Osterfeuer 2018 in Allershausen

Osterfeuer Allershausen: Wo ist denn nur die dicke Strumpfhose mit Fuß dran?

Als ich gestern um 9 Uhr heute Morgen die dicken Flocken rieseln sah war ich mir unsicher, ob ich mir am Abend Thiel und Boerne rein ziehe oder das Osterfeuer in Allershausen. And the winner is; Taaaadaaaaa: Allershausen.
Nach dem Zwiebelprinzip wurde sich eingekleidet, also Shirt, Langarm-Shirt, dicker Rollenkragen-Pulli, Halstuch. Um unten rum zu starten, musste ich erst die dicke Strumpfhose mit Fuß suchen im Schrank. Das Ding ist so hässlich, man glaubt es kaum und sie hatte sich im Schrank hinten rechts verkeilt. Aber sie hält warm. Dicke Socken darüber, die Hose an welche eh in die Wäsche müsste. Und die Winterbotten an die Mauken. So eumelte ich nach Allershausen gegen 20.15 Uhr. Die Feuer waren schon am brennen, es war auch gut was los. Nun hatte ich die Brille nicht dabei, konnte halt nur die Leute erkennen, die direkt vor mir standen. Begrüßung hier, Osterwünsche da, Drückerchen dort.
Dann traf ich die Elvira und die Ela. Von der Ela wusste ich nicht, dass sie die Ela ist. Aus Hannover hierher gezogen, und es war so witzig wie sie erzählte über den Umzug von Großstadt in Kleinstadt. Ich gehe da mal nicht ins Detail. Schenkelklopfer 😀
Der Hunger war am Start, der Gang an die Bratwurstbude unumgänglich. Das müssen genau in diesem Moment schätzungsweise 11.376 andere Leute auch gedacht haben so übertrieben dargestellt. Ich dachte ich verrecke vor Hunger. Mit der Wurst auf der Hand zurück an den Tisch, die Grundlage für ein Bier war geschaffen.
Hin und wieder geht man zu den alteingesessenen Allershäusern, da bekommt man auch mal Schokoladen-Bollos geschenkt.
Nun trudelten einige Bollenser ein, man besprach noch dies und das und jenes und welches. Wieder war die Dorf-Rallye das Thema. Und ich wurde genötigt diesen Pfefferminz-Schnaps zu testen. Ich wurde genötigt! Von Nico B. Ich dachte, mir reißt es das Zäpfchen aus dem Halse. Trotz des hochprozentigen Hustensaftes war es kalt. Der Gang an das Feuer war matschig. Meine Winterbotten sehen aus wie Sau. Und ich hatte Angst, die Kinder mit den Fackeln sorgen für mein Ableben weil ich lichterloh brenne.
Mittendrin sah ich die Krissy, mit der ich später noch sprach. Auch mit dem Gatte wohlgemerkt. Ein sehr informatives und nettes Gespräch über Uslar im allgemeinen und generell.
Und ich traf die Anja, die ich Lichtjahre nicht sah. Ich erkannte sie sofort, sie brauchte ein Weilchen.
Abschluss war dann auf dem Dixi-Klo, bei der blauen Lagune unten im Auffangbecken.
Der Gang zurück nach Hause ging durch das Millionen-Viertel. Ich wünschte mir, es hält jemand an der mich kennt und nimmt mich mit. Unangenehm, wenn die Lungenbläschen aneinander rappeln und man pumpt wie ein Maikäfer. An der Kreuzung bei Teuteberg, knapp 100 vor meiner Haustür, hielt ein Wagen an und der Fahrer fragte, ob er mich mitnehmen soll. Es war der Nachbar aus der 17 mit seiner süßen Freundin. Weitere Konversation auf der Straße war leider nicht möglich, da kam ein anderer Wagen. So ein Arsch 😉
Jetzt aber schnell die Klamotten in die Waschmaschine. Man riecht, als wäre man bei den Dreharbeiten für die „Drei Damen vom Grill“ am Start gewesen. 72 Stunden lang. Mit angebrannter Krakauer. Ich muss aus der Strumpfhose raus! Es war aber wieder schön dort gewesen zu sein. ^^

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