groß zu sein scheint wie es sich heute Abend heraus kristallisiert hat, dann gehen die Menschen hier nicht unvorbereitet an die Wahlurne. Was irgendwie auch beruhigend ist.

Den Rest erfahren und sehen wir dann am Abend vom 25. Oktober.

Wir dürfen gespannt sein. ^^

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Geschichten aus dem Uslarer Land – Die Bürgermeisterwahl.

(Quelle Bild: Steffi Werner)

Liebe Kandidaten, nehmt es mir bitte nicht übel wenn ich nachfolgend vielleicht hin und wieder die Ernsthaftigkeit verliere. Es ist echt nicht böse gemeint. Es sei meinen Beobachtungen und Eindrücken geschuldet 😉

Uslar wählt am 25.10.2020 den neuen Bürgermeister. Ich persönlich finde es schade, dass keine Frau angetreten ist für diesen Posten. Aber gut, dann ist das eben so.

Vier von den fünf Kandidaten kenne ich persönlich, ich habe schon mehr als einen Satz mit denen gesprochen. Den einen kenne ich besser, den anderen weniger. Und den einen so gar nicht.

Mir geisterte die Tage noch durch den Kopf, dass ich eine Art „Podiumsdiskussion“ total klasse finden würde. In der sich alle nochmal vorstellen bzw. über ihre Schwerpunkte sprechen. Was sie erreichen wollen, wo ihr Augenmerk liegt, für was sie einstehen. Und zack, habe ich heute bei Facebook von genau einer solchen Podiumsdiskussion gelesen. Am Dienstag, 13.10.2020 in der Turnhalle Schoningen. Aufgrund von Corona sollte man schnell oder besser gesagt früh dort erscheinen, es stehen nur begrenzte Plätze zur Verfügung. Allerdings wird man all das auch per Live-Übertragung im Internet verfolgen können.

Internet, da wären wir schon bei einem Thema: In diesem Jahr bzw. bei dieser Wahl kämpfen die fünf Kandidaten schon in den sozialen Netzwerken für sich. Ob Facebook oder Instagram, es geht rund auf den Profilen der fünf Anwärter. Ich verfolge es ehrlich gesagt nur grob.

Die Herren waren auch auf unseren Dörfern unterwegs. Das wurde natürlich bildlich festgehalten. Ich dachte so:

„Gott, wie viel Profil der Schuhsohlen unserer Kandidaten da jetzt auf dem Asphalt kleben.“

Man kann auf den social media-Kanälen sicherlich nachlesen wer nun was will und sich zur Aufgabe machen würde, wenn er denn die Wahl gewinnt. Ich habe mir das allerdings größtenteils erspart. Weil ich bei fünf Kandidaten durcheinander gekommen wäre wer denn nun was erreichen möchte.

Auffallend finde ich in diesem Jahr die Werbung: Ein kleines Plakat an einen Baum genagelt war gestern – heute wird mit überdimensionalen Werbeträgern auf sich aufmerksam gemacht. Wenn man von Wiensen nach Uslar einfährt, dann lächeln uns vier der fünf Kandidaten an. Auf Werbeplakaten so groß, dass man keine Brille braucht. Die stehen wie `ne Eins die Dinger. Und die Kandidaten. Und ich stellte mir folgende Frage:

„Müssen die das selber zahlen wenn sie parteilos sind?

Zahlt es die Partei, wenn sie nicht parteilos sind?“

Fragen über Fragen. Vielleicht kann mir genau diese Frage jemand beantworten aus dem Kreis der Kandidaten.

Man wird ja auch hin und wieder gefragt ob man einen Favoriten hat. Und wer denn dieser Favorit ist. Eines habe ich gelernt von meinen Eltern:

Das geht niemanden etwas an. Mach Dein Kreuz dort, wo Du es vertreten kannst und gut.

Unsere Wahlkarten liegen hier an so wichtigen Stellen wie die Sparbücher und Impfausweise.

Briefwahl wäre auch eine Option, aber die Stimmung in den Wahllokalen ist nicht zu unterschätzen. Ich liebe diese Beobachtungen.

Politik ist harte Kost wie ich finde. Auch und gerade die Lokalpolitik. Mir raucht immer die Rübe, wenn ich mal Ausschuss-Sitzungen oder Stadtrat-Sitzungen o. ä. besuche.

Möge der gewinnen, welcher Uslar vorantreibt. Gerne auch in ein Uslar, wie es in den 80er Jahren bzw. 90er Jahren existierte. Sicherlich ein Wunschdenken, aber man darf die Hoffnung nicht aufgeben. ^^

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Geschichten aus dem Uslarer Land – Kaiserwetter und kein Pekermarkt.

(Quelle Bild: Steffi Werner)

Da machen in diesem Jahr sicherlich viele dicke Backen, dass an diesem Wochenende, bei bestem Septemberwetter, die Innenstadt bzw. viele Macherinnen und Macher nicht die Hacken in den Teer gehauen haben mit den Vorbereitungen für den Pekermarkt 2020. Keine Musik ist zu hören und keine Moderatoren, kein Parkplatzproblem rund um die Kernstadt, kein Geruch nach Bratwurst und Co. Und Peker natürlich.

Jetzt am Abend, wo wahrscheinlich einige von uns mit Freunden und/oder Familie an irgendeiner Bühne gestanden hätten, bei Bier, Cola oder was weiß ich, sitzt man auf seinem Sofa. Und schwelgt in Erinnerungen. Ich zumindest. Gerade jetzt die Tage bekam man die Facebook-Erinnerungen angezeigt die letzten Jahre betreffend. Bilder mit Freunden etc. Da wird man schon etwas melancholisch.

Seit 1989 ist der Pekermarkt Programm. Hätte mir im letzten Jahr jemand gesagt, dass ich in diesem Jahr am Montag danach keinen Urlaub nehmen muss, eben weil kein Pekermarkt stattfindet, dann hätte ich sie oder ihn gefragt ob man irgendwas zu sich genommen hat. Und dass sie oder er sich mal an den Kopp packen soll ob die Musik noch spielt.

Ja, ja, ja, ich weiß. Alles zetern und meckern und sentimental werden hilft ja nun nix, 2020 ist eben vieles anders.

Ja, ja, ja, die „kleine Kneipe“ hat sich heute Abend die Tradition bezüglich des Pekermarktes auf die Fahnen geschrieben und geladen. Bestimmt ist die Bude rappelvoll.

Auch die Fleischerei Hartwiger & Petersen hat das Pekeressen aufgegriffen und für zu Hause angeboten. Was auch toll ist. Sicherlich sind in diesem Jahr die „to go-Varianten“ von Kartoffel, Mett und Gurke über den Tresen gegangen.

Und ja, ja, ja, 2021 oder auch 2022 sind wir wieder alle am Start und feiern eines der typischen Stadtfeste von bzw. für Uslar.

Unser Balkon geht Richtung Innenstadt, wir wurden in den letzten Jahren vom Shanty-Chor Bodenfelde geweckt zum Beispiel, 2019 flogen hier die Zielspringer vor unseren Augen vom Himmel, ich konnte Susi Platte hören und diverse Bands, wir haben unsere Autos das komplette Wochenende nicht vom Parkplatz bewegt. Weil wir dann an Orten parken mussten und unsere Einkäufe schleppen, bis man gepumpt hat wie ein Maikäfer wenn man zu Hause angekommen ist.

Die obligatorische Begrüßung mit Sven-Bolko wenn man sich zufällig über den Weg lief, die netten Gespräche in den letzten 2 Jahren mit diversen netten, anderen Menschen. Der erste Nordhäuser Doppelkorn 2018 an der Graft.

Die Bilder mit den Musikern zur Erinnerung, die Smalltalks mit denselbigen um sich kurz kennenzulernen.

Die Stimmungsmacher von Schottenrock, welche 2019 ein Fahrgeschäft „enternten“ und für gute Stimmung und viele Lachkrämpfe sorgten. Und für Furore.

Nicht zu vergessen der Countdown vom Bürgermeister, bevor das Feuerwerk startete.

Sonntag gegen Abend auf der Graft war schon Pflicht wenn Rescuer die Bühne rockte.

Fans der etwas härteren Klänge kamen auf ihre Kosten mit Motörblast, der KISS-Tribute-Band usw. Und man dachte echt die Graft wird weg geballert. Es war anders, aber ich mochte das. Und ich könnte noch hunderte von Beispielen nennen, an die ich gestern und heute dachte, und morgen sicherlich auch.

Gerade in den letzten Jahren wurde der Pekermarkt teilweise kritisiert. Ob zurecht oder unbegründet, das mag ich nicht bewerten. Jeder hat seine Sicht auf die Dinge und seine Erwartungen.

Ich war immer einer von den Menschen, welche sich erst abends auf den Weg machten, und mit Freunden die Nacht zum Tag. Das war für mich immer eines der Highlights im September hier in Uslar.

Wollen wir hoffen, dass wir im nächsten Jahr wieder den Montag danach Urlaub nehmen müssen/können/dürfen, weil wir endlich wieder feiern bis die Schwarte kracht. Sowie die Tradition aufrechterhalten um die „tolle Knolle“. Und die Pandemie sich verkrümelt hat. ^^

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Du kommst aus Uslar, … wenn auch Du Abende/Begegnungen wie diese genießt.

(Quelle Bild: Steffi Werner)

Seit Corona ticken wir alle anders und verschieden, ich persönlich hatte echt Null Bock auf Besuche diverser Kneipen hier vor Ort.

Null Bock auf Abstandsregeln, Null Bock auf MNS, Null Bock auf reglementierte Stunden unter freiem Himmel.

Heute aber setzte sich der Rebell bei uns durch, ein Treffen unter Freunden wurde binnen kürzester Zeit auf die Beine gestellt. Bei Micha in der „kleinen Kneipe“.

Der Mundschutz in der Handtasche für den Gang auf die sanitäre Anlage war gebongt, das war allerdings auch das kleinste und einzige Übel.

Wie gut es tat in der Langen Straße auf dem Bürgersteig zu sitzen, wie gut es tat dann doch etwas Leben zu beobachten in dieser unserer Kleinstadt.

Thema Nummer 1 war Corona bei uns am Tisch.

Aber auch Stories aus unserer Vergangenheit, total skurile Erlebnisse, aber auch der Abriss des Meetings/des Trödels, Krachergeschichten von entfernten und recht nahen Bekanntschaften kamen auf den Tisch. Gerne auch in den 80ern beginnend, da waren wir alle einer Meinung: Die 80er in Uslar waren geil.

Nun sitzt man in der Langen Straße seit Monaten mal wieder und stellt fest, wie gut das eigentlich tut. Und nicht nur Du nimmst das wahr, sondern auch einige andere. Denn die „kleine Kneipe“ füllte sich. Es waren die Damen aus Sohlingen, welche einmarschierten und ebenfalls dort einkehrten. Einige andere auch, wie Ann-Kathrin und Jan-Erik. Da verquatscht man sich mal von Tisch 3 zu Tisch 5. Und genau das fühlt sich klasse an in diesen Zeiten.

Der Micha hat seine OP und Reha gut überstanden, er hat den Laden im Griff, ist immer für einen Joke und Spruch bereit. Das macht die Sache einfacher und so angenehm.

Es war ein toller Abend. Wir alle tragen unseren Teil dazu bei. ^^

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Dorfgeflüster.

(Quelle Bild: Steffi Werner)

Erst vorhin wieder habe ich eine Situation erlebt, welche mir meine Sehnsucht nach dem Leben auf einem Dorf verdeutlicht hat.

Ich war zum Blumen gießen auf dem Friedhof, am Grab meiner Eltern. Ich konnte dort jahrelang nicht hingehen, es war für mich so ein fürchterlicher Ort.

Jetzt geht es, oder besser gesagt, ich kann diesem Ort so viel positives abgewinnen. Dort ist es so ruhig, ich treffe selten jemanden weil ich spät am Abend dort hin fahre. Es riecht dort immer so gut, nach Natur irgendwie. Und es sind einfach Erinnerungen, wenn man die Namen auf den Grabsteinen liest und sich im Kopf sofort Anekdoten im Kopf zusammen brauen. Trotz aller Dramatik.

Heute sah ich aus dem Augenwinkel eine Frau, welche ich schon von Kindesbeinen an kenne. Als ich gerade die Gießkanne füllte, kam sie mir entgegen. Ich hatte vorher schon gesehen, dass sie am Grab ihrer Familie arbeitete, und das mit Lockenwicklern im Haar. Da ist mir echt der Herz aufgegangen.

Das ist irgendwie Dorf: Man vereint das eine mit dem anderen, es ist auch wumpe was die anderen denken oder wie man ausschaut. Es muss halt alles geschafft werden. Das sind noch so alte Relikte, welche ich von Tag zu Tag mehr entdecke bzw. echt vermisse.

Als diese Frau auf mich zukam, sprach ich sie an. Wir haben uns bestimmt 10 Jahre nicht mehr gesehen. Sie hat mich aber sofort erkannt, dass

„Stefanie“

war Musik in meinen Ohren. Und dann haben wir gesabbelt, bzw. hat sie mich gefragt wie es mir geht, wo ich jetzt wohne, etc.

Das hatte so etwas heimisches.

40 Jahre habe ich auf diesem Dorf gelebt. Und ich vermisse es heute mehr denn je. Das Blöken der Kühe, das morgendliche Gegacker der Hühner, das Geräusch der Trecker, auch den Geruch von Gülle. Und das Bimmeln der Dorfkapelle, welches uns in Kindertagen immer die Uhr ersetzte. Dieses Gefühl von Heimat, die Gewissheit der Wurzeln, die Erinnerungen an die Kindheit, die Jugend und an so viele wichtige Stationen, die das Leben so geprägt haben. Auch das Gefühl von Zusammenhalt, von Einheit, von Heimat eben.

Fast immer wenn ich auf dem Friedhof war, fahre ich nach Hause durch die Straße, in der ich 40 Jahre lang wohnte. Wo mein Elternhaus steht. Wo auch der Kurze groß wurde. Durch MEIN Dorf.

Und mein Plan ist der, irgendwann wieder in diesem Dorf zu landen. Sollte sich im nächsten Jahr die Möglichkeit ergeben dort eine Wohnung zu finden, dann wäre das ein Traum von mir.

Ich wohne jetzt auch nicht in einer Großstadt und bin nur einen knappen Kilometer von diesem Dorf entfernt. Nur einen knappen Kilometer. Auch weiterhin lasse ich mich dort sehen wann immer es möglich ist. Ich möchte aber irgendwann wieder aufwachen weil die Kühe blöken, die Hühner gackern, es nach Gülle riecht oder die Glocken der Dorfkapelle bimmeln. ^^

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