Rückrufaktionen: Wird das immer mehr?

 

Mir ist in den letzten Wochen/Monaten bei Facebook extrem aufgefallen, dass anscheinend immer mehr Produkte aus dem Handel zurückgepfiffen werden, bzw. wir Verbraucher davor gewarnt.

Hustensaft kann Glassplitter enthalten“,

„Metallteilchen im Pudding“

„falsches Verbrauchsdatum auf Räucherfisch“

 „Salmonellen auf Eiern“

 „Glassplitter auf Wiener Würstchen“.

Bei Elektrogeräten, Möbeln etc. wird auch oft gewarnt:

Hohe Speichenbruchrate bei Fahrrädern“

„Explosionsgefahr bei Gasherden“

„Verletzungsgefahr bei Möbeln“

„zu viele Giftstoffe in Damen-Strings“

„kindersichere Steckdosen ohne Kindersicherung“

Kinder-Modelliermasse mit Rückständen an Lösungsmitteln“

„sich lösende Kleinteile an Kinderspielzeug“, und, und, und.

Gut ist für den Verbraucher immer wenn nichts passiert ist, obwohl man die Artikel im Haushalt hat. Und sie zurückgeben kann mit Erstattung des Kaufpreises. Schlecht hingegen ist, wenn etwas passierte.

Ich habe mich gefragt ob das früher nicht so an die große Glocke gehangen wurde, oder einfach anders produziert/kontrolliert?

Versagt da der Mensch oder die Maschinen?

Oft wird durch die Netzwerke bzw. Medien auf verseuchte Hygieneartikel, bakterienbelastete Lebensmittel oder nicht sicheres Spielzeug hingewiesen. Laut Wikipedia lesen das aber nur unter 20% der Verbraucher. Das Rest hat dann Pech gehabt und kann nur hoffen, dass eben nichts passiert.

Dass solche Aktionen für die Marke, das Unternehmen, das Produkt natürlich negative Konsequenzen haben, kann sich jeder denken.

Und es ist gut, dass es eine gesetzliche Pflicht gibt darauf hinzuweisen bzw. den Kunden zu warnen wenn etwas in die Hose ging.

Ist das nur mir aufgefallen oder geht es euch/ihnen auch so?

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