Die DSGVO: Muss ich da jetzt auch reagieren oder wie oder was?

Aufmerksam geworden bin ich auf die DSGVO (Datenschutzgrundverordnung) erst, als mich ein Bekannter davon in Kenntnis setzte, Whatsapp nicht mehr zu nutzen. Und ein lokales Unternehmen verkündete, dass sie ihre Seite auf Facebook schließen. In beiden Fällen wurde als Begründung die DSGVO angegeben. Als ich kürzlich über einen Artikel stolperte der bei mir den Eindruck hinterlassen hat, dass auch wir Blogger reagieren müssen, bekam ich etwas Panik. Also rein ins www und ganz viele Artikel darüber gelesen. Mal ehrlich? Ich fühlte mich beim Lesen wie damals mit 8 Jahren, als ich die Gleichung an der Tafel in der Schule nicht verstand.

Es geht um unsere persönlichen Daten wie Name, Email-Adresse, Geburtsdatum und all das Kram. Das alles müssen wir ja oft angeben. Diese Daten sollen nun besser geschützt werden. Bis dahin habe ich es auch gerafft. Aber mir ist noch immer nicht klar ob ich auf meinem Blog bzw. auch hier auf der Seite etwas ändern muss, zusätzliche Erklärungen abgeben um eure Daten besser zu schützen etc. Weil: Es drohen saftige Geldstrafen für die, welche sich nicht an die neue DSGVO halten. Diese ist zwar schon aktuell, aber am 25. Mai wird es richtig ernst. Im 6-stelligen Bereich sollen die Strafgelder liegen wie ich lesen konnte. Braucht kein Mensch, ich zumindest nicht. Weil auf meinem Konto keine 6-stellige Summe schlummert. Das wird sie auch nie, das schaffe ich die nächsten 20 Jahre nicht zu erwirtschaften im Schreibbüro.

Nun habe ich mir eben nochmals den Artikel über Blogger angeschaut, und stolperte über folgende Begriffe: Plugin, Affiliate-Link, Ghostery, Opt-Out, Custom Audience, Pixel Tracking ID, um nur einige zu nennen.

Das prallt gerade alles an mir ab wie ein Vortrag über Pendelhoden.

Wenn ich das richtig verstanden habe, wird uns Bloggern empfohlen einen Pixel Mate (was ist das?) zu kaufen. Zum Einbau in unsere Seiten. Damit wir sicher sind vor mahnenden Anwälten. Aber wisst ihr was?

Mir sollte diese Seite und mein Blog einfach nur Spaß machen. Mehr wollte und will ich nicht. Jetzt momentan ist es etwas Stress für mich, weil ich mich mit einer Sache beschäftigen muss, die ich a) nicht verstehe und für die ich b) eigentlich kein Geld ausgeben möchte. Sicherlich werde ich in den nächsten Tagen mit jemandem sprechen müssen, der mir da irgendwie weiter helfen kann. Zur Not eine Beratung beim Anwalt. Wahrscheinlich die umfassendste und beste Info zu dem Thema. Ich habe auch auf anderen Seiten in www meine Accounts die meine Kolumnen betreffend. Mir ist nicht klar ob ich da nun überall eine Datenschutzerklärung sichtbar machen muss, also anlegen. Wenn ich dem zuletzt gelesenen Artikel Glauben schenken darf, dann muss ich das.

Ich denke ich werde zügig meine Kontaktmöglichkeit auf meinem Blog deaktivieren, das wurde mir schon geraten. Damit dort schon mal keine Daten von Besuchern/Usern eingehen.

Sollte das in noch mehr Kuddelmuddel ausarten bzw. sollte auch ich mich dem stellen müssen, werde ich alle meine Seiten aufgeben schweren Herzens. Das braucht kein Mensch. Schon gar nicht, wenn es aus Spaß an der Freude entstand und keine Einnahmequelle ist. Es gibt Dinge, die möchte ich auch nicht mehr verstehen müssen, gerade was dieses „Fach-Chinesich“ betrifft. Außerdem fühle ich mich gerade strunzendumm, weil ein 13-jähriger Bursche sicherlich mehr Ahnung hat von der Thematik. So, und jetzt gehe ich zu einem Vortrag über äh –  ach, lassen wir das. ^^

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