Nie wieder unter 3 Wochen – der Sommerurlaub 2021.

(Quelle Bild: Steffi Werner)

Seit meiner Lehre gingen die Sommerurlaube über einen Zeitraum von 3 Wochen. Was ich nicht als unangenehm empfand.

Irgendwann war dieser Luxus vorbei, Ex-Arbeitgeber sahen das nicht gerne. So fing bei mir die Ära der 2-wöchigen Sommerurlaube an. Prickelnd fand ich es nicht unbedingt, aber man freut sich auch über 14 freie Tage. Kein Ding.

Nach endlos langer Zeit war der diesjährige Urlaub dann wieder auf 3 Wochen hochgefahren, und es war ein Unterschied wie Tag und Nacht im Vergleich zu den vorherigen Urlauben.

Vielleicht kennen andere es auch, dass die 1. Urlaubswoche klasse ist, aber man ist teils noch nicht so wirklich gechillt.

In der 2. Urlaubswoche hat man dann genügend Abstand und entspannt vom Feinsten. In der Vergangenheit war ich allerdings am Donnerstag oder Freitag schon wieder teils mit den Gedanken im Job.

Und zack – war Montag und die Arbeit rief.

In diesem Jahr war es total anders. Diese 3. Woche hat so gut getan. Zu wissen, dass noch sieben weitere Tage folgen, war absolut genial.

Nein, ich bin nicht verreist, zu Hause ist es auch schön. Mein Vorhaben mal Dinge zu erledigen, für die man in der Woche einfach zu kaputt ist am Abend, wurde umgesetzt.

Auch Wanderungen und Spaziergänge, das „Sonntagsfeierabendbier“ in das Gastronomie oder der Besuch von der Familie über ein paar Tage fanden Platz. Das alles aber in diesem Jahr nicht unter Druck, sondern auf die 3 Wochen verteilt. Genau das hat so Spaß gemacht.

Viele nehmen gerne zwei Wochen Sommerlaub um auch zu den anderen Jahreszeiten mal abschalten zu können, weil sie gerne viel verreisen oder was auch immer. Gut nachvollziebar, da muss das anders eingeteilt werden.

Ich persönlich bin dann wohl eher der Typ, für den die 3 Wochen total effektiv sind.

Ich war so entspannt, dass ich am ersten Arbeitstag am Schreibtisch saß und mir vorkam, als wäre das alles neu. Ich brauchte etwas um wieder in den Arbeitsalltag zu kommen.

Sicherlich ist es teils schwierig für die Firmen auf Angestellte über 3 Wochen zu verzichten. Die Vertretung muss geregelt sein und die Betriebe müssen laufen. Gerade zu den Urlaubszeiten. Gerade im Sommer.

Aber Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmer, welche nach 3 Wochen total ausgeruht und voller Elan wieder erscheinen, sind sicherlich dann auch produktiv und geben wieder alles im Bezug auf ihre Aufgaben.

Ich möchte, wenn es geht, auch im nächsten Sommer wieder 3 Wochen Urlaub genießen dürfen. Es war seit langer Zeit mal wieder richtig genial. Aber so richtig genial. Um nicht zu sagen total genial. ^^

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Investigativ unterwegs: Dart Club „GoIn07“ in Uslar.

(Quelle Bilder: Steffi Werner)

Geschichten aus dem Uslarer Land

Da staunte ich wohl nicht schlecht, als ich an einem Samstag in Allerhausen auf dem Sportplatz stand, bzw. im Vereinsheim vom Rot Weiß Allershausen. Dartscheiben plus Equipment schmücken neuerdings das Vereinsheim im Steimker Weg.

Viele von uns werden schon vom Dart Club „GoIn07“ gelesen haben, gerade bei Facebook. Man kann diesem Club nicht nachsagen, dass sie mit Infos geizen. Sie bringen sich gerade in den lokalen Gruppen um Uslar immer wieder ein und berichten dort über Neuigkeiten.

Sicherlich wissen viele nicht, dass sich die Freunde der Dartscheibe im Jahr 2007 schon fanden, also vor 14 Jahren. In der damaligen Kneipe „Go In“ in der Langen Straße. So klärt sich auch die Namensgebung. Damals gab es ganze fünf Gründungsmitglieder.

Der Auszug aus der Langen Straße folgte nach der Schließung vom Go In, es ging in eine andere Räumlichkeit in der Sohlinger Landstraße. Welche von den Damen und Herren des Clubs in Eigenregie renoviert und modernisiert wurde. Es sollte aber ein nochmaliger Umzug anstehen. Jetzt ist das Sportheim von Allershausen neue Unterkunft für den GoIn07. Es wurde viel gewerkelt, gestrichen sowie eingerichtet. Und das kann sich durchaus sehen lassen.

Dittsche würde sagen: „Es ist muckelich“. 😉

David Henze sorgt für einen neuen Anstrich.

Über 30 Leute gehören dem Dart Club mittlerweile an. Und diese sind auch sehr erfolgreich: Wir sprechen von der Zugehörigkeit über die Jahre in der Kreisklasse, der Bezirksoberliga und der Verbandsliga. Uslar ist im Darten momentan in der Bezirksoberliga vertreten.

Ein Zitat vom Besuch beim GoIn07:

„Erfolgstechnisch auf hohem Niveau.“

Thorsten Brauns

Eine tolle „Nebenwirkung“ bei solchen Recherchen ist ja, dass man die Zusammengehörigkeit recht gut nachvollziehen kann. Wie auch bei diesem Dart Club.

Wer interessiert ist am Dart-Club „GoIn07“, der hat die Möglichkeit montags, dienstags und freitags ab 18 Uhr mal einen Pfeil auf die Scheibe zu werfen und den Trupp kennenzulernen.

Einfach nach Allershausen fahren auf den Sportplatz bzw. in das Vereinsheim.

Der neu gestaltete Eingangsbereich vom Sportheim.

Wer sich lieber vorher anmelden möchte oder Infos benötigt, kann den Kontakt suchen per Mail an thorstenbrauns@web.de. Thorsten Brauns ist Ansprechpartner und federführend.

Und da ein Jubiläum ansteht, im Jahr 2022 gibt es GoIn07 schon 15 Jahre, ist man einer Sause gegenüber nicht abgeneigt. Zumindest wurde darüber gemunkelt. ^^

Nähere Infos:

http://www.dcgoin07.de/

Bei Facebook: https://www.facebook.com/DcGoIn07Uslar

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Uslar für Bad Münstereifel.

Geschichten aus dem Uslarer Land.

(Quelle Bilder: Steffi Werner/Heidi Fischer/Pixabay)

Der Samstag, 24.07., wird sicherlich vielen Leuten noch lange in Erinnerung bleiben. Gerade denen, welche eingebunden waren in die Aktion „Flutopferhilfe für die Eifel“ am Samstag vor dem REWE in der Wiesenstraße. Und mit dem REWE in der Wiesenstraße. Denn ein großer Part dieser Aktion wurde dort gestemmt.

Wir konnten schon viele Worte des Dankes hören und lesen. Mehr dazu später.

Dass aus einer Idee so schnell eine Aktion wird, ist schon bemerkenswert. Und realisierbar vielleicht auch deswegen, weil wir aus einer Kleinstadt kommen und irgendwie jeder auch jede(n) kennt. Das mag die Aufstellung der Helferinnen und Helfer vereinfacht haben. Und all die Kuchenbäcker(innen) auf den Plan gerufen. Eine Köstlichkeit nach der nächsten landete auf dem Verkaufstisch. Es herrschte im Team eine ausgelassene Stimmung und alle waren motiviert sowie stolz.

Natürlich gingen die Gespräche oft hin zu den Menschen in den betroffenen Gebieten, welche teils vor dem Nichts stehen und bei denen das Schicksal so hart zugeschlagen hat. Vielleicht war das mit ein Grund, warum am Samstag der Teamgeist so gut zu sehen und zu spüren war. Wenn es darauf ankommt und wenn es um etwas geht, dann halten wir eben doch zusammen.

Die Uslarerinnen und Uslarer sind dem Aufruf gefolgt und haben sich Kaffee, Kuchen, Bratwurst, Pommes plus diverser Getränke schmecken lassen. Viele haben sich beispielsweise Kuchen geholt und mit nach Hause genommen. Genauso viele haben allerdings auch die Sitzmöglichkeiten genutzt und der Musik von Hans-Georg, Tatjana und Robert gelauscht. Einige fragten nach den Spendendosen und kamen einfach nur vorbei um diese zu füttern. Es war ein schönes Bild über Stunden, so kann man das recht einfach zusammenfassen.

Auch gebürtige Uslarer(innen), quer durch die Republik verteilt, haben es sich nicht nehmen lassen, Spendergelder in die Heimat zu beamen.

Eine Helferin, die Heidi, hat heimlich für das ganze Team Schürzen genäht. In Eigenregie. Unterstützt wurde sie vom Biker’s Shop Uslar, welcher ihr auf die letzten Meter mit dem Aufdruck einiger Schürzen half. Die Stoffe für dieselbigen wurden teils gespendet von Kurt Frowein Gmbh & Co KG.

Eine handvoll junger Männer aus Hessen (Firma Warnecke) standen von Anfang bis Ende mit in der ersten Reihe, diese haben wie die Heinzelmännchen gewerkelt.

Ebenfalls aus Hessen kam die „Schutzausrüstung“ für die Helferschaft in Form von Mund-Nasen-Masken sowie medizinischen Handschuhen. Das Klinik- und Rehazentrum Lippoldsberg schickte das Material sowie einen Obulus den Berg runter nach Uslar.

Vom Stadtrat Uslar kam Herr Riedke um die Ecke, Frau Gierke wurde auch gesichtet, mit einer beachtlichen Spende. Natürlich war auch der Bürgermeister Torsten Bauer vor Ort. Jan Kaiser ging von Helfer(in) zu Helfer(in) und bedankte sich beim Team. Die HNA hat es sich ebenfalls nicht nehmen lassen vorbei zu kommen.

Marwa hat gestern sicherlich den Preis für die meisten Schritte abgeräumt mit ihren Kolleginnen/Kollegen und sorgte immer wieder dafür, dass fehlende Dinge an Land kamen, das alles lief wie am Schnürchen.

Christian, ich nenne ihn jetzt frecherweise mal den „Häuptling der Freudenthaler“, hat wieder eine Eins-a-Organisation hingelegt. Auf ihn ist immer Verlass. So niedlich zu sehen, dass die Helferliste kein PC-Ausdruck war, sondern noch von Hand geschrieben wurde.

Ein mißratener Kuchen wurde noch durch die Innenstadt gekarrt und landete im Magen von einigen Hühnern an der Graft, welche sich diesen letztendlich schmecken ließen.

Das Internet mag manchmal Fluch und Segen sein. Im Fall dieser Aktion ein großer Segen, denn die Kommunikation war vereinfacht. Die Werbung lief klasse an weil soooo viele Menschen die Beiträge teilten und darauf aufmerksam machten.

Gruß auch an Lauenförde aktuell, welche binnen kürzester Zeit einen Bericht zu dieser Aktion übernahmen.

Am Samstagabend schrieb jemand, dass aufgrund dieser Aktion vielleicht eine Städtepartnerschaft zustande kommt zwischen Uslar und Bad Münstereifel. Ein toller Gedanke der vielleicht Tiefgang bekommt, wenn die Menschen in Bad Münstereifel irgendwann zur Ruhe kommen.

Hier nochmal alle Sponsoren, Gönner und Unterstützer:

  • REWE Jan Kaiser
  • Fleischerei Grischke
  • Bäckerei Thiele
  • Brauerei Bergbräu
  • Gitarren- und Klavierinstitut Uslar
  • Heidis Patchwork Stübchen
  • Bikers Shop Uslar
  • Hagebau Uslar
  • Firma Warnecke, Wesertal
  • Klinik- und Rehazentrum Lippoldsberg
  • Tobias Trost
  • Kurt Frowein Gmbh & Co. KG
  • die tolle Truppe von Uslarerinnen und Uslarer
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Uslar packt mit an!

(Quelle Bild: Olaf Schulze/Günter Zumbè)

Geschichten aus dem Uslarer Land

Viele von uns haben die Bilder aus Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen im Bezug auf die Jahrhundertflut gesehen, und es mag bei genauso vielen für eine Gänsehaut und Entsetzen gesorgt haben.

Viele Helferinnen und Helfer waren oder sind noch vor Ort:

Das THW, die Feuerwehren, die Bundeswehr und Hilfsorganisatoren wie das DRK, die JUH und alle anderen. Auch Bauern und Lohnunternehmen etc. aus der ganzen Republik reisten quer durch das Land mit ihren Gerätschaften um zu helfen.

Spendenaufrufe und -aktionen wurden gestartet, Kleidung, Hygieneartikel und auch Geld gesammelt. Weil es so bitternötig ist.

Eine solche Solidarität ist beispielhaft und vorbildlich.

Nun formieren sich auch (wieder) die Uslarer, in einem kleinen Zeitfenster mit einem großen Ziel: Eine beträchtliche Geldsumme zusammen zu bekommen, um diese dann in eines der betroffenen Gebiete überweisen zu können.

Im Internet, genauer gesagt bei Facebook, wurde über zwei ortsnahe Gruppen aus einer Idee eine Aktion, und diese startet am Samstag, 24.07. ab 10 Uhr auf dem Parkplatz REWE in Uslar in der Wiesenstraße. Mit dem Verkauf von Bratwurst, Getränken, Kuchen sowie musikalischer Unterhaltung. Um den Erlös spenden zu können.

So fanden sich relativ schnell Helferinnen und Helfer, welche an diesem Tag hinter dem Grill stehen, an der Getränkeausgabe, vor der Gitarre oder auch am Backofen für den Kuchen am Verkaufsstand.

Schon im Jahr 2013 waren es Uslarer Damen und Herren aus den sozialen Netzwerken, welche sich zusammen taten und eine ähnliche Hilfsaktion starteten.

In diesem Jahr geht das Geld an die Bürgerstiftung Bad Münstereifel.

Ein ehemaliger Uslarer, mittlerweile dort in der Nähe lebend, hat immer wieder Bericht erstattet bei Facebook über die Lage, und so kam man zu dieser Entscheidung.

Liebe Uslarerinnen und Uslarer: Kocht am Samstag kein Mittagessen, auch keinen Kaffee zum Kuchen. Kommt von 10 Uhr bis 15 Uhr zum REWE in die Wiesenstraße und unterstützt diese Aktion.

Wie dankbar wären wir alle, würde man selbiges für uns tun wenn es notwendig wäre.

Und vielen Dank an die Sponsoren:

REWE Jan Kaiser

Fleischerei Grischke

Bäckerei Thiele

Gitarren- und Klavierinstitut Uslar

Warnecke Innen- und Außenputz Wesertal

Brauerei Bergbräu

sowie an die Organisatoren

Christian N., Marwa A. und alle anderen genialen Menschen. ^^

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Rockin all over the world – und in Uslar.

(Quelle Bilder: Steffi Werner)

Der Gang gestern zum Kulturbahnhof, das Treffen von Freunden und Bekannten, das zusammen stehen beim Bier sowie überhaupt wieder ein Open Air-Konzert zu besuchen, fühlte sich teils befremdlich an. Nach der langen Zeit, in der wir ja quasi abstinent leben mussten. Und es ging nicht nur mir so. Mein Rescuer-Shirt war dermaßen staubig von der langen Liegedauer im Schrank, dass es nochmal durch den Kurzwaschgang musste.

Das Solling Festival startete gestern am Kulturbahnhof mit Rescuer, welche auf dem „KuBa Stagemobil“ nach gefühlten Ewigkeiten wieder in die Saiten/auf die Drums hauten. Endlich wieder! Das Wetter hielt sich auch zum Glück, so konnte der Regenschirm im Haus bleiben und musste nicht in die Handtasche geprümmelt werden.

Selbst unser Bürgermeister hat es sich nicht nehmen lassen dort aufzuschlagen und ein paar Worte an die Gemeinde zu richten. Ich finde übrigens, dass ihm ein Rescuer-Shirt sicherlich auch gut stehen würde 🙂

Das DRK war vor Ort, genauso wie HKS, beide für die Sicherheit zuständig. Soweit ich das beurteilen kann, lief alles glatt.

Solche Events fallen und stehen mit den Leuten, welche mit anpacken, das alles organisieren, letzten Endes an diesen Abenden vor Ort sind damit diese Veranstaltungen überhaupt stattfinden können. Das geht von der Technik über den Verkauf diverser Getränke (hier zu erwähnen wäre die Uslarer Kaltschale), bis hin zu den fleißigen Heinzelfrauen und -männern, die an solchen Abenden ehrenamtlich diversen Aufgaben nachkommen.

Da kann man auch gerne mal Dankeschön sagen.

Den Herren von Rescuer war die Freude wirklich anzusehen, dass sie wieder auf der Bühne stehen konnten. Dass sie wieder das machen durften, was für sie Leidenschaft und Herzblut bedeutet: Musik machen und mit den Gästen/der Rescuer- Family abfeiern und Party machen.

Wie herrlich es gestern war all die Leute zu beobachten, auch alle sofort zu erkennen weil der Schnutenpulli keine Pflicht war. Die Menschen beim wippen zur Musik, beim singen und tanzen zu beobachten. Weil solche Abende das Salz in der Suppe sind für viele von uns.

Das tolle an solchen Events in einer Kleinstadt ist auch, dass man sich kennt, von Anonymität keine Spur. Da wird auch mal viel gesabbelt so nach dem Motto:

„Haste schon gehört?“

„Hier, jetzt muss ich Dir mal was erzählen“.

Und so weiter und so fort.

Kleinstadtflair eben. Zudem habe ich mich gestern mit Leuten unterhalten, mit denen ich noch nie ein Wort gewechselt habe. An dieser Stelle Gruß an Malte aus Bodenfelde.

Mit der Nuzung der Luca App z. B. und den Impf- bzw. Testnachweisen im Eingangsbereich war für die Sicherheit gut gesorgt. Desinfektionsmittel in greifbarer Nähe wird uns wohl noch eine Weile begleiten, so auch gestern Abend. Ich spare mir schon das Parfüm, das wird ja eh übertüncht wenn man sich die Flossen hin und wieder damit einreibt. Aber was sein muss, muss sein.

Der Gang nach Hause gegen Mitternacht, den habe ich persönlich auch vermisst. Zwar gestern nicht bei Sonnenaufgang, pfeiffend und mit der Handtasche schleudernd, aber immerhin 🙂

Ich persönlich muss wohl in ein Trainingslager, 18 Monate Feierpause haben mich leicht zurückgeworfen die Kondition betreffend.

Aber gut, nehmen wir eben die nachfolgenden Veranstaltungen auch mit, dann wird das wieder.

Ich freue mich schon jetzt auf die nächste Party, die nächsten lauen Sommerabende, den nächsten Tanz und das nächste Wiedersehen meiner Freunde. Bestimmt halte ich dann auch ein Stündchen länger durch. Hoffe ich zumindest. ^^

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Es geht wieder los: Rescuer läutet das Solling Festival ein.

(Quelle Bilder: Kulturbahnhof Uslar/Rescuer)

Wie lange haben wir darauf gewartet und gehofft:

Eine der ersten Open Air-Veranstaltungen im Uslarer Land geht in Kürze steil. Rescuer, unsere „local heros“ wenn es um Musik geht, starten das Solling Festival, welches vom Kulturbahnhof Uslar e. V., gefördert von Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, auf die Beine gestellt wird.

Im Zeitraum von 10. Juli bis Anfang Dezember werden an verschiedenen Locations im Solling diese Festivals stattfinden

(Quelle: Kulturbahnhof Uslar e. V.).

Auf dem sogenannten Kuba Stagemobil (ein Bühnenanhänger) werden Christoph, Maik, Miks, Tom und Bernd wieder das machen dürfen, was sie sicherlich lange vermisst haben: Auf der Bühne stehen, Musik machen und mit der Rescuer Family und anderen Liebhabern diverser Ohrwürmer endlich, endlich wieder ein klein wenig abfeiern.

Um 19 Uhr ist Einlass, um 20 Uhr dann erklingen live on stage wieder E-Gitarren, Bässe, Drums und Gesänge. All das für „umme“, der ein oder andere Euro darf aber als Spende mehr als gerne hinterlassen werden.

Wir alle haben mehr oder weniger abstinent von den Dingen gelebt, welche das Leben teils mit ausmachen: Freude treffen, Musik hören, quatschen, tanzen usw. Es fühlt sich beinahe unwirklich an, dass wir all das, unter Einhaltung der geltenden Hygienemaßnahmen natürlich, wieder dürfen am übernächsten Samstag. Nach einer endlos erscheinenden Zeit.

Ich sehe vor meinem geistigen Auge schon jetzt die Rescuer Family mit den Bandshirts vor dem KuBa mit den Hufen scharren um endlich wieder die Jungs von Rescuer zu sehen und zu hören. Weitere Infos zum Solling Festival werden sicherlich über die Seite des Kulturbahnhof Uslar e. V. ergänzt, der link zur Seite folgt unten.

Wie schön, dass meine Unterseite „Veranstaltungstipps“ wieder langsam an Fahrt aufnimmt.

Auf einen fulminanten, geilen, Musik geschwängerten Abend mit vielen tollen Leuten und … na klar … RESCUER. Yeah!

Info:

Wo: Kulturbahnhof Uslar,  An der Eisenbahn 1, 37170 Uslar
Wann: Samstag, 10.07.2021
Uhrzeit: Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr

https://www.kulturbahnhof-uslar.de/

https://www.rescuer-uslar.de/Band.htm

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Sprachnachrichten im Turbo-Gang – wer es mag.

(Quelle Bild: Pixabay/geralt)

Da schaute ich wohl nicht schlecht, als neben den Sprachnachrichten meiner Freunde (und meinen eigenen) bei Whatsapp plötzlich rechts „1““ und 1,5“ und „2“ auftauchten wenn man auf den Play-Button drückte. Ich hab mich echt nicht getraut da mal drauf zu drücken. Okay, okay, okay, die Neugierde siegte dann doch und ich hörte nach dem tätigen der Knöppe mir unverständliche, rasant schnell gesprochene Sprachnachrichten à la Mickey Mouse. Zum schreien komisch, ich hätte mich beömmeln können.

Nun wusste ich nicht ob ich da irgendeinen Trend verpasst habe, die Erhöhung der Sprachgeschwindigkeit einen Grund hat welcher mir nicht einleuchtet. So habe ich das auf mehreren Seiten mal gegoogelt.

Hintergrund ist echt, das man Zeit spart beim abhören der Nachrichten, gerade wenn man einen Lahma*sch unter seinen Leuten hat, welche extrem langsam spricht. Sorry, aber so jemanden kenne ich nicht. Weder in den sozialen Netzwerken noch im realen Leben. Selten war ich in Situationen bezüglich Unterhaltungen/Gesprächen, in denen ich mir mehr Geschwindigkeit wünschte. Mit verzerrter Stimme, das kommt ja noch dazu.

Und selbst wenn ich jemanden kennen würde, welche(r) langsam spricht: Dann ist das eben so und wird seinen Grund haben. Vielleicht auch einen medizinischen Grund mit neurologischer Ursache.

Ich würde mir wohl manchmal weniger Inhalt wünschen beim quatschen, also wenn jemand ohne Punkt und Komma redet und von Kuchen backen auf Pobacken kommt so rein von der Thematik her. Allerdings geht es vielen Leuten so mit mir wenn ich in Sabbel-Laune bin 😉

So habe ich den angeblichen Wunsch von Usern nicht verstanden, wenn es um die Verdopplung der Sprachgeschwindigkeit geht.

Wenn man die Geschwindigkeit verdoppelt, dann versteht man kaum was. Ich jedenfalls nicht. Auf eineinhalb Mal schnellere Abspielung geht das noch, aber bei allem anderen hört sich das an als ob eine Ziege in einen Blecheimer pullert.

Ich habe aus Spaß an der Freude etwas dramatisch klingende Nachrichten in doppelter Geschwindigkeit abgehört: Da wird aus Drama schnell Comedy 🙂

Es sei die Frage erlaubt, ob wir für unsere Familie, Freunden, Kollegen und Bekannten nicht mal 6 Minuten Zeit abknapsen können wenn es um den Austausch geht. Auch wenn es 10 Minuten sind oder was auch immer. Sprachnachrichten sind nicht jedermanns Sache, kein Ding. Aber ich bitte ja auch niemanden am Telefon oder auf der Straße schneller zu sprechen, um nicht so viel Zeit in ein Gespräch investieren zu müssen. Wo bleibt da eigentlich die Zwischenmenschlichkeit?

Zudem würde ich gerne die Originalstimmen hören, nicht so eine spooky Stimmlage welche mir echt fremd ist.

Hauptsache man erfindet nicht noch die Funktion, dass wir Nachrichten mit doppelter Lesegeschwindigkeit aufsaugen müssen, weil sie dann verschwinden und wir ein paar Sekunden oder Minuten mehr Lebenszeit gewonnen haben.

Verrückte Welt. ^^

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Der erste Kaffee in der Außengastronomie: Yeah!

(Quelle Bild: Pixabay/Silke Wöhrmann/jobbe)

Ich weiß ja nicht wie es euch bzw. Ihnen geht, aber für mich ist die Öffnung der Gastronomie schon so ein kleines Highlight. Gerade was die Außengastronomie betrifft. Wie sehr habe ich genau das all die Monate vermisst.

Am Donnerstag hatte ich einen Termin (in Hessen war Feiertag), so war ich am Vormittag schon unterwegs. Und bin zum Glück auf die glohrreiche Idee gekommen einen kleinen Umweg durch die Innenstadt hier zu machen. Das Wetter war klasse, meine Stimmung nicht weniger als ich sah, dass scheinbar nicht nur ich diese Idee hatte. So dauerte es nicht lange bis zu dem Moment, als ich endlich, endlich wieder mit einem Kaffee vor einer unserer Kneipen saß.

Es mag sich albern anhören, aber das fühlte sich dermaßen geil an. Die Menschen um mich herum hatten irgendwie alle gute Laune. So kam man mit Leuten ins Gespräch, mit denen man noch nie ein Wort gewechselt hatte.

Am liebsten wäre ich drei Tage dort sitzengeblieben, weil es mir echt gefehlt hat. Und es sich anfühlte, als hätte man ein Stück Lebensqualität zurück erhalten. Vor 2 Jahren habe ich noch nicht so bewußt wahrgenommen, was diese Momente eigentlich für ein Luxus sind.

Es war meiner guten Erziehung geschuldet, dass ich mir kein kleines Bier gegönnt habe morgens um 11 Uhr. Das Gerede dann geht ja schnell:

„Hier, saß die Steffi da am Vormittag schon mit einer Gallone am Hals!“

Das Bier mit Freunden steht aber hier ganz weit oben auf der Agenda.

Apropo Freunde: Meine sind schon die Härtesten irgendwie. Ich war die Tage davor etwas unpässlich quasi. Einladungen auf das obligatorische Bier am Abend musste ich absagen. Was aber zumindest einen aus der oben genannten Gruppierung nicht davon abhielt, mir Bilder seines frisch gezapften Bieres zu schicken mit den Hinweisen, wie toll es jetzt gerade ist. Und wie er dieses Bier an der frischen Luft genießt. Während ich vor einem Kräutertee und Knäckebrot saß. Aber gut, es sei ihm gegönnt 🙂

Dass es nicht nur mir so geht, das konnte ich gestern Abend erleben, als vor einem Discounter zwei nette Angestellte draußen bei einem Bäcker saßen. Man konnte es ihren Gesichtern ansehen, dass sie dasselbe dachten wie ich am Vormittag.

„Endlich wieder!“

Das haben mir die zwei Hübschen in einem kurzen Gespräch dann auch bestätigt.

Wenn es nach mir ginge, würde ich (fast) jede Kneipe, jedes Café, jede Eisdiele und jedes Restaurant hier aufsuchen und dieses Feeling ausnutzen. Mache ich vielleicht auch 🙂

Es geht halt nix über diese Momente mit Freunden, das zusammen sitzen, das quatschen, das gemeinsame Essen und Trinken. Genau diese Dinge machen das Leben mitunter aus. Zumindest für mich.

Da denke ich gerade an mein Lieblingszitat:

Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen.

Guy de Maupassant

Wahrscheinlich freuen sich die Betreiberinnen und Betreiber nicht weniger, uns wieder vor der Nase sitzen zu sehen. Sie haben uns bestimmt auch vermisst. ^^

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Es geht wieder los!

(Quelle Bild: Pixabay/cocoparisienne)

Wahrscheinlich habe nicht nur ich Freude im Hintern, dass unsere Gastronomie wieder durchstarten kann hier in Uslar.

7 Monate alles geschlossen, einige haben den Außerhaus-Verkauf von Essen angeboten. In ihrer Not wahrscheinlich. Und auch wenn wir sicherlich fleissig bestellt haben, mag das ein Tropfen auf dem heißen Stein gewesen sein, gerade auch für die Hotelbetriebe. Das ist allerdings nur meine Vermutung.

Umso größer ist jetzt die Freude, dass langsam wieder Leben in die Bude kommt bzw. in diese Kleinstadt 🙂

Doch, es hat echt gefehlt. Der Kaffee am Nachmittag, das Bier oder was auch immer mit Freunden am Abend bzw. an den Wochenenden.

Wenn man in den letzten Monaten durch die Lange Straße fuhr, dann war das ein grausamer Anblick. Alles dunkel. Wo sonst bei frühlingshaften bzw. sommerlichen Temperaturen Hinz oder auch Kunz draußen saßen, sah man nur eine gähnend leere Innenstadt. Vom Fiasko der Betreiberinnen und Betreiber ganz zu schweigen. Und von deren Lieferanten. Wie der Brauerei beispielsweise. Oder anderen.

Es ist einfach schön zu lesen oder auch zu hören, wie nun zumindest diese Berufsgruppe wieder „on air“ geht.

Per Whatsapp infomiert man sich zurzeit wer wann wieder öffnet. Und alle freuen sich. Das war zumindest meine Beobachtung.

Das Treffen mit Freunden, das gemeinsame Essen, die Gespräche: Es hat so gefehlt! Der Klatsch und Tratsch, sehen und gesehen werden. Nicht selten das Salz in der Suppe eine Kleinstadt betreffend bzw. Uslar.

Bleibt zu hoffen, dass die Veranstalter auch bald nachziehen können, die DJ hier, die Organisatoren, die Musiker etc., diese müssen noch ausharren. Man mag sich nicht ausmalen wann die Feste, Konzerte oder was auch immer hier wieder am Start sind, wahrscheinlich wird das noch dauern. Aber man soll ja bekanntlich den Glaube nicht verlieren und die Hoffnung nicht aufgeben.

Ich wünsche allen Restaurants, Kneipen und Hotels volle Häuser. Wie es die Verordnung gerade zulässt. Und die Zahlen. Aber die sind hier im Landkreis ja gerade bombastisch. Und dass der (vielleicht) schwierigste Part jetzt erstmal überstanden ist und es für alle Beteiligten wieder los geht mit dem, was sie mit Herzblut betreiben. Und mit Leidenschaft.

Dass der Einzelhandel, gerade die alteingessesenen Uslarer Geschäfte, jetzt auch wieder unter weniger strengen Verordnungen öffnen dürfen, das freut mich nicht weniger.

So soll es sein, so soll es bleiben. ^^

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„Was stimmt mit Dir eigentlich nicht?“

(Quelle Bild: Pixabay/Free_Photos)

Diese Frage, natürlich anders gestellt bzw. positiver oder denzenter gespickt, wird mir immer wieder gestellt. Im Bezug auf Partnerschaft, Ehe und all das Gedöns.

Es scheint unnormal zu sein, wenn eine Frau wie ich, mit 51 Jahren, alleine durchs Leben geht. Und das auch relativ tiefenentspannt. Und zudem sehr zufrieden. Mehr als zufrieden.

Ich sehe an den Blicken immer, dass die- oder derjenige total spektakuläre Antworten erwartet. Geheimisse oder was auch immer.

Total klasse finde ich Randbemerkungen wie:

„Du bist doch nicht doof“,

„Du siehst doch nicht aus wie Elli Pirelli aus dem Sumpf oder wie ein Heilbutt vergammelt!“

Ja, Danke 😉

Ich finde die Frage nicht unbedingt anstößig, vielleicht etwas sehr privat. Teils erkläre ich das, teils auch wieder nicht.

Warum muss mit uns, die sich für ein Leben als Single entschieden haben, eigentlich irgend etwas nicht stimmen?

Ist es so neben der Kappe mit sich selbst zufrieden zu sein? Hängt die Glückseligkeit echt von einer Partnerschaft ab? Nee, eigentlich nicht.

Ich kenne so viele Freunde und Freundinnen, welche mit dem Modell „Single“ total zufrieden sind. Denen fehlt nix. Das sind Leute wie Du und ich. Weitgehend ohne psychische Auffälligkeiten oder Traumatas. Die haben sich einfach nur für dieses Lebensmodell entschieden, weil es ihr Lebensmodell ist.

Gut, die/der ein(e) oder andere mag da Erfahrungen gemacht haben, welche nicht schön waren. So kam diese Entscheidung vielleicht zustande. Ich kann da weniger zu sagen, ich frage auch weniger nach. Das ist ja die Entscheidung eines jeden selbst.

Viele meinen, dass ein Leben als Single schwieriger ist. Man viel alleine ist, wenig Hilfe hat und Unterstützung erfährt. Dass man einsam ist oder unglücklich.

Das stimmt ja so nicht, es liegt immer im Auge des Betrachters und im eigenen Verlangen. Man hat ja auch Freunde. Familie etc.

Vor 30 Jahren war es den Frauen fast unmöglich alleine mit Kind über die Runden zu kommen. Da gab es noch nicht das Amt, da war eine alleinerziehende Mutter Gespräch und auch teils eine Außenseiterin. Von der Gesellschaft kaum akzeptiert. Es passte nicht in das Weltbild. Das erzählte mir mal eine Mutter von 3 Kindern vor Jahren, welche damals ihren Ehemann sofort verlassen hätte, dies aber nicht konnte. Weil sie finanziell nicht aufgefangen worden wäre und Thema gewesen im Dorf. Auf die man mit dem Finger zeigt.

Heute ist das alles anders, wir Frauen stehen im Job unseren „Mann“, verdienen unser Geld. Sind so finanziell nicht abhängig. Auch emotional wie es scheint.

Heute ist die Ehe oder Partnerschaft keine Garantie mehr für die Glückseligkeit. Das ist aber nur meine Meinung.

Die Frage „was stimmt mit Dir eigentlich nicht“? würde ich der fragenden Person immer gerne sofort entgegensetzen, aber es scheint mir zu müßig. ^^

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