… und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende.

(Quelle Bild: Fotorech/Pixabay)

In den letzten Jahren habe ich in meinem Bekannten- und Freundeskreis, aber auch innerhalb der Familie Menschen getroffen, welche ihr bisheriges Leben nicht mehr erfüllte und teilweise auch heute noch nicht erfüllt. Es hing irgendwie an vielen Ecken und Kanten, es herrschte eine große Unzufriedenheit. Wie gut ich das kenne. Sie/ihr sicherlich auch.

Die, welche den Kopf in den Sand steckten, Null Optimismus mehr hatten und negativ gestimmt waren, die stehen auch heute noch dort wo sie zum Zeitpunkt der Unzufriedenheit standen.

Aber die, welche nicht den Kopf in den Sand steckten, viel Optimismus hatten und positiv gestimmt waren, die stehen heute nicht mehr dort wo sie zum Zeitpunkt der Unzufriedenheit standen. Sie sind weitergekommen und auf dem Weg in ein anderes, vielleicht besseres Leben.

Was war ich für eine Heulboje vor langer Zeit, voll von negativen Gedanken und voller Weltschmerz. Wann der Zeitpunkt kam an dem alles ins Gegenteil umschlug, dass kann ich echt nicht mehr sagen. Aber ab diesem Zeitpunkt bewegte sich etwas in meinem Leben. In die richtige Richtung. Teils steinig und auch mit Hürden gespickt, aber in die richtige Richtung.

In den letzten Jahren/Monaten habe ich echt verblüffende Geschichten verfolgen dürfen/können von Menschen in meinem Umfeld, welche vom negativen Denken abrückten und positiv gestimmt waren. Aus welchen Gründen und mit welchem Hintergrund auch immer. Die eine bekam die Traumwohnung, der andere die Traumfrau, wiederum die andere den Traumjob. Weil diese Menschen an sich glaubten und endlich aufgehört haben nur die dunklen Seiten zu sehen oder alle Hoffnung über Bord warfen.

Hätte mir jemand vor 15 Jahren gesagt was bei mir jetzt an der Tagesordnung ist, ich hätte diesen Menschen ausgelacht und mich weiter im negativen Matsch gewälzt.

Es ist interessant aber auch schön zu sehen, wie einige der Leute in meinem Umfeld die Kurve bekommen haben. Weg vom Jaulen, hin zum Hoffen.

Gerade hier bei Facebook möchte ich manchmal den Eimer für die Tränen herum reichen, unglaublich wie negativ viele Leute sind. Ich habe dann kein Mitgefühl, mich macht es eher wütend wenn sich Freunde aufgeben und um Mitleid bitten. Jeder ist seines Glückes Schmied, das trifft den Nagel auf den Kopf.

Klar darf man sich mal ausheulen, an sich zweifeln, Dinge kritisch betrachten und vorsichtig sein. Alles total normal und okay.

Aber nur nicht durchgehend wenn man Hoffnung hat auf Veränderung oder Besserung. Dafür muss bzw. sollte man an sich glauben. Hört sich doof an, ich weiß. Es ist aber so. Genau das habe ich in den letzten Woche live erlebt. Vom Kopf in den Sand stecken ohne Ende bis hin zu neuen Perspektiven mit so viel Freude und Glück.

Und dann wird/ist alles gut. ^^

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